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Nordost-Institut Lüneburg/IKGN - Über das Institut
 | Über das Institut
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Das Nordost-Institut/Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V. (IKGN e.V.) betreibt Forschungen zur Kultur und Geschichte Nordost- und Osteuropas und reflektiert die verschiedenen Verflechtungen dieser Regionen mit der deutschen Geschichte insbesondere in der Neuzeit und der Zeitgeschichte. Dabei geht es sowohl um Fragen eigenständiger regionalhistorischer und nationaler Entwicklungen als auch um deren Einbindung in größere politische, soziale, wirtschaftliche wie kulturelle europäische Zusammenhänge. Die regionalen Schwerpunkte der Erforschung der Geschichte der Deutschen und ihrer „östlichen“ Nachbarn bzw. der Geschichte der Gesellschaften Nordost- und Osteuropas und ihrer „deutschen“ Nachbarn sind die historischen preußischen Provinzen (Ost- und Westpreußen, Pommern, Posen) und Polen, die Ostseeprovinzen Russlands ebenso wie die Staaten Estland, Lettland und Litauen, schließlich die Großmacht Russland, die Sowjetunion und ihre Nachfolgestaaten.

Das Institut nahm am 1. Januar 2002 seine Arbeit mit dem Sitz in Lüneburg und einer Abteilung in Göttingen auf, nachdem am 13. Juni 2001 der Trägerverein IKGN e.V. gegründet worden war. Das Nordost-Institut ist aus zwei bis dahin unabhängig von einander arbeitenden Einrichtungen hervorgegangen: dem Institut Nordostdeutsches Kulturwerk in Lüneburg und dem Institut für Deutschland- und Osteuropaforschung des Göttinger Arbeitskreises in Göttingen. Als eine Forschungseinrichtung arbeitet das Nordost-Institut mit der Universität Hamburg sowie mit anderen Universitäten zusammen, an denen die wissenschaftlichen Mitarbeiter u. a. Lehrverpflichtungen übernehmen. Das Institut führt Forschungsprojekte und Tagungen durch, initiiert und betreut wissenschaftliche Publikationen, gibt jährlich das „Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte“ im Eigenverlag sowie eine eigene Publikationsreihe "Veröffentlichungen des Nordost-Instituts" im Harrassowitz Verlag Wiesbaden heraus und führt die „Nordost-Bibliothek“ als Spezialsammlung wissenschaftlicher Literatur zur nordosteuropäischen Geschichte.

Das Institut wird aus Mitteln des Bundes (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und der Medien) sowie über Drittmittel finanziert. Die Satzung des IKGN e.V. bildet seine rechtliche, organisatorische und inhaltliche Basis, die durch die Arbeit der Gremien gewährleistet wird.

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