Dr. Imke Hansen

 Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 im DFG-Projekt: Juden und Deutsche im polnischen kollektiven Gedächtnis

 

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Aktuelles Forschungsprojekt:
 
Forschungsschwerpunkte
 
  • Interdisziplinäre Exklusionsforschung
  • Oral History
  • Osteuropäische Zeitgeschichte (Regionalschwerpunkte Polen, Belarus, Ukraine)
  • Geschichte der Nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung in den deutsch besetzten Gebieten
  • Memory Studies
  • Migration und Zwangsmigration im 20. Und 21. Jahrhundert
Kurzvita
 

1997-1999 Studium der Politikwissenschaft, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Osteuropastudien/ Europastudien an den Universitäten Hamburg und Krakau; 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Belarussischen Staatlichen Universität Minsk; 2005-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Hamburg; 2007-2010 Gerichtliche Gutachterin in Streitfällen im Rahmen des Gesetzes zur Zahlbarmachung von Rentenansprüchen aus Beschäftigungsverhältnissen in einem Ghetto; 2012 Promotion in Zeitgeschichte an der Universität Hamburg; 2012-2013 Mitarbeit am Editionsprojekt “Judenverfolgung 1933-1945”; 2013-2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hugo Valentin Center for Holocaust and Genocide Studies der Universität Uppsala; 2004 bis 2016 Lehre an den Universitäten Minsk, Hamburg und Uppsala; seit September 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Juden und Deutsche im kolletiven Gedächtnis" am Nordost-Institut (IKGN e. V.).

Auszeichnungen / Stipendien
 
  • 2008 Forschungsstipendium des Deutschen Polen Instituts Darmstadt
  • 2012 Fritz-Stern-Forschungsstipendium der Deutschen Nationalstiftung
  • 2013 Preis der Internationalen Auschwitz Stiftung für die beste Doktorarbeit im Bereich der Geschichte und Nachgeschichte der Nationalsozialistischen Verfolgung
  • 2012 Wissenschaftlicher Förderpreis des Botschafters der Republik Polen für die beste Doktorarbeit im Bereich Polnische Geschichte
  • 2009/2010 Promotionsstipendium, Gerda Henkel Stiftung
  • 2008 Forschungsstipendium des Deutschen Historischen Instituts Warschau
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • International Oral History Association (seit 2012)
  • Jurymitglied des Projektförderprogramms zu Zwangsarbeit und vergessenen Opfergruppen der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (seit 2013)
  • Libereco – Partnership for Human Rights e.V. (seit 2007)
 
Publikationen
 

Monographien

  • „Nie wieder Auschwitz!“ Die Entstehung eines Symbols und der Alltag einer Gedenkstätte, Göttingen [Wallstein] 2015

Herausgeberschaften

  • Lebenswelt Ghetto. Alltag und soziales Umfeld während der nationalsozialistischen Verfolgung mit Katrin Steffen und Jochen Tauber, Lüneburg [Harassowitz] 2013
  • Erfahrung und Erinnerung. Neue Perspektiven der Konzentrationslagerforschung mit Enrico Heitzer und Katarzyna Nowak, Berlin [Metropol] 2014

Aufsätze in Zeischriften und Sammelbänden

  • Narrationen moralischer Grenzüberschreitung: Stehlen und Kannibalismus im Lagerkomplex Mauthausen mit Kobi Kabalek, in: Mauthausen überleben und erinnern, Bd. 2: Leben und Überleben im Konzentrationslagerkomplex Mauthausen, hg. von Gerhard Botz, Regina Fritz und Alexander Prenninger, Münster u.a. 2016 (in Bearbeitung)
  • Wege aus der Ukraine nach Mauthausen, in: Mauthausen überleben und erinnern, Bd. 1: Wege nach Mauthausen, hg. von Gerhard Botz, Regina Fritz und Alexander Prenninger, Münster u.a. 2016 (in Bearbeitung)
  • Der Steinbruch von Mauthausen als Erfahrung und Symbol mit Andreas Kranebitter in: Mauthausen überleben und erinnern, Bd. 2: Leben und Überleben im Konzentrationslagerkomplex Mauthausen, hg. von Gerhard Botz, Regina Fritz und Alexander Prenninger, Münster u.a. 2016 (in Bearbeitung)
  • Als Auschwitz noch nicht Holocaust bedeutete. Konkurrierende Geschichtsbilder im Nachkriegspolen, in: Als  der  Holocaust  noch  keinen  Namen hatte. Zur frühen  Aufarbeitung  des NS-Massenmords an Jüdinnen  und  Juden, hg. von Regina  Fritz, Béla  Rásky und Éva  Kovács, new academic press, Wien 2015, S.201-222
  • Sowjetische und postsowjetische Repräsentationen des Zweiten Weltkriegs, in: Vernichtungskrieg - Reaktionen - Erinnerung. Die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941-1944, hg. von Jörg Morré und Babette Quinkert, Paderborn 2014
  • Erfahrung und Erinnerung: Dimensionen der aktuellen Forschung zur Geschichte und Nachgeschichte des nationalsozialistischen Lagersystems mit Enrico Heitzer und Katarzyna Nowak, in: Ereignis & Gedächtnis. Neue Perspektiven auf die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, hg. von Imke Hansen, Enrico Heitzer und Katarzyna Nowak, Berlin 2014
  • Fremd- und Selbstbestimmung im Kontext von nationalsozialistischer Verfolgung und Ghettoalltag mit Katrin Steffen und Jochen Tauber, in: Lebenswelt Ghetto. Alltag und soziales Umfeld während der nationalsozialistischen Verfolgung, hg. von Imke Hansen, Katrin Steffen und Jochen Tauber, Lüneburg 2013
  • Über Leben und Sprechen in Auschwitz mit Katarzyna Nowak, in: Kontinuitäten und Brüche: Neue Studien zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, hg. von Christiane Heß u.a., Berlin 2011
  • Das Kreuz in Auschwitz. Ein polnischer Gedächtnisdiskurs der 1990er Jahre, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 59/2010, No.3
  • “In the name of the truth one has to say…”. Anti-Semitic statements in the memorial discourse about the crosses in Auschwitz, in: The Post-Communist Condition. Public and private discourses of transformation, hg. von Aleksandra Galasinska und Dariusz Galasinski, Amsterdam/Philadelphia 2010
  • Die politische Planung der Erinnerung. Geschichtskonstruktionen in Belarus zwischen Konflikt und Konsens [The Political Planning of Memory. Belarusian Images of History between Conflict and Consensus], in: Osteuropa No. 6, Vol.58 (2008)
  • Der Holocaust im ungarischen Erinnerungsdiskurs - zwischen nationalem Opfermythos und europäischen Standards mit Regina Fritz, in: Der Umgang mit dem Holocaust in internationaler Perspektive, hg. von Jan Eckel u. Claudia Moisel, Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus (BGNS) 24/2008
  • Belarussische Identitäts- und Geschichtskonstruktionen im öffentlichen Raum, in: Nationen und ihre Selbstbilder. Postdiktatorische Gesellschaften in Europa, hg. von Regina Fritz, Carola Sachse und Edgar Wolfrum, Göttingen 2008
  • Zwangs- und Sklavenarbeit in Belarus: Erfahrung, Verarbeitung und Erzählung mit Alesja Belanovich, in: Hitlers Sklaven, Lebensgeschichtliche Analysen zur Zwangsarbeit im internationalen Vergleich, hg. von Alexander von Plato, Christoph Thonfeld und Almut Leh, Wien 2008, S.207-219, auch erschienen als:
  • Forced and Slave Labour in Belarus: Experiences, Coping Strategies and Personal Accounts, in: Hitler´s Slaves. Life Stories of Forced Labourers in Nazi-Occupied Europe, hg. von Alexander von Plato, Christoph Thonfeld und Almut Leh, Oxford 2010
  • Die politische Planung der Erinnerung. Geschichtskonstruktionen in Belarus zwischen Konflikt und Konsens, in: Geschichtspolitik und Gegenerinnerung, Krieg, Gewalt und Trauma im Osten Europas, Osteuropa 6/2008
  • The Belarusian Political Landscape of Discourse and its Iconographic and Performative Elements, in: The Geopolitical Place of Belarus in Europe and the World, hg. von Valer Bulhakau, Warschau 2006, auch erschienen als:
  • Prastora Belaruskaga Palitycnaga Dyskursu i Jagonyja Wisualnyja dy Perfarmacyjnyja Elementy, in: Arche 55/ 2007, Nr.4
Lehre
 
  • Sommersemester 2016: Legacies of the Holocaust and European Politics of Memory (Vorlesung und Seminar (MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2015/2016: The Holocaust in European History (Vorlesung und Seminar (MA) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2015/2016: The Holocaust in European Historiography (Vorlesung und Seminar (MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2015/2016: The Holocaust in European History and Historiography (Vorlesung und Seminar (BA, 15 CP) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2015/2016: Teaching about the Holocaust and other Genocides (Vorlesung und Seminar (MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Sommersemester 2015: Directed Studies in Holocaust History and Memory (Lektürekurs (BA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Sommersemester 2015: Legacies of the Holocaust and European Politics of Memory (Vorlesung und Seminar (MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2014/2015: Teaching about the Holocaust and other Genocides (Vorlesung und Seminar (MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2014/2015: The Holocaust in European History (Vorlesung und Seminar (MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2014/2015: The Holocaust in European Historiography (Vorlesung und Seminar (MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Wintersemester 2014/2015: The Holocaust in European History and Historiography (BA, 2x)
    Sommersemester 2014: Advanced Theory and Methodology in Human and Social Science (Vorlesung ( MA, 7,5 CP) an der Universität Uppsala)
  • Sommersemester 2012: Einführung in die Geschichtswissenschaft I: Holocaust und Porajmos (Grundkurs (BA) an der Universität Hamburg)
  • Wintersemester 2011/2012: Einführung in die Geschichtswissenschaft I: Holocaust und Porajmos (Grundkurs (BA) an der Universität Hamburg)
  • Wintersemester 2010/2011: Die nationalsozialistischen Ghettos im Spiegel der Quellen: Täter, Opfer, Zuschauer (Methodenübung (MA) an der Universität Hamburg)
  • Sommersemester 2008: Methodenübung: Oral History und Zeitzeugenschaft im Kontext von Nationalsozialismus und Shoah (Methodenübung an der Universität Hamburg)
  • Sommersemester 2007: Nation und Nationalismus in Osteuropa (Übung an der Universität Hamburg)
  • Sommersemester 2006: Polnisch-Jüdische Beziehungen im 20. Jahrhundert (Übung an der Universität Hamburg)
  • Wintersemester 2004: Supranationale Organisationen: EU und UN (Seminar an der Belarussischen Staatlichen Universität Minsk)
  • Wintersemester 2004: Europa nach 1989: Identität, Demokratie, Integration (Seminar an der Belarussischen Staatlichen Universität Minsk)
  • Wintersemester 2004: Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik (Seminar an der Belarussischen Staatlichen Universität Minsk)

 19.10.2016
Letzte Aktualisierung: 09.04.2018

 

 

PD Dr. Agnieszka Pufelska

 

 Wissenschaftliche MitarbeiterinFoto_Pufelska,Agnieszka_IKGN2016

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Aktuelles Forschungsprojekt:
 
Forschungsschwerpunkte
 
  • Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen
  • Geschichte Preußens unter besonderer Berücksichtigung der historischen preußischen Provinzen (Ost- und Westpreußen, Pommern, Posen)
  • Jüdische Kulturgeschichte
  • Theorie und Methoden der Regional- und Kulturgeschichte
Kurzvita
 

Studium der Germanistik, Kulturwissenschaften und Geschichte an der Pädagogischen Fachhochschule Płock/Polen, der Viadrina-Universität in Frankfurt an der Oder und der Universität Tel Aviv/Israel. Dissertation 2005 in Kulturwissenschaften an der Viadrina, Frankfurt an der Oder; 2015 Habilitation für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam mit der Arbeit „Der bessere Nachbar? Das polnische Preußenbild in der Zeit der Aufklärung (1764-1806)“; 2003 – 2005: Fellow am Promotionskolleg Ost-West an der Ruhr Universität Bochum;  2007 – 2008: Junior Fellow am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald; 2009: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundeskulturstiftung-Projekt: „Vorstoß ins Innere- zur Geschichte der Sammlungen des Berliner Naturkundemuseums“; 2010 – 2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kulturgeschichte der Neuzeit an der Universität Potsdam; 2001-2014: Mehrere Lehraufträge an den Universitäten in Frankfurt an der Oder, Potsdam, Berlin, Greifswald und Zielona Góra/Polen; 2015-2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-Projekt „Worldbridges“ in Buenos Aires/Argentinien; seit April 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nordost-Institut (IKGN e. V.);

Auszeichnungen / Stipendien
 
  • 2015–2016 EU-Stipendium (Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen)
  • 2014 Forschungsstipendiatin am Deutschen Historischen Institut Warschau
  • 2010–2013 DFG-Förderung „Eigene Stelle“
  • 2008–2010 Projektstipendium der Fritz-Thyssen-Stiftung
  • 2006–2007 Forschungsstipendium der Andrew W. Mellon Stiftung
  • 2006–2005 Promotionsstipendium der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
  • 2001–2004 Promotionsstipendium der F.A.Z.-Stiftung
  • 1999–2000 Forschungsstipendium der Axel-Springer-Stiftung
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • Vereinigung für Jüdische Studien e. V. (seit 2015)
  • Redaktionsmitglied bei „In Gremium. Studia nad Historią, Kulturą i Polityką” (seit 2014)
  • Deutscher Hochschulverband (seit 2013)
  • Arbeitsgemeinschaft zur Preußischen Geschichte e.V. (seit 2012)
  • Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (seit 2010)
  • Villigster Forschungsforums zu Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus e. V.(seit 2005)
 
