
 |  Victor Herdt
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Nordost-Institut Lüneburg/IKGN - Die Wolgadeutschen im Ersten Weltkrieg bis zur Gründung der Autonomie 1918 im Kontext der regionalen EntwicklungIndividuelles Forschungsprojekt zum Abschluss einer Monographie. Der Erste Weltkrieg, die beiden Revolutionen von 1917 und die Gründung von nationalen Autonomien seit 1918 waren entscheidende Einschnitte in der Geschichte des russischen und sowjetischen Vielvölkerstaates.

In der geplanten Monographie soll (auch im Zusammenhang mit dem zentralen Forschungsprojekts des Instituts) anhand der Entwicklung im Wolgagebiet untersucht werden, welche Folgen diese Ereignisse für die in dieser Region siedelnden Ethnien hatten. Zugleich soll hinterfragt werden, welche Überlegungen und Strategien für die gleiche (ähnliche) oder unterschiedliche Behandlung dieser Völker von Seiten des russischen/sowjetischen Staates ausschlaggebend waren.

Am Beispiel der Deutschen und anderer in dieser Region lebender Völker sollen Identitätsentwicklungen in Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche verfolgt und aufgezeigt werden. Insbesondere soll geklärt werden, inwieweit die Einrichtung der Autonomien durch den Sowjetstaat den in einzelnen ethnischen Gruppen und Nationen verbreiteten Bestrebungen und Vorstellungen entsprach.
Ansprechpartner: Victor Herdt

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