Veranstaltungsübersicht 2015

8. Dezember 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Auswanderung, Zwangswanderung, Eiserner Vorhang: Migrationsgeschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert

Referent: Jun. Prof. Dr. Jannis Panagiotidis

Veranstaltungsort: Museum Lüneburg - Wandrahmstraße 10

Auftakt der Vortragsreihe "Migration - Flucht - Exil. Historische Erfahrungen in Mittel- und Osteuropa im 20. Jahrhundert“. Eine Veranstaltung des Nordost-Instituts (IKGN e.V.) gemeinsam mit dem Museum Lüneburg und dem Ostpreußischen Landesmuseum.

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Rückblick

Russlanddeutsche in einem vergleichenden Kontext.

Neue Perspektiven der Forschung

Russian Germans in a Comparative Context.

New Research Perspectives

18.-19. November 2015, Berlin

PD Dr. Joachim Tauber spricht zum Auftakt,


Über Jahrhunderte haben Deutsche die Geschichte,
die Kultur und nicht zuletzt das soziale Gefüge des
Russ ländischen Reichs, der Sowjetunion sowie ihrer
Nachfolgestaaten mitgeprägt, und bis heute sind von
dort Millionen Menschen als (Spät-)Aussiedlerinnen und
Aussiedler nach Deutschland eingewandert. Russland
deutsche sind somit integraler Bestandteil deutscher
und (post-) sowjetischer Geschichte und Gegenwart.

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PD Dr. Joachim Tauber spricht zum Auftakt          
Foto:Torsten Heitmann, Landesvertretung Niedersachsen             

 

5. bis 6. Oktober 2015

Tagung:
Nach Kriegsende: Gewalträume/Friedensräume und Ordnungsvorstellungen im östlichen Europa

Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel (Raum 221), 20146 Hamburg

Veranstalter:

  • Nordost-Institut (IKGN e. V.);
  • Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, FB Geschichte, Historisches Seminar, Arbeitsbereich Europäische Geschichte

Details zu den Vortragsthemen sowie den Referentinnen und Referenten entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm "Nach Kriegsende: Gewalträume/Friedensräume und Ordnungsvorstellungen im östlichen Europa" .

 

 

6. bis 9. September 2015

Konferenz: „Conference on Baltic Studies in Europe“(CBSE)

Die „Conference on Baltic Studies in Europe“ (CBSE) ist weltweit das größte Zusammentreffen von Historiker/innen und Kulturwissenschaftler/innen, die sich mit den Baltischen Staaten beschäftigen. In diesem Jahr find die Konferenz vom 6.-10. September 2015 in Marburg unter dem Titel „Traditions, Transitions, Transfers“ statt. Das Nordost-Institut war dort mit drei Panels vertreten: 1. Transnational and Anational Spaces in the Baltics; 2. Antagonistic Enemies or Brothers in Spirit? Competing Representations of the National Socialist and Soviet Occupations of the Baltic Republics; 3. Tradition and Transition in Baltic Biographies.

Nähere Informationen zu den Panels, Vortragszeiten und zu den Vortragenden:

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2. Juni 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Nationsbildung durch Terror in Georgien am Beispiel der deutschen Diaspora 1937/38

Referent:  PD Dr. Marc Junge, Bochum

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.

Vortrag mit anschließender Diskussion. Eintritt: frei  

In der Kaukasusrepublik Georgien lebten bis zu ihrer Deportation im Jahre 1941 nach Kazachstan gut 24.000 Deutsche in kompakten Siedlungen, die sie seit Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt hatten.

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30. und 31. Mai 2015

Tagung:                                                                                                         Programm
 
„Litauen und Europa. Transnationale Aspekte einer ostmitteleuropäischen Nation“           

Themenschwerpunkt des diesjährigen 68. Baltischen Historikertreffens in Göttingen ist die Geschichte Litauens im Kontext der europäischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Die Tagung ist eine Kooperation der Baltischen Historischen Kommission e.V. (Göttingen) und dem Nordost-Institut (IKGN e.V., Lüneburg). Weitere Informationen über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

27. Mai 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Das Bild des „Inneren Feindes“ im Ersten Weltkrieg. Die antideutschen Pogrome in Moskau im Mai 1915

Referent: Prof. Dr. Victor Dönninghaus, Nordost-Institut (IKGN e. V.), Lüneburg

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Einritt: frei.