Publikationen
 

Monographien

  • Der bessere Nachbar? Das polnische Preußenbild zwischen Politik und Kulturtransfer (1764-1794). München: de Gryuter 2016 (im Druck)
  • Die „Judäo-Kommune“ – ein Feindbild in Polen. Das polnische Selbstverständnis im Schatten des Antisemitismus 1939–1948, Paderborn u.a.: Schöningh 2007 

Herausgeberschaften

  • Notions of the Self. The search for identity in the East Europe in the 18th century, (hg. zus. mit Dariusz Dolański), Zielona Góra: Wydawnictwo akademickie 2012. 
  • Die Dynamik der europäischen Rechten: Geschichte, Kontinuitäten und Wandel, (hg. zus. mit Claudia Globisch und Volker Weiss), Wiesbaden: VS Verlag 2010.
  • Vorstoß ins Innere. Streifzüge durch das Naturkundemuseum, (hg. zus. mit Ulrich Moritz und Hans Zischler) Berlin: Alpheus-Verlag 2010.
  • Kulturtransfer und Aufklärung in Mittel- und Osteuropa, (hg. zus. mit Iwan-Michelangelo D’Aprile), Hannover-Laatzen: Wehrhahn -Verlag 2009

Aufsätze in Zeischriften und Sammelbänden

  • Die erzwungene Nähe: Warschau als zweitgrößte Stadt Preußens (1795-1806). In: Kodzik, Joanna/Zientara, Włodzimierz (Hgg.) (2016): Hybride Identitäten in den preußisch-polnischen Stadtkulturen der Aufklärung, Bremen: Lumière Verlag, S. 288-299.
  • Hohmann-Rede. In: Fischer, Torben/Lorenz, Matthias N. (Hgg.)(2015): Lexikon der „Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945, Bielefeld: Transcript, S. 389-391.
  • Die mutigen Autodidaktinnen gegen ihre Zeit. Ein Typologisierungsversuch. In: Böning, Holger/ D’Aprile, Iwan-Michelangelo/Schmitt, Hanno/Siegert, Reinhart (Hgg.) (2015):  Selbstlesen – Selbstdenken – Selbstschreiben. Prozesse der Selbstbildung von „Autodidakten“ unter dem Einfluss von Aufklärung und Volksaufklärung vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, Bremen: Lumière Verlag, S. 389-403.
  • Ostmitteleuropas Moderne zwischen Globalgeschichte und postcolonial studies. In: Arnason, Johann P./ Hlaváček, Petr, Troebst, Stefan (Hgg.) (2015): Mitteleuropa? Zwischen Realität, Chimäre und Konzept, Praha 2015: Vydavatelství FF UK & Filosofia, S. 179-188.
  • Der wandelbare Philosoph oder warum Leibniz kein Pole sein wollte. In: Li, Wenchao/ Beiderbeck, Friedrich (Hgg.) (2015): Umwelt und Weltgestaltung – Leibniz‘ politisches Denken in seiner Zeit, Göttingen: Vandenhoeck&Ruprecht, S. 359-379.
  • Stereotyp Żyda w polsko-niemieckim porównaniu. In: Gall, Alfred/Surynt, Izabela (Hgg.) (2015): Interakcje. Leksykon komunikowania polsko-niemieckiego, Bd. 2, Wrocław, S. 316-337, auch unter: http://inspiracje-demo.lightcode.eu/articles/show/52.
  • Die Aufklärung jenseits der Aufklärung- zur Vorgeschichte des modernen Antisemitismus. In: Hahn, Hans-Joachim/ Kistenmacher, Olaf (Hgg.): Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft: Zur Geschichte der Antisemitismusforschung vor 1944, München: de Gryuter, S. 9-29.
  • Podobieństwo w różnicach: antysemityzm w Polsce i Niemczech. In: Gall, Alfred/Surynt, Izabela (Hgg.) (2015): Interakcje. Leksykon komunikowania polsko-niemieckiego, Bd. 1, Wrocław, S. 24-50, auch unter: http://inspiracje-demo.lightcode.eu/articles/show/48.
  • Zwischen Bürgerlichkeit und Naturgeschichte. Naturforschende Gesellschaft zu Danzig als Vorbild für die Berliner Naturfreunde. In: Lewandowska, Liliana (Hg.) (2014): Vergangenes in Erinnerung rufen. Beiträge zur Kulturgeschichte des Königlichen Preußen, Berlin: LIT, S. 43-56.
  • Allianzen ohne Aussicht: Die polnisch-sächsische Union und die Hohenzollermonarchie. In: Göse, Frank/Müller, Winfried/Winkler, Kurt/Ziesak, Anne-Katrin (Hgg.) (2014): Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft, Dresden: Sandstein, S. 162-169.
  • British influences on eighteenth-century Polish republicanism. In: Dolański, Dariusz/ Janczys, Anna (Hgg.) (2013), Images of/from Enlightenment, Zielona Góra: Wydawnistwo Akademickie, S. 185-197.
    Polen. In: D’Aprile, Iwan-Michelangelo/Stockhorst, Stefanie (Hgg.) (2013): Rousseau Schlüsselkategorien der Moderne, Berlin: Akademie-Verlag, S. 241-249.
  • Die vergessenen Frauen des unvergessenen Königs – ein Plädoyer für einen neuen Blick auf ein altes Thema. In: Kurilo, Olga (Hg.) (2013): Friedrich II. und das östliche Europa. Deutsch-polnisch-russische Reflexionen, Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag, S. 165-185.
  • Between bourgeoisie and Natural Science: The Danzig Research Society as Model for the Berlin Society of Friends of Natural History. In: Dolański, Dariusz/Pufelska, Agnieszka (Hgg.) (2012): Notions of the Self. The search for identity in the Middle East Europe during the 18th century, Zielona Góra: Wydawnictwo Akademickie, S. 123-144.
  • Polen. In: Kulturland Brandenburg (Hg.) (2012): Friedrich- ein Handbuch zum König, Leipzig: Koehler&Amelang. S. 172-175.
  • Die verpasste Größe: Friedrich II. und Polen. In: Generaldirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hg.) (2012): Friederisko- Ausstellungskatalog, München: Hirmer. S. 72-85.
  • Vom zufälligen Feind zum erworbenen Freund: Friedrich II. und Russland. In: Ebenda, S. 84-89.
  • Der Gegner meines Gegners ist mein Freund. Zur Wahrnehmung Friedrichs in Russland und Polen im 18. Jahrhundert. In: Sösemann, Bernd/ Vogt-Spira,  Gregor (Hgg.) (2012): Friedrich der Große in Europa: Geschichte einer wechselvollen Beziehung, Stuttgart: Franz Steiner, S. 271-284.
  • Der Faschismusbegriff in Osteuropa nach 1945: Ein geschichtsphilosophisch angeleiteter Erklärungsversuch. In: Globisch, Claudia/Pufelska, Agnieszka/Weiss, Volker (Hgg.) (2011): Die Dynamik der europäischen Rechten: Geschichte, Kontinuität und Wandel, Wiesbaden: VS-Verlag, S. 281-295.
  • Zwischen Ablehnung und Anerkennung. Das polnische Berlin im widerspruchsvollen 19. Jahrhundert, in: Berbig, Roland (u.a.) (Hgg.) (2011): Berlin 19. Jahrhundert. Ein Metropolen-Kompedium, Berlin: Akademie-Verlag. S. 29-49.
  • Aufklärung. In: Benz, Wolfgang (Hg.) (2010): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Bd. 3: Begriffe, Theorien, Ideologien, München: Walter de Gruyter. S. 34-36.
  • Bolschewismus. In: Ebenda. S. 46-48.
  • Sammlung als Institution. Zur Dynamik der musealen Präsentation von Naturobjekten am Beispiel des Berliner Naturkundemuseums. In: Pufelska, Agnieszka/Moritz, Ulrich/Zischler, Hanns (Hgg.) (2010): Vorstoß ins Innere. Streifzüge durch das Naturkundemuseum . Berlin: Alpheus Verlag. S. 15–29.
  • Fortschritt angesichts des Unterganges oder Der Optimismus der polnischen Aufklärung. In: Czasy Nowożytne 23 (2010). S. 107–120.
  • Kittsteiners ‚evolutive Moderne‘ als eine geschichtsphilosophisch angeleitete Kulturgeschichte. In: D’Aprile, Iwan-Michelangelo/Mak, Ricardo K. S. (Hgg.) (2010): Aufklärung - Evolution - Globalgeschichte. Hannover: Wehrhahn. S. 173–195.
  • Raub der Clio. Die polnische Geschichtspolitik und ihre Exekutoren. In: Flierl, Thomas/Müller, Elfriede (Hgg.) (2010): Osteuropa. Schlachtfeld der Erinnerung. Berlin: Dietz. S. 33–57.
  • Die Tupolev-154 als Vehikel der polnischen Erlösung. In: Böckelmann, Frank/Loyen, Ulrich van (Hgg.) (2010): KataChoc. Vom Beutewert des Desasters. Berlin : Alpheus-Verlag Zischler. S. 19f.
  • Der vergessene Kulturtransfer: Polen und Preußen in der Zeit der Aufklärung. In: Pufelska, Agnieszka/D’aprile Iwan (Hgg.) (2009): Aufklärung und Kulturtransfer in Mittel- und Osteuropa, Hannover-Laatzen 2009, S. 33-50.
  • Voltaire. In: Benz, Wolfgang (Hg.) (2009): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Bd. 2: Personen. München: Walter de Gruyter, S. 854-855.
  • Landschaft nach der Schlacht, oder wie die Kaczyńskis das Böse aus Polen vertrieben. In: Phase2. Zeitschrift gegen die Realität 26 (2007), S. 45-48.
  • Die Konstruktion des Feindbildes der ‚Judäo-Kommune‘ im Polen der Zwischenkriegszeit. In: Wedl, Juliette/Dyroff, Stephan (Hgg.) (2007): Selbstbilder – Fremdbilder – Nationenbilder. Berlin u.a.: Lit. S. 45–62.
  • Ignacy Krasicki. Ein heiterer Bischof am preußischen Hof. In: Lottes, Günther/D’Aprile, Iwan-Michelangelo (Hgg.) (2006): Hofkultur und aufgeklärte Öffentlichkeit. Potsdam im 18. Jahrhundert im europäischen Kontext. Berlin: Akademie-Verlag. S. 245-263.
  • ‚Judäo-Kommune‘ und ‚Jüdischer Bolschewismus‘. Zwei Feindbilder und ein Feind. In: Flegel, Silke/Hoffmann, Frank (Hgg.) (2006): „Barrieren, die man durchschreiten kann, wenn man das Geschick dazu hat“. Grenzmarken und Grenzgänge im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts. Beiträge des Promotionskollegs Ost-West. (=Gesellschaft und Kultur, 3). Hamburg: Lit. S. 103-129.
  • Deutsch-polnischer Kulturtransfer im 18. Jahrhundert, Wrocław, 14.–17. Juni 2006. In: Zelle, Carsten/Stockhorst, Stefanie (Hgg.) (2006): Zeitkonzepte. Zur Pluralisierung des Zeitdiskurses im langen 18. Jahrhundert. (=Das Achtzehnte Jahrhundert, 30/2). Wolfenbüttel: Wallstein. S. 155–156.
  • Das Feindbild ‚Judäo-Kommune‘ als Kraftquelle für den polnischen Kampf gegen den Kommunismus. In: Hödl, Klaus (Hg.) (2005): Der „virtuelle Jude“. Konstruktionen des Jüdischen. (=Schriften des Centrums für Jüdische Studien, 7). Innsbruck u.a.: Studien-Verlag. S. 41–52.
  • ‚Żydokomuna‘ jako wspólny wróg polskiego komunizmu und nacionalizmu“. In: Paradygmat- kwartalnik społeczno-kulturalny 9 (2005), S. 35-44.
  • ‚EU heißt SU‘. Zur Geschichte des polnischen Feindbildes von der ‚Judäo-Kommune‘“. In: WerkstattGeschichte 38 (2004). S. 67–75.
  • EU-Beitritt des Antisemitismus? Über den Antisemitismus in Osteuropa angesichts der EU-Erweiterung. In: Zeichen 4 (2004). S. 6-8.
  • Vom Nutzen des stereotypen Geschichtsdenkens für das Leben. Über Geschichte, Juden und polnische Romantik. In: Ost-West Perspektiven 3 (2004). S. 46-58.
  • Abschied von der nationalen Gemütlichkeit. Einige Bemerkungen zum polnischen Gedächtnis. In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.) (2003): Gedächtnispolitik. Eine kritische Zwischenbilanz. Berlin 2003: Heinrich-Böll-Stiftung. S. 153–169.
Lehre
 
  • Sommersemester 2018: Geschichte im Museum (Seminar an der Universität Potsdam).
  • Sommersemester 2016: Die Geschichte des Antisemitismus in Ost- und Westeuropa (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2015/16: History of Germany in the 20th century (Vorlesung an der Universität Buenos Aires).
  • Sommersemester 2015: Between Rejection and Recognition: Jewish Migration to Germany in the Past and Present (Proseminar an der Humboldt-Universität zu Berlin).
  • Sommersemester 2015: Die schwierige Nachbarschaft: Geschichte der deutsch-polnischen Konflikte (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2014/15: Die Ukraine zwischen den Imperien (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Sommersemester 2013: Freimaurer, Illuminaten, Rosenkreuzer: Kultur- und Gründungsgeschichte der Geheimverbände (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Sommersemester 2012: Europäische Geschichte als Osteuropäische Geschichte in der Frühen Neuzeit (Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2011/12: Methoden der Kulturtransferforschung (Hauptseminar an der Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2011/12: Die Kulturgeschichte des osteuropäischen Judentums: von den Anfängen bis zur Gegenwart (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Sommersemester 2011: Das andere Preußen- die preußische Geschichte jenseits von Berlin-Brandenburg (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2010/11: Methoden der Kulturtransferforschung (Hauptseminar an der Universität Potsdam).
  • Sommersemester 2010: Katharina die Große und die russische Aufklärung (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2009/10: Geschichte Preußens aus der polnischen und russischen Perspektive (Hauptseminar an der Universität Zielona Góra).
  • Wintersemester 2009/10: Einführung in die Geschichtswissenschaft (Grundseminar an der Universität Potsdam).
  • Sommersemester 2009: Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen 1701-1939 (Propädeutische Übung an der Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2008/09: Erinnerungskultur in Deutschland und Polen (Seminar an der Universität Zielona Góra).
  • Sommersemester 2008: Geschichte und Kultur der „Ostjuden“ (Hauptseminar an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald).
  • Wintersemester 2007/08: Erkenntnisinteressen der Kulturtransferforschung (Kolloquium an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald).
  • Wintersemester 2007/08: Der deutsch-polnische Kulturtransfer seit dem 18. Jahrhundert (Blockseminar an der Universität Potsdam).
  • Sommersemester 2006: Vom Judenhass zum Antisemitismus-Judenfeindschaft im 18. und 19. Jahrhundert (Proseminar an der Universität Potsdam).
  • Wintersemester 2003/04: Europäisches Selbstverständnis vom heutigen Osteuropa (Blockseminar am Collegium Polonicum Słubice).
  • Sommersemester 2003: Jüdisch-polnisch-deutsche Beziehungen vor dem Holocaust (Blockseminar an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder).
  • Wintersemester 2002/03: Theorie des Antisemitismus (Proseminar an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder).
  • Sommersemester 2002: Polnisch-russische Beziehungen 1764-1939 (Proseminar an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder).
  • Sommersemester 2001: Polen als „Vormauer des Christentums“ – zur Geschichte eines nationalen Mythos (Proseminar an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder).

 

Letzte Aktualisierung: 05.04.2018

 

 

Dr. Dmytro Myeshkov

 

Aktuelles Forschungsprojekt:

Wissenschaftlicher MitarbeiterFoto Dr. Dmytro Myeshkov

 

Telefon: +49 4131 40059-17 • E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Aktuelles Forschungsprojekt:
 
  • Die Ukrainedeutschen am Vorabend, während und in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg
Forschungsschwerpunkte
 
  • Deutsche im Zarenreich / in der Sowjetunion im 19. und 20. Jahrhundert
  • (Zwangs)Migrationen in der Sowjetunion
  • Sowjetische Arbeitskräftepolitik, Urbanisierung und ihre Folgen
  • Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik im postsowjetischen Raum
Kurzvita
 
1984-1991 Geschichtsstudium an der Universität Dnipropetrovs'k (Ukraine), Abschluss: Diplom-Historiker. 1991 bis 1999: Arbeit im staatlichen Archiv des Dnipropetrovs'ker Gebiets. 2000-2004 Doktorand am Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 2005 promoviert zum Thema "Die Schwarzmeerdeutschen und ihre Welten 1781-1871".
In der Zeit zwischen 2005 und 2010 wissenschaftlicher Redakteur des Lexikons „Das Jahrhundert der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und ‚ethnische Säuberung‘ in Europa 1912-1999“. 2010-2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte an der Universität Freiburg im Forschungsprojekt über Migrationen zwischen Land und Stadt in der Sowjetunion der Nachkriegszeit. 2013-2015 Projektmitarbeiter an der Universität Freiburg (Forschungsvorhaben über alltägliches Leben der Deutschen im Spiegel von ihren Konflikten mit andersethnischen Nachbarn in den südlichen und südwestlichen Randgebieten des Zarenreiches zwischen den 1860er Jahren und dem Ersten Weltkrieg). 2005, 2013-2015 Lehraufträge an den Universitäten Düsseldorf, Freiburg und Ekaterinburg (Russländische Föderation); Seit 1. Januar 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordost-Institut (IKGN e. V.).
 
Auszeichnungen / Stipendien
 
  • 2012 Unterstützung für Übersetzung der Dissertation ins Ukrainische durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. (Programm "Geisteswissenschaften International")
  • 2006 DRUPA-Preis 2006 für die beste geisteswissenschaftliche Dissertation
  • 2003-2004 Promotionsstipendium der Gerda-Henkel-Stiftung Düsseldorf
  • 1999-2000 DAAD-Auslandsstipendium
 
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • Wissenschaftliche Kommission für die Deutschen in Russland und in der GUS, Göttingen (seit 06/2005)
  • Internationale Assoziation zur Erforschung von Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen, Moskau (seit 09/1996)
 
Publikationen
 

Monographien

  • Die Schwarzmeerdeutschen und ihre Welten, 1781–1871. Essen: Klartext 2008

Wissenschaftliche Redaktion

  • Lexikon der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts. Hg. von Detlef Brandes, Holm Sundhaussen und Stefan Troebst. Wien: Böhlau 2010, 801 S.
  • Russische Ausgabe: Ėnciklopedija izgnanij. Deportacija, prinuditel'noe vyselenie i ėtničeskaja čistka v Evrope v XX veke. Red. kollegija: Detlef Brandes, Chol'm Zundchaussen, Štefan Trëbst. Otv. redaktor Dmitrij Meškov. Moskva: ROSSPĖN 2013, 729 S.

HerausgeberschaftenSammelbände

  • (mit V. Belosjorov, D. Neutatz und P. Polian) Migration und räumliche Mobilität im Land-Stadt-Kontinuum Russlands im 20. Jahrhundert. Steuerbarkeit, Adaptivität und Bewältigungsstrategien. Russisch-Deutsche wiss. Konferenz (Stavropol’, 16.-18. Juni 2011). Stavropol’-Frajburg 2011 (in russ. Sprache).
  • Das Erbe. Zum 75-jährigen Jubiläum des Staatsarchivs Dnipropetrovs’k (1922-1997). Dnipropetrovs’k 1998 (in ukr. Sprache).

Quelleneditionen und Findbücher

  • (mit D. Brandes, A. Sokolov und D. Raskin) Deutsche in Rußland Ende des 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Katalog von Dokumenten des Russischen Historischen Staatsarchivs. Essen 2002 (in russ. Sprache).
    Die Dnipropetrovs’ker Archive, Museen und Bibliotheken während des Zweiten Weltkrieges, 1941-1945. Ein Register von Dokumenten und Materialien. Kyïv 2000 (in ukr. Sprache).
  • (mit N. Juzbaševa) Der Aktenbestand des „Fürsorgekontors für ausländische Ansiedler Neurußlands“ 1781–1857. Band I. Annotiertes Findbuch. Akten der Jahre 1781-1818. Kiev-Dnepropetrovsk 1997 (in russ. Sprache).
  • (mit G. Borisov und M. Skok) Machno und die Machno-Bewegung. Dokumente und Materialien, 1905–1932. Dnepropetrovsk 1993 (in russ. Sprache).

Aufsätze in Zeitschriften und SammelbändenSchwerpunkt: Deutsche und andere nationale Minderheiten im Zarenreich, Österreich-Ungarn und in der Sowjetunion

  • Zwischen Norm und Schwerverbrechen: die Molotschnaer Kolonien und ihre Umgebung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in: Von Historikern, Politikern, Turnern und anderen. Schlaglichter auf die Geschichte des östlichen Europa. Festschrift für Detlef Brandes zum 75. Geburtstag. Leipzig: BiblionMedia 2016, S. 203-223 [= DigiOst - Band 6].
  • Zwischen friedlichem Zusammenleben und Selbstjustiz: Pferdediebe in den multiethnischen Gemeinschaften der südlichen und südwestlichen Peripherie des Russischen Imperiums (von der zweiten Hälfte des 19. bis in das frühe 20. Jh.), in: Nimci v istoriï Volyni. Materialy Mižnarodnoï naukovoï konferenciï [Die Deutschen in der Geschichte Wolhyniens. Materialien einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz] . Red. M.P. Kostjuk. Luc’k: Tverdynja 2016, S. 119-129 (in ukr. Sprache).
  • Die Deutschen in der Ukraine während der Besatzung 1941-1944, in: Nationalsozialismus und Regionalbewusstsein im östlichen Europa. Hg. von B. Olschowsky und I. Loose. München: De Gruyter Oldenbourg, S. 401-421 (= Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Bd. 59; Schriften des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität, Bd. 8).
  • Die "neue Kulturgeschichte": Zwischenergebnisse und Perspektiven der Erforschung der Kultur und Geschichte der Deutschen in Russland, in: Dva s polovinoj veka s Rossiej: aktual'nye problemy i diskussionnye voprosy istorii i istoriografii rossijskich nemcev: Materialy 14-j Meždunarodnoj naučnoj konferencii. Kislovodsk, 25-29 sentjabrja 2013 g. M.: MSNK-press 2014, S. 166-172.
  • Demographische Entwicklung und Familie in den deutschen Kolonien im Schwarzmeergebiet, 1800-1870, in: Zweieinhalb Jahrhunderte mit Russland. Zum 250. Jubiläum der Massenübersiedlung der Deutschen nach Russland. Moskau 2013, S. 247-258 (in russ. Sprache).
  • Die Beziehungen zwischen den Schwarzmeerdeutschen und ihren Nachbarn von der Ansiedlung bis zum Ende der 1860er Jahre, in: Migration nach Ost- und Südosteuropa im 18. und 19. Jahrhundert. Hg. Mathias Beer. München: De Gruyter Oldenbourg 2013, S. 83-107. (=Danubiana Carpathica. Jahrbuch für Geschichte und Kultur in den deutschen Siedlungsgebieten Südosteuropas, Bd. 7 (54)).
  • Die wichtigsten Merkmale demographischer Profile der Stavropoler Region und des Sverdlovsker Gebiets 1947-1975 gg. In: Migracija i prostranstvennaja mobil’nost’ v sel’sko-gorodskom kontinuume Rossii v XX veke: upravljaemost’, adaptivnost’ i strategii preodo-lenija. Rossijsko-nemeckaja naučnaja konferencija (Stavropol’, 16-18 ijunja 2011 g.): sbornik rabočich materialov (Stavropol’, 16.-18. Juni 2011). Hgg. V. Belosjorov, D. Myeshkov, D. Neutatz und P. Polian. Stavropol’-Frajburg 2011, S. 166-181 (in russ. Sprache).
  • Demografische Entwicklungsmuster der deutschen Kolonien im Schwarzmeergebiet bis 1871 am Beispiel von Kleinliebental und Alexanderhilf, in: Gemeinsam getrennt. Bäuerliche Lebenswelten des späten Zarenreiches in multiethnischen Regionen am Schwarzen Meer und an der Wolga. Hgg. V. Herdt, D. Neutatz. Wiesbaden 2010, 27-40.
  • Das Schicksal der Ukrainer in der Doppelmonarchie 1914-1915: ein Kriegsverbrechen oder kriegsbedingte Maßnahmen?, in: Les Dérapages de la Guerre du XVIème siècle à nos jours/ Kriegsverbrechen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Hg. von Frédéric Rousseau und Burghart Schmidt. Hamburg 2009, 148-159.
  • „Frei wie ein Vogel“. Disziplinierungsmaßnahmen und soziale Kontrolle in den mennoni-tischen Gemeinden des Schwarzmeergebiets im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, in: Die Deutschen und das östliche Europa. Aspekte einer vielfältigen Beziehungsgeschichte. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Brandes. Hg. v. Dietmar Neutatz und Volker Zimmermann. Essen 2006, S. 69-80.
  • Der „Fall Kal’činovka“: Zur Geschichte der staatlich organisierten Getreidebeschaffungspolitik in den deutschen Kolonien der Südukraine 1932, in: Forschungen zur Geschichte und Kultur der Rußlanddeutschen 5 (1995), S. 53-64.

Schwerpunkt: Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen in Mittelosteuropa

  • Politics of History in Ukraine since the Change of Government in the Spring of 2014. In: Civic Education and Democratisation in the Eastern Partnership Countries. Dieter Segert (Ed.). Bonn 2016, S. 132-142 (= Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe 1697).
  • Die Geschichtspolitik in der Ukraine seit dem Machtwechsel im Frühjahr 2014. In: Ukraine-Analysen Nr. 149, 15.04.2015, S. 17-22.
  • In russ. Sprache: Graždanskoe obrazovanie i demokratizacija v stranach Vostočnogo partnërstva [Politische Bildung und Demokratisierung in den Ländern der Ost-Partnerschaft]. Hg. Dieter Segert. Bonn 2016, S. 161-172 (= Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe 1698).
  • Erinnerung an die Vertreibungen der Deutschen aus Polen und der Tschechoslowakei am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg vor dem Hintergrund wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Diskussionen der frühen 2000er Jahren, in: Slavjanskie dialogi na granice Evropy i Azii. Istoričeskaja pamjat': arena vojny "nacional'ych istorij" ili osnova dlja dialoga i vzaimoponimanija. Sbornik materialov meždunarodnoj naučnoj konferencii. Ekaterinburg 2012, S. 179-189 (in russ. Sprache).

Schwerpunkt: Migrationen und Zwangsmigrationen

  • Arbeit und Terror im Ural. Deportationen und Arbeitsmobilisierungen im Kontext der sowjetischen Arbeitskräftepolitik (1930er -1940er Jahre). In: Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte 21 (2012), S. 79-103.
  • Krim als Deportationsgebiet, in: Lexikon der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts. Hg. von Detlef Brandes, Holm Sundhaussen und Stefan Troebst. Wien 2010, S. 361-364.
  • Moldawien als Deportationsgebiet, in: Ebenda, S. 438-441.

Schwerpunkt: Archivwesen, Geschichte der Kulturgüter in den besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkrieges

  • Das digitale Dokument: Kreislauf, Aufbewahrung, Nutzung, gesetzliche Aspekte. Deutsche Erfahrungen (1990-2000)], in: Archivy Ukrajiny 6 (2001) (in ukr. Sprache).
  • Zur Geschichte des Archivguts der Stadt Dnepropetrovsk während des Zweiten Weltkrieges, in: Wissenschaftliches Informationsbulletin 2 (6) (1996), S. 17-19.
  • Die Dnepropetrovsker Archive während des Zweiten Weltkriegs, in: Povernennja kul’turnoho nadbannja Ukraїny: Problemy, zavdannja, perspektyvy. Vyp 6: Materialy nacional’noho seminaru „Problemy povernennja nacional’no-kul’turnych pam’jatok, vtračenych abo peremiščenych pid čas Druhoї svitovoї vijny“. Černihiv, veresen’ 1994. Kyїv 1996, S. 188-193.
  • Neue Herren: Die Dnipropetrovs’ker Archive unter deutscher Okkupation, in: Pam’jatky Ukraїny (1994) H. 3-6, S. 106-108 (in ukr. Sprache).
 
Lehre
 
  • Wintersemester2018/19: Nationsbildungsprozesse und Indentität(en) in der Ukraine im 19.-20. Jahrhundert (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Wintersemester 2015/16 Nationsbildung und Identitäten in der Ukraine (Seminar an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
  • Sommersemester 2015 Der russisch-ukrainischer Konflikt: Historische Hintergründe (Seminar an der Philosophischen Fakultät Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
  • Sommersemester 2014 Nationsbildungsprozesse in der Ukraine seit dem frühen 19. Jh. (Seminar an der Philosophischen Fakultät Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf )
  • Wintersemester 2013/14 Archive und Archivwesen in der Bundesrepublik Deutschland (Seminar im Rahmen der Gastdozentur an der Uraler Föderalev Staatsuniversität, Ekaterinburg/RF)
  • Wintersemester 2012/13 Zwangsmigrationen im Mittel- und Osteuropa in den 1930-1940er Jahren (Vorlesung und Übung im Rahmen der Gastdozentur an der Uraler Föderalev Staatsuniversität, Ekaterinburg/RF)
  • Wintersemester 2005 Geschichte der Russlanddeutschen (Seminar an der Philosophischen Fakultät Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zusammen mit Prof. Dr. Detlef Brandes
 
Interviews
 

Interview am 02.07.2017 zu den Ereignissen in der Ukraine in den Jahren 1917-1920.

Letzte Aktualisierung: 18.10.2018

 
 

 

PD Dr. David Feest

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Portrait von David Feest, 572x800_Foto_von_Doerte-Ebermann

 

Telefon: +49 4131 40059-14 · E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Aktuelle Forschungsprojekte:
 

Das Bankhaus Georg Scheel Co. Nationale und transnationale Räume in der estländischen Finanzwelt der Zwischenkriegszeit

Klaus Scheel in der Republik Estland 1920-1940 Teilprojekt des gemeinsamen Forschungsprojekts 
Individuum und Gesellschaft in Ost- und Nordosteuropa

Forschungsschwerpunkte
 
  • Geschichte der Baltischen Provinzen/Republiken unter besonderer Berücksichtigung Estlands
  • Geschichte der Sowjetunion
  • Geschichte Russlands, besonders des ausgehenden Zarenreichs
Kurzvita
 
Studium der Osteuropäischen Geschichte, Philosophie und mittleren und neueren Geschichte an der Universität Göttingen und Tartu/Estland. Promotion in Osteuropäischer Geschichte an der Georg-August-Universität, Göttingen; 2015 Habilitation für neuere Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit „Ordnung schaffen. Bäuerliche Selbstverwaltungen und Obrigkeit im ausgehenden Zarenreich (1834–1889)“.
02/2004–09/2007: Wissenschaftlicher Koordinator des Sonderforschungsbereichs (SFB) 640: „Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel“ an der Humboldt-Universität zu Berlin; Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt B1 des SFB 640 „Repräsentationen von Herrschaft in multiethnischen Imperien“. Lehrkraft am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin; 03/2006–09/2006: Forschungsaufenthalt in Rjazan’, Russland; 10/2007–09/2012:  Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen; 10/2012–02/2013: Lehrtätigkeit am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin; 03/2013—02-2014: Arbeit als wissenschaftlicher Koordinator des EU-finanzierten Projekts „Zivilcourage würdigen. Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Situation von Opfern kommunistischen Systemunrechts in Europa“an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen; Seit 01.03.2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordost-Institut (IKGN e. V.).
Auszeichnungen / Stipendien
 
  • 09/2009 Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts Moskau.
  • 2006 Epstein-Preis des Verbands Deutscher Osteuropahistorikerinnen und -historiker (VOH)
  • 10/2002–06/2003 Stipendiat am Institut für Europäische Geschichte, Mainz.
  • 07/2001–01/2002 Archivaufenthalt als DAAD-Stipendiat in Tallinn/Estland.
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • Vorstandsmitglied des Verbands der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. (VOH) (seit 2017)
  • Vorstandsmitglied der Baltischen Historischen Kommission (seit 2011)
  • Mitglied des Herausgeberkollegiums der estnischen historischen Fachzeitschrift „Ajalooline Ajakiri“ (seit 01/2007)
  • Ordentliches Mitglied der Baltischen Historischen Kommission (seit 2001)
  • Mitglied des estnischen Vereins zur Förderung der Forschung über die deutsche und sowjetische Besatzung in Estland S-KESKUS (seit 2000)
Publikationen
 
Monographie
  • Zwangskollektivierung im Baltikum. Die Sowjetisierung des Estnischen Dorfes 1944–1953. Köln/Wien 2007 (= Beiträge zur Geschichte Osteuropas, 40).

Quellenedition

  • Von den Restgütern zu den Sowchosen in Estland 1939–1953. Dokumentensammlung. Unter Mitarbeit von Karsten Brüggemann. Münster 2010 (= Schriften der Baltischen Historischen Kommission, 15)

Herausgeberschaften

  • (Mit Lutz Häfner): Die Zukunft der Rückständigkeit Chancen – Formen – Mehrwert. Festschrift für Manfred Hildermeier zum 65. Geburtstag. Köln/Wien 2015.
  • (Mit Jörg Baberowski und Christoph Gumb) (Hg.): Imperiale Herrschaft in der Provinz. Repräsentationen politischer Macht im späten Zarenreich. Köln 2008.
  • (Mit Jörg Baberowski und Maike Lehmann) (Hg.): Dem Anderen begegnen. Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften. Köln 2008.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

  • Die baltische Region im Russischen Reich (1795–1917), in: Bernd Lemke (Hg.): Das Baltikum. Im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften. Paderborn 2017 [im Druck].
  • (Mit Heidi Hein-Kircher): Introduction (Special Issue: National Minorities in the Soviet Bloc after 1945: New Historical Research in Micro and Regional Studies). In: Region 6 (2017), H. 1, S. 1–10.
  • Dividing Friend from Foe. Local Soviet Policy and the National Question in the Estonian Socialist Soviet Republic, 1944–53. In: Region 6 (2017), H. 1, S. 11-27.
  • Spaces of “National Indifference” in Biographical Research on Citizens of the Baltic Republics 1918–1940. In: Journal of Baltic Studies (2016), S. 55-66.
  • (Mit Lutz Häfner): Die Zukunft der Rückständigkeit. Vorbemerkungen. In: David Feest und Lutz Häfner (Hg.): Die Zukunft der Rückständigkeit Chancen – Formen – Mehrwert. Festschrift für Manfred Hildermeier zum 65. Geburtstag. Köln/Wien 2016, S. 6–23.
  • Bauerngemeinden und Bürokratie. Rückständigkeit in der russischen Reformdiskussion in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, In: David Feest und Lutz Häfner (Hg.): Die Zukunft der Rückständigkeit Chancen – Formen – Mehrwert. Festschrift für Manfred Hildermeier zum 65. Geburtstag. Köln/Wien 2016, S. 218–242.
  • Põllumajanduslik tootmine talupoegadeta. Sovhooside ideaalpilt ja tegelikkus 1940. aastate Eestis [Landwirtschaft ohne Bauern. Ideal und Wirklichkeit der Sowchosen in Estland in den 1940er Jahren]. In: Ajalooline Ajakiri 4 (2015), S. 87–103.
  • Vorbild oder abschreckendes Beispiel? Der "baltische Weg" in der Agrarpolitik des Russländischen Imperiums. In: Forschungen zur Baltischen Geschichte 9 (2014), S. 124–151.
  • The Collectivization of Agriculture in the Baltic Soviet Republics, 1944–1953. In:
    Arnd Bauerkämper und Constantin Iordachi (Hg.), The Collectivization of Agriculture in Communist Eastern Europe. Comparison and Entanglement, Budapest New York 2014, S.~79–109.
  • Wie aus Geschichtsdenken Wissenschaft wird: Erklärungen und Warum-Fragen in Jörn Rüsens „Historik“. In: EWE 22 (2011), S.  517–519.
  • Die vergessene Revolution. Der Umsturz von 1940 in der Erinnerungskultur der baltischen Sowjetrepubliken. In: Jaworski, R. und Kusber, J. (Hg.): Erinnern mit Hindernissen. Osteuropäische Gedenktage und Jubiläen im 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Münster 2011 (= Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas, 4), S. 179–201.
  • Estland 1940: Konstruktionen einer Revolution In: Detlev Henning u. a. (Hg.): Revolution in Nordosteuropa. Wiesbaden 2011, S. 147 C168.
  • Einleitung. In: Von den Restgütern zu den Sowchosen in Estland 1939–1953. Dokumentensammlung. Unter Mitarbeit von Karsten Brüggemann. Münster 2010, S. 13–33.
  • Repräsentationen und Konstruktionen – wie viel Erkenntnistheorie braucht die Geschichtswissenschaft? In: Jörg Baberowski (Hg.): Repräsentation sozialer Ordnungen – Formen und Theorien. Köln 2010, S. 23–43.
  • Ethnische Spaltung, nationale Konsolidierung. Die Folgen des Hitler-Stalin-Pakts im Baltikum. In: Osteuropa 59 (2009), 187–202.
  • In Amt und Würden? Die Beleidigung dörflicher Amtsleute und die Repräsentation des Staates im ausgehenden Zarenreich. In: Jörg Baberowski, David Feest und Christoph Gumb (Hg.): Imperiale Herrschaft in der Provinz. Repräsentationen politischer Macht im späten Zarenreich. Köln 2008, S. 100–118.
  • Friedensvermittler und die Institutionalisierung von Staatlichkeit auf dem russischen Dorf nach 1861. In: Jörg Baberowski, David Feest und Maike Lehmann (Hg.): Dem Anderen begegnen. Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften. Köln 2008, S. 20–35.
  • Repräsentationen von Institutionen. In: Jörg Baberowski, David Feest und Maike Lehmann (Hg.): Dem Anderen begegnen. Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften. Köln 2008, S. 17–19.
  • Repräsentationen von Inklusion und Exklusion. In: Jörg Baberowski, David Feest und Maike Lehmann (Hg.): Dem Anderen begegnen. Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften. Köln 2008, S. 191–193.
  • Põlisrahvuste taaseelistamise poliitika Balti liiduvabariikides? Eestimaa Kommunistlik Partei pärast Teist maailmesõda. In: Tõnu Tannberg (Hg.): Eesti NSV aastatel 1940–1953. Tartu 2007, S. 207–224. (Übers. von „Neo-Korenizacija“ [s.u.]).
  • Histories of Violence. National Identity and Public Memory of Occupation and Terror in Estonia. In: Tsypylma Darieva und Wolfgang Kaschuba (Hg.): Representations on the Margins of Europe. Cultural and Historical Identities in the Baltic and South Caucasian States. Frankfurt/M. 2007, S. 132–150.
  • Auf zwei Seiten der Front: Letten und Esten im sowjetischen und deutschen Dienst während des Zweiten Weltkriegs. In: Karsten Brüggemann (Hg.): Europa der Regionen: Der Finnische Meerbusen. Esten, Deutsche und ihre Nachbarn. München 2007, S. 89–100.
  • Novye podchody v issledovanii mestnogo upravlenija Rossijskoj imperii poreformennoj ėpochi. In: P. V. Akul’šin und I. N. Grebenkin (Hg.): A. I. Košelev i ego vremja: materialy meždunarodnoj naučnojkonverrencii, posvjaščennoj 200-letiju so dnja roždenija A. I. Košeleva, 23–25 maja 2006 goda. Rjazan’ 2007, S. 111–115.
  • „Neo-Korenizacja“ in den baltischen Sowjetrepubliken? Die Kommunistische Partei Estlands nach dem zweiten Weltkrieg. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 54 (2006), S. 263–280.
  • (Mit Gábor T. Rittersporn): Antiamerikanismus und Amerikanophilie im Zarenreich und in der Sowjetunion der Vorkriegszeit. In: Jan C. Behrens, Árpád von Klimo und Patrice G. Poutrus (Hg.): Antiamerikanismus im 20. Jahrhundert. Studien zu Ost- und Westeuropa. Bonn 2005, S. 72–87.
  • •    Dealing With the Unruly Reality: Rural Party Workers in Estonia, 1944–1950. In: Padomju okupācijas režīms baltijā 1944.–1959. Gadā: Politika un tās sekas. Starptautiskās konferences materiāli 2002. gada 13.–14. jūnijs, Rīga. The Soviet Occupation Regime in the Baltic States 1944–1959: Policies and their consequences. Materials of an International Conference 13–14 June 2002, Riga. Riga 2003 (= Latvijas Vēsturnieku komisijas raksti, 9), S. 93–108.
  • Metsanurga kiri Pällile. Dokument ja kommentaar (Ein Brief Metsanurks an Päll. Dokument und Kommentar). In: Tuna 1 (2003), S. 76–86.
  • Terror i nasilie v ėstonskoj derevne. In: Stefan Krojcberger et al. (Hg.): Kommunizm. Terror. Čelovek. Diskussionnye stat’i na temu „Černoj knigi kommunizma“. Kiev 2001, S. 82–96 (Übers. von „Terror und Gewalt“ [s.u.]).
  • Terror und Gewalt auf dem estnischen Dorf. In: Osteuropa 6 (2000), S. 656–671.
  • Die Entstehung der estnischen Nation. In: Travemünder Protokolle 2 (1998), S. 19–39.
  • Abgrenzung oder Assimilation. Überlegungen zum Wandel deutschbaltischer Ideologien. In: Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung 45 (1996), S. 506–543.
Lehre
  • Sommersemester 2018: Zwischen nationalem Aufbruch und Russifizierung. Die baltischen Ostseeprovinzen des Zarenreichs im 19. Jahrhundert. (Proseminar an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften)
  • Sommersemester 2017: Das Fremde erfahren. Russland  in deutschen Reiseberichten. (Seminar an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften)
  • 10/2016 bis 04/2017 Vertretung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen
    Wintersemester 2016/17:
    - Nationsbildung und nationale Minderheitenpolitik. Die Baltischen Republiken 1918 - 1940. (Proseminar);
    - Biographien als Form historischer Forschung: Möglichkeiten und Grenzen (Aufbauseminar);
    - Stalinismus. Ideologie, Herrschaftssystem, Zivilisation (Masterseminar);
    - Deutsche und Russen vom 18.-21. Jh. eine Beziehungsgeschichte (Mastervorlesung);
    (Lehrstuhlvertretung am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen)
  • Wintersemester 2015/16: Kultur und Gesellschaft der Baltischen Staaten in der Zwischenkriegszeit. (Seminar an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften)
Interviews
  • Gespräch am 21.06.2018 (Ausstrahlung: MDR Kultur, 18:05 Uhr, Dauer 08:22 min.) anlässlich der Präsentation "Estland – Terra incognita im Baltikum" mit dem Länderschwerpunkt beim Rudolstadt-Festival 2018.
    Nach Jahrhunderten unter dänischer, schwedischer oder russischer Herrschaft erklärte Estland 1918 seine Unabhängigkeit, verlor sie 1940 und bekam sie 1991 wieder. Hier gehts zu den Radiobeiträgen des MDR Kultur-Spezial. Rechte der Beiträge: Mitteldeutscher Rundfunk .
Letzte Aktualisierung am: 26.06.2018

 

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Das wissenschaftliche Team

Im IKGN sind derzeit acht Historikerinnen und Historiker in vier Arbeitsbereichen tätig, von denen drei einen regionalen Zuschnitt haben:

  • Baltikum
     David Feest, Detlef Henning und Joachim Tauber
  • Polen
    Agnieszka Pufelska und Katrin Steffen
  • Russland/Sowjetunion/GUS
    Victor Dönninghaus und Dmytro Myeshkov
  • vergleichende Sozial- und Mentalitätsgeschichte
    Anja Wilhelmi

Dieser Zuschnitt bringt eine hohe sprachliche Kompetenz in den Sprachen Russisch, Polnisch, Litauisch, Lettisch und Estnisch mit sich, die für die Forschung und die Kontakte in den Bezugsländern unerlässlich ist. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler widmen sich neben den Forschungsprojekten, wissenschaftlichen Publikationen und der Organisation von Tagungen auch der Lehre an verschiedenen in- und ausländischen Hochschulen.

Letzte Aktualisierung: 02.01.2017

Dr. Anja Wilhelmi

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon: +49 4131 40059-32 · E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 
Aktuelles Forschungsprojekt
 

 

Forschungsschwerpunkte
 
  • Vergleichende Sozial- und Mentalitätsgeschichte
  • Gender Studies, Baltikum 19. und 20. Jahrhundert
Kurzvita
 
Geboren 1966; Studium Neuere Geschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück; Abschluss M.A.; 2005 Dissertation an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, zum Thema: Lebenswelten von Frauen der deutschen Oberschicht im Baltikum (1800–1939). Eine Untersuchung anhand von Autobiografien (Publikation der Schriftenreihe: Veröffentlichungen des Nordost-Instituts. Bd. 10);
seit 1995 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Nordostdeutsches Kulturwerk e. V., Lüneburg; seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nordost-Institut (IKGN e. V.); 
 
 
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (Mitglied seit 2013)
  • Baltische Historische Kommission e. V.  (Mitglied seit 2012)
  • Arbeitskreis „Biografie und Geschlecht“ (Mitglied seit 2011)
 
Publikationen
 

Monografie

  • Lebenswelten von Frauen der deutschen Oberschicht im Baltikum (1800-1939). Eine Untersuchung anhand von Autobiografien. Wiesbaden 2008 (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts. 10).

Herausgeberschaften

  • Bildungskonzepte und Bildungsinitiativen in Nordosteuropa (19. Jahrhundert). Wiesbaden 2011
    (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts 13)
  • 300 Jahre Kultur(en) in Riga. Eine Stadt in Europa. Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte N.F. XI (2002)
  • Hemma Kanstein: Die Parkanlagen Georg Kuphaldts in Riga. Ein Beispiel historischer Freiflächengestaltung. Hg. v. Johannes Küchler u. Anja Wilhelmi. Berlin 1998 (Materialien zur Gartenkunst. 2)
Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden
  • Sprache als Kommunikationsform und -hindernis im deutschbaltischen Adel. Von der französischen Lingua franca zur deutschen Regionalsprache, in: Jahrbuch des BKGE: Sprache 26 (2018).
  • (De-) Tours of an Artist – Education Oppurtunities for German Women in the First Half of the 19th Century, in: Tartu Art Museum (ed.): Julie Hagen-Schwarz. The First Estonian Female Artist, Tartu 2018, S. 123-133.
  • Social Support Strategies in the Family: Women’s Networks. German Families in the Baltic Area, in: Andreas Gestrich a. Martin Stark (Hrsg.): Debtors, Creditors, and their Networks: Social Dimensions of Monetary Dependence from the Seventeenth to the Twentieth Century. London 2015, S. 171-189. (Bulletin Supplement No 3).
  • Die Zeitschrift „Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte“, in:
  • Bibliometrie – Praxis und Forschung 4 (2015), um:nbn:bvb:355-bpf-212.9.
  • Grenzen in einer Biografie. Die Sängerin und Schriftstellerin Monika Hunnius (1858-1934). Ein Werkstattbericht, in: Baltische Ahnen- und Stammtafeln 55 (2013), S. 84-97.
  • Tugendkonzepte im Erziehungsprogramm deutscher Mädchen in den Ostseeprovinzen des Russischen Reiches (19. Jahrhundert), in: Mariacarla Gadebusch Bondio u. Andrea Bettels (Hrsg.): Im Korsett der Tugenden. Moral und Geschlecht im kulturhistorischen Kontext. Hildesheim 2013, S. 287-309.
  • Musikalische Professionalität und „Weiblichkeit“? Das Verhältnis von Geschlechterkonzepten und beruflicher Anerkennung am Beispiel der Gesangslehrerin und Sängerin Monika Hunnius, in: Musikgeschichte des östlichen Europa – Musik der Deutschen im östlichen Europa. Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Bd. 20. Oldenburg 2012, S. 471-489.
  • Hauswirtschaft für Frauen? Erfahrungswelten von Frauen der deutschen Minderheit in den Ostseeprovinzen des Russländischen Reiches um 1900, in: L`Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft. Geld-Subjekte 22 (2011), H. 2, S. 121-129.
  • Mädchenbildung. Bildungspraktiken und -diskurse in der deutschbaltischen Bevölkerungsgruppe (1850-1900), in: Anja Wilhelmi (Hrsg.): Bildungskonzepte und Bildungsinitiativen in Nordosteuropa (19. Jahrhundert). Wiesbaden 2011 (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts 13).
  • Religiöse Praktiken im Alltag deutschbaltischer Familien. Schilderungen weiblicher Familienmitglieder (19. Jahrhundert), in: Markus Krzoska (Hrsg.): Zwischen Glaube und Nation. Beiträge zur Religionsgeschichte Ostmitteleuropas im langen 19. Jahrhundert. München 2011, S. 35-57 (Polono-Germanica. 6).
  • Kriegserfahrungen deutschbaltischer Frauen. Neue Entwürfe von nationaler und geschlechtlicher Identität, in: Beate Störtkuhl u.a. (Hrsg.): Aufbruch und Krise. Das östliche Europa und die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg. München 2010, S. 233-243 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. 41).
  • Die deutsch(baltische) Frau. Stereotype und Stereotypenbildung, in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums LVII (2010), S. 124-137.
  • Badekulturen für Männer und Frauen. Strandleben in den Ostseeprovinzen des Russischen Reichs im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, in: Olga Kurilo (Hrsg.): Seebäder an der Ostsee im 19. und 20. Jahrhundert. München 2009, S. 151-169 (Colloquia Baltica. 18).
  • Women’s Movement in the Baltics: Traces of Women’s Emancipation among the German Baltic Population, in: Irina Novikova (Hrsg.): Gender Matters in the Baltics. Riga 2008, S. 298-337.
  • Wissenserhalt und Minderheitenpolitik. Deutsche Frauen als Wissenstransporteure in Estland und Lettland Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, in: Burghart Schmidt (Hrsg.): Wissenstransfer und Innovation rund um das Mare Balticum. Von der Geschichte zur Gegenwart und Zukunft. Hamburg 2007, S. 83-97 (Studien zum Ostseeraum. IV).
  • Zwischen deutschem „Heimatland“ und russischem „Vaterland“. Deutsch(baltisch)e Frauen in der Revolution von 1905/06, in: E. Cheaure, R. Nohejl u. A. Napp (Hrsg.): „Vater Rhein und Mutter Wolga“. Diskurse um Nation und Gender in Deutschland und Russland. Würzburg: Ergon 2005, S. 397-405 (Identitäten und Alteritäten. 20).
  • Menschenbilder aus Reval und St. Petersburg. Reiseeindrücke einer Engländerin um 1840, in: Karsten Brüggemann, Thomas M. Bohn, Konrad Maier (Hrsg.): Kollektivität und Individualität. Der Mensch im östlichen Europa. Festschrift für Prof. Dr. Norbert Angermann zum 65. Geburtstag. Hamburg 2001, S. 224-243 (Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit. 23).
Lehre
 
  • 7. und 8. Juli 2018: Der Große Aufbruch 1918? Wie die Gründung der Republiken Estland und Lettland das Leben der Menschen veränderte? (Übung/Blockseminar während des Schwerpunktseminars Riga 2018 der Deutschbaltischen Studienstiftung in Riga)
  • Sommersemester 2018: Adeligkeiten – Vorstellungen und Konzepte eines Standes [Aristocracy – Perceptions and Conceptions of a Rank] (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Wintersemester 2016/17: Die deutsche Minderheit im Baltikum. Sozialgeschichtliche Aspekte [The German Minority in the Baltic. Aspects of Social History] (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Wintersemester 2015/16: Familienkonzepte im 19. Jahrhundert. Zwischen Politisierung und Ideologiesierung (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Wintersemester 2014/15: Namenlose Heldinnen - Das Postulat von "Mütterlichkeit" und seine Auswirkungen im deutschsprachigen Raum (19. Jh.) (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2012/13: Gehört das Baltikum zu Europa? Zwischen nationaler Identität und staatlicher Loyalität. Der Konflikt der deutschen Minderheit im Russischen Reich (19./20. Jh.)
    (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2011/12: Die Darstellung von Krankheit und Gesundheit in Bild und Text. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Winstersemester 2010/11: Gefühlte Familie – „Liebe“ in autobiografischen Schriften. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2009/10: Wissensbildung und Persönlichkeitsbildung im Kontext nationaler Identitäten. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2008/09: Universitäten als Orte des Bildungstransfers. Westeuropäische Einflüsse an osteuropäischen Universitäten. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)

 

Interviews
 

 "Badekulturen an der Ostseeküste"

Interview am 27.06.2014, 11:04 Uhr in der Sendung Osteuropa-Magazin auf WDR 5.

 

Letzte Aktualisierung am 17.01.2019

 

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter







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Forschungsschwerpunkte
Deutsch-estnische Beziehungen, Geschichte der Deutschen im Baltikum, v.a. in Estland, Kulturgeschichte Estlands im 19. und 20. Jahrhundert, Historiografie des Baltikums
Kurzvita
Geboren 1958; Studium der Osteuropäischen Geschichte, Politischen Wissenschaften und Neuen Geschichte; 1990 Promotion in osteuropäischer Geschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; wissenschaftliche Hilfskraft seit 1987 in verschiedenen Fachbereichen; 1992 Kulturreferent am Institut Nordostdeutsches Kulturwerk; 1993-2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Nordostdeutsches Kulturwerk; 2001 zusätzlich Leiter der Verlagsabteilung am Institut; seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKGN und Leiter des Verlages Nordost-Institut.
Mitgliedschaften/ Akademische Ämter
Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker Deutschlands (VOH)
Baltische Historische Kommission (BHK)
Deutsch-estnische Gesellschaft Lüneburg
Publikationen

Herausgeberschaften



  • Karsten Brüggemann, Thomas M. Bohn, Konrad Maier (Hrsg.): Kollektivität und Individualität. Der Mensch im östlichen Europa. Festschrift für Prof. Dr. Norbert Angermann zum 65. Geburtstag. Hamburg 2001

  • Konrad Maier (Hrsg.): Konfession und Nationalismus in Ostmitteleuropa. Kirchen und Glaubensgemeinschaften im 19. und 20. Jahrhundert (= Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte N.F. VII [1998], H. 2)

  • Konrad Maier (Hrsg.): Estland und seine Minderheiten. Esten, Deutsche und Russen im 19. und 20. Jahrhundert (= Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte N.F. IV [1995], H. 2)

  • Matthias Thumser, Ralph Tuchtenhagen, Konrad Maier (Reihenhrsg.): Schriften der Baltischen Historischen Kommission, seit Bd. 15. Berlin 2010ff.


Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden



  • [zus. mit Mikko Lagerspetz] Das politische System Estlands, in: Wolfgang Ismayr (Hrsg.): Die politischen Systeme Osteuropas, Wiesbaden ³2010, S. 79-122 [2. Aufl. 2004; 1. Aufl. 2002]

  • Rahvuskultuur Eesti kunstis? 19. Sajandi keskpaigast I maailmasõjani [National Culture in Estonian Art? From the Middle of the 19th Century until World War I], in: Rein Undusk (Hrsg.): Rahvuskultuur ja tema teised, Tallinn 2008, S. 151-173

  • The Arts in Estonia from the Awakening to the interwar years – Autonomy vs. (inter-)dependence), in: Cornelius Hasselblatt (Hrsg.): The End of Autonomy? Studies in Estonian Culture, Maastricht 2008, S. 34-51

  • Die Bauernfrage in Estland. Die wirtschaftliche und soziale Lage des Landvolks am Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Bauernbefreiung 1816/1819, in: Otto-Heinrich Elias (Hrsg.): Zwischen Aufklärung und Baltischem Biedermeier. Elf Beiträge zum 14. Baltischen Seminar 2002, Lüneburg 2007, S. 257-284

  • Estland – ein baltisches Land „zuhause in Europa“, in: Westfalen und das Baltikum 1200 bis 2000. Ausstellungskatalog, 8. Juni – 26. August 2007, Emschertal-Museum, Herne 2007, S. 107-113

  • Johann Woldemar Jannsen, Carl Robert Jakobson, Ado Grenzstein. Collaborators under foreign domination?, in: Journal of Baltic Studies XXXVII (2006), Nr. 2, S. 163-178

  • Die Bildende Kunst in Estland seit dem 19. Jahrhundert. Zwischen Diktatur und Freiheit?, in: Cornelius Hasselblatt (Hrsg.): Different inputs – same output? Autonomy and dependence of the arts under different social-economic conditions, Maastricht 2006, S. 89-114

  • Estland in der Zwischenkriegszeit. Die „Ära des Schweigens“, in: Olaf Mertelsmann (Hrsg.): Vom Hitler-Stalin-Pakt bis zu Stalins Tod. Estland 1939-1953, Hamburg 2005, S. 10-30

  • Die Emanzipation der estnischen Kunst, in: Norbert Angermann, Michael Garleff, Wilhelm Lenz (Hrsg.): Ostseeprovinzen Baltische Staaten und das Nationale, Münster 2005, S. 279-301

  • Zwischen Deutschbalten und Russen. Die estnische Presse des nationalen Erwachens, in: Heinrich Bosse, Otto-Heinrich Elias, Robert Schweitzer (Hrsg.): Buch und Bildung im Baltikum. Festschrift für Paul Kaegbein zum 80. Geburtstag, Münster 2005, S. 467-494

  • Geschichtsschreibung und Geschichtsforschung in Estland. Zwischenbilanz von 1988-2001, in: Österreichische Osthefte 44 (2002), H. 1/2, S. 171-178

  • Estland – ein baltischer Staat „mitten in Europa“. Sprache und Musik als identitätsstiftendes Element, in: Das Parlament 41 (2002) v. 14. Oktober 2002, S. 2

  • Die soziale Schere klafft trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs weiter auseinander. Die politische Entwicklung der seit 1991 wieder souveränen baltischen Staaten, in: Das Parlament 41 (2002) v. 14. Oktober 2002, S. 5

  • Estland: Tiger im Baltikum?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament B37 (1998) v. 4. September 1998, S. 17-26

  • Geschichte und Gegenwart der Bevölkerungsgruppen Estlands in der deutschen Baltikumforschung, in: Boris Meissner, Dietrich A. Loeber, Cornelius Hasselblatt (Hrsg.): Die deutsche Volksgruppe in Estland in der Zwischenkriegzeit und aktuelle Fragen des deutsch-estnischen Verhältnisses,Hamburg ²1997, S. 300-319 [1. Aufl. 1996]

  • Die deutsche Baltikumforschung und das darin vermittelte Bild vom Landvolk/von den Esten: Von den Anfängen bis heute, in: Acta Baltica 34 (1996), S. 225-238

  • Nationalbewegung und Staatsbildungsprozesse in Estland im Spiegel aktueller estnischer Schulbücher, in: Robert Maier (Hrsg.): Nationalbewegung und Staatsbildung. Die baltische Region im Schulbuch, Frankfurt 1995, S. 79-94


Lehre


  • Estlands Geschichte im „kurzen 20. Jahrhundert“ (WS 2010/11) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Bildende Kunst in Estland. Zwischen Diktatur und Autonomie? (WS 2009/10) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Krieg nach dem Krieg. Die ehemaligen russischen Ostseeprovinzen (SoSe 2009) [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Bildung in Estland (WS 2008/09) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Die Rolle der Frau in der Geschichte Estlands (WS 2007/08) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Das „Erwachen“ kleiner Nationen im 19. Jahrhundert. Estland als Beispiel nationaler Selbstfindung? [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Grundzüge der Geschichte Estlands (WS 2006/07) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Die bildende Kunst Estlands (WS 2005/06) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Wendepunkte der Geschichte Estlands (SoSe 2005) [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Minderheiten in Estland im 20. Jahrhundert (WS 2004/05) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Estland unter deutscher Besatzung: Erster und Zweiter Weltkrieg im Vergleich (SoSe 2004) [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Estland zwischen den Weltkriegen (WS 2003/04) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Estland auf dem Weg in die Unabhängigkeit (SoSe 2003) [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Das kulturelle Erwachen Estlands im 19. Jahrhundert (WS 2002/03) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Das Zeitalter der Aufklärung in Estland (SoSe 2002) [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Die Universität Dorpat/Tartu (WS 2001/02) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Estland zwischen den Kriegen. Von der Unabhängig zur Annexion (SoSe 2001) [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Eine Stadt in Estland: Leben in Tallinn (WS 2000/01) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Estland im 19. und 20. Jahrhundert (SoSe 2000) [Historisches Seminar, Universität Hamburg]

  • Ethnographische Aspekte bäuerlichen Lebens in Estland (WS 1999/2000) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Architektur Estlands (WS 1998/99) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Bildende Kunst in Estland (WS 1997/98) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Einführung in die Geschichte Estlands (WS 1996/97) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]

  • Einführung in die Kulturgeschichte Estlands (WS 1995/96) [Institut für Finnougristik und Uralistik, Universität Hamburg]



 


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Dr. Katrin Steffen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Aktuelles Forschungsprojekt:
 
Forschungsschwerpunkte
 
  • Geschichte Polens in ihren europäischen Bezügen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
  • Geschichte der Juden und der Polyethnizität in Ost- und Ostmitteleuropa
  • Transnationale Wissenschafts- und Migrationsgeschichte; Internationale Netzwerke
  • Europäische Geschichts- und Gedächtniskulturen; Geschichte der Zwangsmigrationen im 20. Jahrhundert
Kurzvita
 
Studium der Osteuropäischen und Neueren Geschichte sowie der Slawistik an den Universitäten Giessen, Mainz, der TU, HU und der FU Berlin; 1996-1999 Mitarbeit an einer deutsch-polnischen Quellenedition zur Vertreibung und Zwangsaussiedlung der Deutschen aus Polen; Promotion 2002 in Neuerer Geschichte an der FU Berlin, 2002-2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut Warschau, 2007-2008 Forschungsstipendiatin der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland an der Universität Halle/Wittenberg, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte; 2007 assoziierte Mitarbeiterin am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung; seit Juli 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nordost-Institut (IKGN e. V.); 2002 bis 2010 Lehraufträge an den Universitäten Frankfurt (Oder), Warschau, FU Berlin und Halle/Wittenberg.
Auszeichnungen / Stipendien
 
  • 2012 Universitätsmedaille der Universität Wrocław/Breslau anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Universität
  • 2007-2008 Forschungsstipendium der Stiftung DGiA an der Universität Halle-Wittenberg
  • 2006 Gastwissenschaftlerin am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V. in Leipzig
  • 2001 Institut für Europäische Geschichte, Mainz
  • 1996/1997, 1999-2000 Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 1989-1994 Friedrich-Ebert-Stiftung
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • Berufung in den Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift Rocznik Lubelski. Czasopismo lubelskiego oddziału Polskiego Towarzystwa Historycznego (2016)
  • Berufung in Editorial Board der Zeitschrift  Holocaust Studies. A Journal of Culture and History (seit 2015)
  • Polish Studies Association (seit 2015)
  • Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien Halle/Jena (seit 2014)
  • Verband der Osteuropahistorikerinnen und Osteuropahistoriker (VOH) (seit 2012)
  • Expertenrat für das Deutsch-Polnische Geschichtsbuch (seit 2009)
  • Pool of Reviewers, European Science Foundation (seit 2009)
  • Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (seit 2008)
  • J.G. Herder-Forschungsrat (seit 2006)
  • Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa e.V. (GFPS)(seit 1995)
  • DPG Brandenburg (seit 1994)
  • „Gegen Vergessen – für Demokratie“ (seit 1993)
  • Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen e.V.
 
Publikationen
 

Monographien

  • Jüdische Polonität. Ethnizität und Nation im Spiegel der polnischsprachigen jüdischen Presse 1918-1939 (Schriftenreihe des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur, 3) Göttingen 2004.
  • Wojewodschaft Stettin. Einleitung, Bearbeitung und Auswahl der Dokumente, in: "Unsere Heimat ist uns ein fremdes Land geworden..." Die Deutschen östlich von Oder und Neiße 1945-1950. Dokumente aus polnischen Archiven, hg. von Włodzimierz Borodziej und Hans Lemberg, Bd. 4/III, Marburg 2004, S. 269-615 [Text der Einleitung: S. 269-344].
  • Województwo Szczecińskie. Wstęp, wybór i opracowanie, in: Niemcy w Polsce 1945-1950 [Die Stettiner Wojewodschaft. Einleitung, Auswahl und Bearbeitung, In: Deutsche in Polen 1945-1950]. Wybór dokumentów, hrsg. v. Włodzimierz Borodziej und Hans Lemberg, Warszawa 2001, S. 201-453 [Text der Einleitung: S. 203-266].

Herausgeberschaften

  • [zus. mit Yvonne Kleinmann, Jürgen Heyde, Dietlind Hüchtker, Dobrochna Kalwa, Joanna Nalewajko-Kulikov,  Tomasz Wiślicz]: Imaginations and Configurations of Polish Society. From the Middle Ages through the Twentieth Century, Göttingen 2017.
  • [zus. mit Jürgen Heyde, Karsten Holste, Dietlind Hüchtker und Yvonne Kleinmann] Dekonstruieren und doch erzählen. Polnische und andere Geschichten, Göttingen 2015.
  • Historische Zäsur und biographische Erfahrung: Das östliche Europa nach dem Zerfall der Imperien 1918-1923, Nordost-Archiv 23 (2014), Lüneburg 2015.
  • [zus. mit Imke Hansen und Joachim Tauber]  Lebenswelt Ghetto: Alltag und soziales Umfeld während der nationalsozialistischen Verfolgung, Wiesbaden 2013.
  • [zus. mit Helena Datner und Katrin Stoll] To stay or go? Jews in Europe in the immediate aftermath of the Holocaust. Publication of papers presented at an international conference held in Warsaw, 5-7 December 2011, Sonderheft des Kwartalnik Historii Żydów 2(246), Juni 2013.
  • Expert Cultures in Central Eastern Europe. The Internationalization of Knowledge and the Transformation of Nation States since World War I, edited by Martin Kohlrausch, Katrin Steffen and Stefan Wiederkehr, Osnabrück 2010. http://www.perspectivia.net/content/publikationen/ev-warschau/kohlrausch-steffen-wiederkehr_cultures
  • Claudia Kraft/ Katrin Steffen (Hg.): Europas Platz in Polen. Polnische Europa-Konzeptionen vom Mittelalter bis zum EU-Beitritt, Osnabrück 2007.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

  • „Antipolonismus“ in den polnisch-jüdischen Beziehungen. Realität oder Mythos? In: Jahrbuch 2018: Mythen, hg.vom Deutschen Polen-Institut, Darmstadt 2018, S. 119-129.
  • Who Belongs to the Healthy Body of the Nation? Health and National Integration in Poland and the Polish Army after the First World War, in:  From the Midwife’s Bag to the Patient’s File. Public Health in Eastern Europe, ed. by Sara Bernasconi, Heike Karge, Friederike Kind-Kovács, Budapest 2017, S. 119-144.
  • [zus. mit Dobrochna Kalwa: Counter-Narratives of the Twentieth Century? Re-Configurations due to Mobility, Violence and Transformation. Introduction, in: Imaginations and Configurations of Polish Society. From the Middle Ages through the Twentieth Century, hg. von Jürgen Heyde et.al.], Göttingen 2017, S. 281-290.       
  • Ludwik Hirszfeld, the Great War, and Seroanthropology: Expectations and Unfulfilled Promises, in: Ab Imperio 2/2016, S. 125-152.
  • Editorial: Das Nachleben der Imperien: Eine integrierte biografische Perspektive auf Russland, Deutschland, Polen und das Baltikum, in: Historische Zäsur und biographische Erfahrung: Das östliche Europa nach dem Zerfall der Imperien 1918-1923, Nordost-Archiv 23 (2014), Lüneburg 2015, S. 9-21.
  • Ludwik Hirszfeld und Wrocław: Ein Wissensraum von Neuanfang und Kontinuität, in: Ksiega Pamiatkowa Jubileuszu 200-lecia utworzenia Panstwowego Uniwersytetu we Wroclawiu. Tom IV, Uniwersytet Wrocławski w kulturze europejskiej XIX i XX wieku.  hg. von Jan Harasimowicz, Wrocław 2015.
  • Umstrittene jüdische Polonität: Sprache und Körper als Unterscheidungsmythen in der polnischen Kultur, in: Aleksander Brückner revisited. Debatten um Polen und Polentum in Geschichte und Gegenwart, hg. von Yvonne Kleinmann und Achim Rabus, Göttingen 2015, S. 99-122.
  • Polnische Geschichte oder universelle Erzählung? Der Film Ida, in: Dekonstruieren und doch erzählen. Polnische und andere Geschichten, hg. von Jürgen Heyde u.a., Göttingen 2015, S. 121-129.
  • Juden: Bilder von einem imaginierten Kollektiv, in: Deutsch-Polnische Erinnerungsorte Bd.1, hg. von Hans Henning Hahn und Robert Traba, Paderborn 2015, S. 741-778.
  • [Polnisch]: Żydzi. Obrazy zbiorowości wyobrażonej, w: Polsko-niemiekie miejsca pamięci, tom I: Wspólne/ Oddzielne, pod. red. Robert Traby i Hans Henning Hahn, Warszawa 2015, 683-716.
  • Druga wojna światowa i Holokaust w Polsce i w Niemczech: pamięć zbiorowa i komunikacja międzykulturowa [Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust in Polen und in Deutschland: Kollektives Gedächtnis und interkulturelle Kommunikation]. In: Interakcje. Leksykon komunikowania polsko-niemieckiego [Interaktionen. Ein Lexikon deutsch-polnischer Kommunikation]. Hrsg.: Alfred Gall, Jacek Grębowiec, Justyna Kalicińska, Kornelia Kończal, Izabela Surynt], 2015  http://inspiracje-demo.lightcode.eu/articles/show/75.
  • Sejm, in: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, hg. von Dan Diner, Band 5, Pr-Sy, Stuttgart, Weimar 2014, S. 414-42.
  • [mit Maciej Górny]: Böses Blut. Die Blutgruppenforschung und der Serologe Ludwik Hirszfeld in Deutschland und in Polen, in: Historie. Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften Folge 7 2013/2014, S. 97-119.
    Polnisch als: Zła krew. Polsko–niemiecki spór o historię serologii i postać Ludwika Hirszfelda [Böses Blut. Ein polnisch-deutscher Streit um die Geschichte der Serologie und die Gestalt von Ludwik Hirszfeld], in: Prezgląd Historyczny, T. CV, 2014, z. 3, S. 435-452.
  • Imperiale Ordnungen und nationaler Aufbruch: Wissenschaftsakademien und Gelehrtengesellschaften in Polen im 20. Jahrhundert, in: Wissenschaftsakademien im Zeitalter der Ideologien. Politische Umbrüche – wissenschaftliche Herausforderungen – institutionelle Anpassungen, hg. von Rüdiger vom Bruch u.a., Halle 2014, S. 61-75.
  • Migration, Transfer und Nation: Die Wissensräume polnischer Naturwissenschaftler im 20. Jahrhundert, in: Europäische Wissenschaftskulturen und politische Ordnungen in der Moderne (1890-1970), hg. von Gangolf Hübinger (Schriften des Historischen Kollegs 87), München 2014, S. 185-205.
  • Polnisch, in: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, hg. von Dan Diner, Band 4 Ly-Po, Stuttgart, Weimar 2013, S. 580-585.
  • Experts and the modernization of the nation – the arena of public health in Poland in the first half of the 20th century, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Band 61 (2013), Heft 4, S. 574-590.
  • Nalewki-Straße, in: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, hg. von Dan Diner, Band 4 Ly-Po, Stuttgart, Weimar 2013, S. 303-307.
  • [zus. mit Imke Hansen und Joachim Tauber] Fremd- und Selbstbestimmung im Kontext von nationalsozialistischer Verfolgung und Gewalt, in: Lebenswelt Ghetto: Alltag und soziales Umfeld während der nationalsozialistischen Verfolgung, hg. von Imke Hansen, Katrin Steffen und Joachim Tauber, Wiesbaden 2013, S. 7-23.
  • Anerkannt, verfemt, rehabilitiert: Der Metallurge Jan Czochralski in Deutschland und in Polen im 20. und im 21. Jahrhundert, in: Historie. Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften 6 (2013), S. 220-236.
  • [zus. mit Helena Datner und Katrin Stoll], To stay or go? Jews in Europe in the Immediate Aftermath of the Holocaust, in: Kwartalnik Historii Żydów 2, 246 (2013), S. 185-196.
  • "Die Welt will aber davon nichts wissen". Die Rezeption der Memoiren Ludwik Hirszfelds und die Reaktionen auf seine Sicht des Lebens im Warschauer Ghetto
    in: Lesestunde/ Lekcja czytania, hg. v. Ruth Leiserowitz et. al., Warszawa 2013, S. 351-369.
  • "Polska - to także my!" Prasa polsko-żydowska (1918-1929), in: Studia z dziejów trójjęzycznej prasy żydowskiej na ziemiach polskich (XIX-XX w.), red. Joanna Nalewajko-Kulikov, Warszawa 2012, S. 129-146.
  • Haynt, in: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, Band 2, Co-Ha. Im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig hg. von Dan Diner, Stuttgart Weimar 2012, S. 559-563.
  • Der Holocaust in der Geschichte Ostmitteleuropas, in: Der Hitler-Stalin-Pakt 1939 in den Erinnerungskulturen der Europäer, hg. von Anna Kaminsky, Dietmar Müller und Stefan Troebst (Moderne Europäische Geschichte 1) Göttingen 2011, S. 489-517.
  • „Żydowska polskość” jako koncepcja tożsamości w polsko-żydowskiej prasie okresu międzywojennego i jej dziedzictwo w Naszej Trybunie w latach 1940–1952, in:  Żydowski Polak, polski Żyd. Problem tożsamości w literaturze polsko-żydowskiej, pod redakcją Aliny Molisak i Zuzanny Kołodziejskiej, Warszawa 2011, S. 140-153.
  • [zus. mit Martin Kohlrausch und Stefan Wiederkehr] Expert Cultures in Central Eastern Europe. The Internationalization of Knowledge and the Transformation of Nation States since World War I. Introduction. In: Kohlrausch, Steffen, Wiederkehr (Hg.), Expert Cultures in Central Eastern Europe, Osnabrück 2010 S. 9-30. http://www.perspectivia.net/content/publikationen/ev-warschau/kohlrausch-steffen-wiederkehr_cultures/kohlrausch-steffen-wiederkehr_cultures
  • Wissen auf Wanderschaft. Zum Übersetzungsprozess des Werkes von Ludwik Fleck, in: Überbringen – Überformen – Überblenden. Theorietransfer im 20. Jahrhundert. Hg. v. Dietlind Hüchtker und Alfrun Kliems. Köln-Weimar-Wien: Böhlau-Verlag 2010 , S. 125-147
  • Desintegrative und integrative Faktoren für die neue Gesellschaft in der Stettiner Wojewodschaft 1945-1956, in: Bohemia 2 (2010).
  • [zus. mit Martin Kohlrausch] The Limits and Merits of Internationalism. Experts, the State and the International Community in Poland in the First Half of the Twentieth Century, in: European Review of History, vol. 16 (2009), S. 715-737. Auch online zugängig als EUI RSCAS Working Papers. 2009/41 unter: http://cadmus.eui.eu/dspace/bitstream/1814/12235/1/RSCAS%202009_41.pdf
  • Die Funktionalisierung des Verlustes. Der deutsche Nachkriegsfilm als Ort einer Diasporakultur für Flüchtlinge und Vertriebene? In: Praktiken der Differenz. Diasporakulturen in der Zeitgeschichte, hg. von Miriam Rürup , Göttingen 2009, S. 148-171.
  • Wissenschaftler in Bewegung: Der Materialforscher Jan Czochralski zwischen den Weltkriegen, in: Journal of Modern European History Vol. 6/ 2008/ 2 (Themenheft: Technological Innovation and Transnational Networks: Europe between the Wars), S. 237-269.
  • Differenzen im Gedächtnis: Die Debatte um das „Zentrum gegen Vertreibungen“ Revisited, in: Berliner Debatte Initial, Heft 6 (2008). Themenheft: Deutsch-polnische Kalamitäten. Zusammengestellt von Bożena Chołuj und Jan Wielgohs, S. 68-82.
  • Formen der Erinnerung. Juden in Polens kollektivem Gedächtnis, in: Osteuropa 8-10 (2008), S. 367-386. http://www.eurozine.com/articles/2008-11-26-steffen-de.html
  • Disputed Memory. Jewish Past, Polish Remebrance, in: Osteuropa. Impulses for Europe. Tradition and Modernity in East European Jewry, Berlin 2008, S. 199-217. http://www.eurozine.com/articles/2008-11-27-steffen-en.html
  • Polonais, Juifs, Russes, Allemands, Vietnamiens et autres habitants de Varsovie: la multiculturalité dans la capitale polonaise aux XIXe et XXe siècles, in: Les villes multiculturelles en Europe centrale, hg. von Delphine Bechtel und Xavier Galmiche, Paris 2008, S. 119-139.
  • [zus. mit Claudia Kraft] Europas Platz in Polen, in: Europas Platz in Polen. Polnische Europa-Konzeptionen vom Mittelalter bis zum EU-Beitritt, hg. von Claudia Kraft und Katrin Steffen, Osnabrück 2007, S. 7-30.
  • Visionen jüdisch-polnischer Gemeinsamkeit: Polnische Romantik als Erinnerungsort jüdischer Identität in Polen, in: Romantik und Geschichte. Polnisches Paradigma, europäischer Kontext, deutsch-polnische Perspektive. Herausgegeben von Alfred Gall, Thomas Grob, Andreas Lawaty und German Ritz. Wiesbaden 2007, (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts; 8), S. 330-347.
  • Zur Konzeptionalisierung einer jüdischen Teilöffentlichkeit am Beispiel Zwischenkriegspolens, in: Die jüdische Presse. Forschungsmethoden – Erfahrungen – Ergebnisse, hg. v. Susanne Marten-Finnis und Markus Bauer, Bremen 2007, S. 113-138.
  • Für „bewußte Mutterschaft“ und eine „physische Erneuerung der Judenheit“ – die jüdische Frauenzeitschrift „Ewa“ (1928 – 1933) in Warschau, in: Frauen und Frauenbilder in der europäischen jüdischen Presse, hg. v. Eleonore Lappin und Michael Nagel, Bremen 2007, S. 103-122.
  • Mitarbeit an dem Band: Przesiedlenie ludności polskiej z kresów wschodnich do Polski 1944-1947 [Die Umsiedlung der polnischen Bevölkerung aus den polnischen Ostgebieten 1944-1947], hrsg. v. Stanisław Ciesielski, Warszawa 1999 [deutsch: Umsiedlung der Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten nach Polen in den Jahren 1944-1947, Marburg 2006].
  • Kraj w stanie przejściowym [Ein Land im Transitzustand], in: OST-WEST. Perspektywy Europejskie, Wydanie specjalnie (2006) Polska i Niemcy – sąsiedzi w Europie, S. 61-65.
  • Ambivalenzen des affirmativen Patriotismus. Geschichtspolitik in Polen, in: Osteuropa, 56. Jg, Heft 11-12, November-Dezember 2006, S. 219-233.
  • Zur Europäizität der Geschichte der Juden im östlichen Europa, in: H-Soz-u-Kult Forum "Zur Europäizität des östlichen Europa" 2006. (http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/2006-06-006)
  • Zwischen Abgrenzung und Aneignung - der Ort der polnisch-jüdischen Presse in der polnischen Öffentlichkeit 1918 bis 1939, in: Die jüdische Presse im europäischen Kontext (1686-1990), hg. v. Susanne Marten-Finnis und Markus Winkler, Bremen 2006, S. 191-207.
  • [zus. mit Jürgen Heyde] The 'Ghetto' as Topographic Reality and Discursive Metaphor. Introduction, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Institutes/Simon Dubnow Institute Yearbook, IV (2005), S. 423-430.
  • Connotations of Exclusion - 'Ostjude', 'Ghettos' and Other Markings, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Institutes/Simon Dubnow Institute Yearbook, IV (2005), S. 459-479.
  • Pamięć i turystyka [Gedächtnis und (Heimat)-Tourismus], in: Borussia. Kultura - Historia - Literatura 36 (2005), S. 118-122.
  • Land im Transitzustand, in: OST-WEST. Europäische Perspektiven, 6. Jg. 2005, Heft 4: Schwerpunkt: Polen und Deutschland – Nachbarn in Europa, S. 303-306.
  • Das Eigene durch das Andere. Zur Konstruktion jüdischer Polonität 1918-1939, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts 3 (2004), S. 89-111.
  • Ein "jüdisches" Denkmal in Wilna? Das Denkmalprojekt von Henryk Kuna und der Gedächtnisort Adam Mickiewicz im Fokus der polnisch-jüdischen Beziehungen, in: Jüdische Kultur(en) im Neuen Europa. Wilna 1918-1939, hg. von Marina Dmitrieva und Heidemarie Petersen, Wiesbaden 2004, S. 34-49.
  • Naturwissenschaft im Spannungsfeld von Nation und Transnationalität in Polen im späten 19. und im 20. Jahrhundert (ca. 1890-1950), in: Bulletin des DHI Warschau 11 (2004), S. 82-84.
  • Wysiedlenia Niemców z Pomorza Zachodniego w świetle dokumentów i na tle polskiej polityki narodowościowej [Die Aussiedlung der Deutschen aus Westpommern auf der Grundlage von Dokumenten und vor dem Hintergrund der polnischen Nationalitätenpolitik], in: Ojczyzna wielu. Przemiany kulturowo-etniczne na Pomorzu Zachodnim w XX wieku. Pamiętnik wystawy, Szczecin 2004, S. 100-112.
  • Deutsch-polnische Gedächtnisblockaden - Krise und Chance, in: OST-WEST. Europäische Perspektiven, 5. Jahrgang 2004, Heft 4, Schwerpunkt: Schwierige Nachbarschaften, S. 268-279.(http://www.owep.de/2004_4_steffen.php)
  • Jüdische Identität in Polen zwischen den Weltkriegen. Studien zur polnischsprachigen jüdischen Presse, in: Nationalismus und nationale Identität in Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. v. B. Linek und K. Struve, Marburg, Opole 2000, S.113-133.

 

Lehre
 
  • Sommersemester 2018:  Gesellschaften im östlichen Europa unter nationalsozialistischer Besatzung 1939 bis 1945. (Seminar an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Sommersemester 2016: Deutsche Diaspora: Zur globalen Geschichte deutscher Migrantinnen und Migranten vom 17. bis ins 21. Jahrhundert. (Seminar an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Wintersemester 2015/16: Biographie und Geschichtswissenschaft. Zu Risiken und Chancen der biographischen Methode. (Seminar an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Sommersemester 2014: Flucht und Vertreibung in Europa im 20. Jahrhundert (Seminar MA-MI-MII-IntPol-GPO) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Wintersemester 2012/13: [zus. mit Dr. Andreas Lawaty] Religion und Politik im Polen der Neuzeit. Erklärungen und Verklärungen. (Übung/Blockseminar an der Universität Hamburg, Historisches Seminar und im Nordost-Institut Lüneburg)
  • Wintersemester 2011/12: Biologie und Politik. Eugenische und sozialdarwinischte Ideen in der eropäischen Moderne. (Übung (BA-VM-S) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Sommersemester 2010: Die Rückkehr der Juden in ihre Herkunftsländer nach dem Zweiten Weltkrieg. (Übung (BA) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Wintersemester 2007/08: Flucht, Vertreibung und Integration im Spiel- und Dokumentarfilm in Deutschland, Polen und Tschechien. (Seminar (MA) an der Freien Universität Berlin)
  • Sommersemester 2008: Ansätze und Gegenstände der neueren Wissenschaftsgeschichte. (Übung (BA) an der Universität Halle-Wittenberg)
  • Wintersemester 2006/07: Politik, Geschichte und Gedächtnis: "Nachbarn" von Jan Tomasz Gross und "Hitlers willige Vollstrecker" von Daniel Jonah Goldhagen im Vergleich. (Hauptseminar an der Universität Halle-Wittenberg, gemeinsam mit Dr. Dietlind Hüchtker)
  • Sommersemester 2005: Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. (Hauptseminar an der Universität Warschau)
  • Wintersemester 2004/05: Das 19. Jahrhundert im geteilten Polen. (Hauptseminar an der Universität Frankfurt/Oder)
  • Sommersemester 2003: Polen 1918-1939 (Hauptseminar an der Universität Frankfurt/Oder, gemeinsam mit Dr. Claudia Kraft)

Letzte Aktualisierung am: 05.04.2018

 

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Detlef Henning, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: +49 4131 40059-13 · E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 
Aktuelle Forschungsprojekte:
 
Forschungsschwerpunkte
 
  • Geschichte des Baltikums unter besonderer Berücksichtigung der Gebiete des heutigen Lettland
  • Revolutionsgeschichte Lettlands 1905–1991
  • Geschichte der deutschen Minderheit in Lettland und der deutsch-lettischen Beziehungen sowie Minderheitenpolitik in Lettland seit 1918
  • Historiografiegeschichte Lettlands

Kurzvita
 
Studium der Osteuropäischen Geschichte, der Neueren Geschichte und der Baltischen Philologie (Lettisch und Litauisch); 1986 M. A. an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Forschungsaufenthalte in Stockholm und Riga; 1992–2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Stellv. Geschäftsführer am Institut für Deutschland- und Osteuropaforschung des Göttinger Arbeitskreises e.V.; seit 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordost-Institut (IKGN e. V.).
Auszeichnungen / Stipendien
 
  • 1987 – 1989, 1990 – 1991 Konrad-Adenauer-Stiftung
  • 1989 – 1990 DAAD
  • 1989 – 1990 Kulturstiftung Lettlands (Latvijas Kultūras fonds)
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • Baltische Historische Kommission (seit 1994 Ordentliches Mitglied, seit 1999 Vorstandsmitglied)
  • „Baltic Task Force“ der Bertelsmann-Stiftung zu Fragen der europäischen Integration der Baltischen Staaten (1995-2001)
  • Verband der Osteuropahistoriker e.V. (seit 2002)
  • Lettisches Okkupationsmuseum (Latvijas Okupācijas muzejs, seit 2004)
Publikationen
 
Herausgeberschaften
  • Detlef Henning (Hrsg.): Revolution in Nordosteuropa, Wiesbaden 2010 (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts. 6).
  • Detlef Henning (Hrsg.): Nationale und ethnische Konflikte in Estland und Lettland während der Zwischenkriegszeit, Lüneburg 2009 (Baltische Seminare, Bd. 14).
  • Boris Meissner, Dietrich A. Loeber, Detlef Henning (Hrsg.): Die deutsche Volksgruppe in Lettland in der Zwischenkriegszeit und aktuelle Fragen des deutsch-lettischen Verhältnisses, Hamburg 2000, S. 40-57.
  • Detlef Henning (Red. und Hrsg.): Pauls Šīmanis. Rakstu izlase [Paul Schiemann. Ausgewählte Schriften], Rīga 1999.
  • Detlef Henning (Hrsg.): Von der Oberschicht zur Minderheit. Die deutsche Minderheit in Lettland 1917-1940, in: Nordost-Archiv N. F. V (1996), H. 2.
  • Boris Meissner, Sabine Bamberger-Stemmann, Detlef Henning (Hrsg.): Die deutsche Volksgruppe in Litauen und im Memelland während der Zwischenkriegszeit und aktuelle Fragen des deutsch-litauischen Verhältnisses, Hamburg 1998.
Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden
  • Lettland, in: Werner Weidenfeld (Hrsg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 2009, München 2010, S. 141-142.
  • Letten – Evakuierung und Flucht im Ersten Weltkrieg, in: H. Sundhaussen, D. Brandes u. S. Troebst (Hrsg.): Das Jahrhundert der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und „ethnische Säuberungen“ in Europa 1912-1999, 2009, S. 394-396.
  • Lettland, in: Werner Weidenfeld (Hrsg.): Die Staatenwelt Europas, Gütersloh 2008 (Europa-Handbuch. Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe 688), S. 275-283.
  • Die Revolution von 1905 in den „Deutschen Ostseeprovinzen Russlands“, ihre Ursachen und Bedeutung, in: Jan Kusber u. Andreas Frings (Hrsg.): Das Zarenreich, das Jahr 1905 und seine Wirkungen. Bestandsaufnahmen,  Münster 2007 (Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas. 3), S. 247-286.
  • From Kangars to Rubiks. The Long Line of Traitors in the Historical Political Culture of Latvia, in: Journal of Baltic Studies XXXVII (2006), Nr. 2, S. 179-193.
  • 1905. gada revolūcija un 1919. gads. [Die Revolution von 1905 und das Jahr 1919], in: Latvijas Vēstures institūts (Hrsg.): 1905. gads Latvijā: 100. Pētījumi un starptautiskas konferences materiāli, 2005. gada 11.-12. janvāris, Rīga [Das Jahr 1905 in Lettland. Forschungen und Materialien einer internationalen Konferenz vom 11.–12. Januar 2005 in Riga], Rīga 2006, S. 520-525.
  • Formen kultureller Autonomie in den baltischen Staaten, in: Gert v. Pistohlkors, Matthias Weber (Hrsg.): Staatliche Einheit und nationale Vielfalt im Baltikum, Oldenburg 2005 (Schriften des Bundesinstitutes für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. 25), S. 47-68.
  • 1905. gada Baltijas revolūcija un tās vēsturiskā nozīme [Die Revolution von 1905 und ihre historische Bedeutung], in: Latvijas Inteļigences apvienība (Hrsg.): Baltijas Brīvības ceļš. Baltijas valstu nevardarbīgās cīņas pieredze pasaules kontekstā [Der baltische Freiheitsweg. Die Erfahrung des gewaltlosen Kampfes in den Baltischen Staaten im internationalen Kontext], Rīga 2005, S. 432-438.
  • Der ethnische Wandel in Estland und Lettland: Von den deutschen Ostseeprovinzen Russlands zu den baltischen Sowjetrepubliken unter Stalin, in: Heinrich Wittram (Hrsg.): Der ethnische Wandel im Baltikum zwischen 1850 und 1950, Lüneburg 2005 (Baltische Seminare. 11), S. 7-21.
  • Henning, Detlef: Lettland, in: Werner Weidenfeld (Hrsg.): Den Wandel gestalten - Strategien der Transformation. Bd. 2: Dokumentation der internationalen Recherche, Gütersloh 2001, S. 86-109.
  • Sprachenpolitik und Sprachgesetzgebung der Republik Lettland, in: WGO - Monatshefte für Osteuropäisches Recht (2000), Nr. 2, S. 103-115.
  • Die deutsche Volksgruppe in Lettland und die Rechte der Minderheiten 1918 bis 1940, in: Boris Meissner, Dietrich A. Loeber, Detlef Henning (Hrsg.): Die deutsche Volksgruppe in Lettland in der Zwischenkriegszeit und aktuelle Fragen des deutsch-lettischen Verhältnisses, Hamburg 2000, S. 40-57.
  • Die baltischen Staaten und die Europäische Union, in: Gabriele Clemens (Hrsg.): Die Integration der mittel- und osteuropäischen Staaten in die Europäische Union, Münster 1999 (Osteuropa: Geschichte, Wirtschaft, Politik. 1).
  • Lettlands Weg von der sowjetischen Vergangenheit in die europäische Zukunft, in: Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“, B 37/98 v. 4.9.1998, S. 27-34.
  • [Zusammen mit Strupišs, Aigars] Lettland, in: Werner Weidenfeld (Hrsg.): Mittel- und Osteuropa auf dem Weg in die Europäische Union. Bericht zum Stand der Integrationsfähigkeit 1996, Gütersloh 1996 (Strategien für Europa), S. 77-98. [Dass. in Englisch:] Latvia, in: Werner Weidenfeld (Ed.): Central and Eastern Europe on the Way into the European Union: Problems and Prospects of Integration in 1996, Gütersloh 1996 (Strategies for Europe), S. 111-131].
  • Letten und Deutsche. Aspekte einer schwierigen Nachbarschaft, in: Nordost-Archiv (1996), Nr. 2, S. 249-273.
  • Die Sprachenpolitik und die Gewährleistung des Bildungswesens nationaler Minderheiten in Lettland, in: Boris Meissner, Dietrich A. Loeber u. Cornelius Hasselblatt (Hrsg.): Der Aufbau einer freiheitlich-demokratischen Ordnung in den baltischen Staaten: Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, Hamburg 1995, S. 257-289.
  • Nationalbewegung und Nationalstaatswerdung Lettlands. Fazit der Forschung, in: Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung Hrsg.): Nationalbewegung und Staatsbildung. Die baltische Region im Schulbuch, Braunschweig 1995 (Studien zur internationalen Schulbuchforschung. Schriftenreihe des Georg-Eckert-Instituts. 85), S. 95-109. [Dass. auch lettisch:] Nacionālā kustība un nacionālās valsts tapšana Latvijā. Pētījumu rezultāti, in: Latvijas Vēstures institūta žurnāls (1995), Nr. 1, S. 64-79.
  • Der Weg Estlands, Lettlands und Litauens in die zweite Unabhängigkeit, in: Franz-Lothar Altmann u. Edgar Hösch (Hrsg.): Reformen und Reformer,  Regensburg 1994, S. 203-233.
  • Die Legende vom dritten Weg: Die Sozialistische Sowjetrepublik Lettlands (1918–1920), in: Journal of Baltic Studies XXV (1994), Nr. 4, S. 331-348.
  • Zum Staatsbürgerschaftsgesetz Lettlands vom 22. Juli 1994, in: WGO - Monatshefte für Osteuropäisches Recht (1994), Nr. 5, S. 297-304.
  • Der Fremdsprachenunterricht in den baltischen Republiken, in: Pädagogik und Schule in Ost und West (1993), H. 1, S. 27-33.
  • Die Anfänge der lettischen sozialistischen Bewegung 1886–1905, in: The Baltic Countries 1900–1914. Acta Universitatis Stockholmiensis, Studia Baltica Stockholmiensia 5 (1990), S. 167-174.
Lehre
 
  • 2004 – 2008 Lettlands Universität Riga
  • 1998 – 2005 Westfälische Wilhelms Universität Münster
Interviews
 
  • Interview am 02.08.2017 - mit Radio Lettland innerhalb der Serie „7 gadsimti līdz valstij“ [„7 Jahrhunderte bis zum Staat“] „Vēsturnieks un publicists Kārlis Širrens – simboliska figūra vācbaltiešu kopienas vēsturē“ [Der Historiker und Publizist Carl Schirren ‒ eine symbolische Figur der Geschichte der deutschbaltischen Gemeinschaft]
  • Interview am 18.08.2014 "Ukraine. Die baltische Position" im DeutschlandRadio Kultur (Ausstrahlung: 17.13 Uhr).

 

Letzte Aktualisierung: 19.02.2018

 

 

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Kontakt IKGN

IKGN e. V. - Nordost-Institut
an der Universität Hamburg

Conventstr. 1
21335 Lüneburg
Telefon: +49 4131 40059-0
Telefax: +49 4131 40059-59
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