Vor genau 100 Jahren kam es in Moskau während des Ersten Weltkriegs zu antideutschen Pogromen. Sie erschütterten die deutsche Gemeinschaft in Moskau in der Zeit vom 27. bis 29. Mai 1915 und dauerten damit nicht lange – sie fanden aber eine große Resonanz in anderen russischen Städten:

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18. Mai 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: "Wenn Seufzer Luftballons wären…" – Die Geschichte der deutschen Flüchtlinge des Lagers Rye in Dänemark von 1945-48.

Referentin: Annette Jakobsen (Gl. Rye, Dänemark)

Veranstaltungsort: Lüneburg, Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Neuer Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung".

Einritt: frei.

In den letzten Kriegsmonaten 1945 flohen vor allem aus Ostpreußen viele Menschen nach Dänemark. Der Vortrag zeigt anhand des Lagers Rye, wie die deutschen Flüchtlinge in Dänemark lebten.

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12. Mai 2015, 18:30 Uhr (Neuer Termin)

Vortrag: Ein Ende des Krieges? Deutsche Besatzung und stalinistischer Terror in Estland

Referent: Dr. David Feest

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Eintritt: frei

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung". Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie nachstehend. Einritt: frei.

Estland ist eines der Länder, das infolge des Hitler-Stalin-Paktes und des Zweiten Weltkriegs sowohl vom nationalsozialistischen Deutschland als auch von der Sowjetunion besetzt wurden.

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5. Mai 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Der Zweite Weltkrieg in der russischen Erinnerungskultur

Referent: Dr. Jürgen Zarusky
Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung". Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie nachstehend. Einritt: frei.

Der unter enormen Opfern errungene Sieg über Nazi-Deutschland ist von zentraler Bedeutung für die russische Erinnerungskultur. Die Verehrung von Veteranen, der Titel der „Heldenstadt“, Bücher und

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28. April 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Vertriebenendenkmäler in der deutschen Erinnerungslandschaft

Referent: Dr. Stephan Scholz

Carl v. Ossietzky-Universität, Oldenburg

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung". Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie nachstehend. Einritt: frei.

Über 1.500 Denkmäler erinnern in Deutschland an die Flucht und Vertreibung. Über Jahrzehnte entstand mit ihnen eine dezentral strukturierte Erinnerungslandschaft im öffentlichen Raum. Der Vortrag unternimmt

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21. April 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: (K)ein Kriegsende: Litauen 1945

Referent: PD Dr. Joachim Tauber

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Zusätzlicher Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung". Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie nachstehend. Einritt: frei.

Im Mittelpunkt des Vortrages stehen die Ereignisse in Litauen im Jahre 1945. Die deutsche Kapitulation

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16. April 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Stalinistische Deportationen in Ostmitteleuropa

Referent: Prof. Dr. Pavel Poljan

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berge 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung". Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie nachstehend. Einritt: frei.

Sechs Millionen Menschen wurden in der Sowjetunion unter Stalin zwangsumgesiedelt. Die größten deportierten Bevölkerungsgruppen waren zwei Millionen sogenannte „Kulaken“ (1930-1931) und 1,2 Millionen Russlanddeutsche (1941-1942) als potentielle „Fünfte Kolonne“.

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31. März 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Eingliederung oder Assimilation? Zur Integrationspolitik der beiden deutschen Nachkriegsstaaten gegenüber den Vertriebenen

Referent: Prof. Dr. Michael Schwartz Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Abteilung Berlin

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berg 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung". Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie nachstehend. Eintritt: frei 

Michael Schwartz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin

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24. März 2015, 18:30 Uhr

Vortrag: Deutsche, Juden, Polen und Sowjets: Das Jahr 1945 in Stettin und in Hinterpommern

Referentin: Dr. Katrin Steffen

Nordost-Institut (IKGN e. V. ), Lüneburg

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berg 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.)

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung". Eintritt: frei

 


Vortragsreihe: "1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung"                                 
März bis Mai 2015Flyer VR2015

Beginn: jeweils 18.30 Uhr                         

Veranstaltungsort: Brömsehaus, Lüneburg (Am Berge 35)

Eintritt: frei

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V.), Conventstraße 1, 21335 Lüneburg

2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges, das für Millionen von Menschen im östlichen Europa die Erfahrung von Flucht, Vertreibung oder Deportation mit sich brachte. Daher möchte das Nordost-Institut mit seiner diesjährigen Vortragsreihe in der Zeit von März bis Mai 2015 den Blick nicht nur auf die Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den östlichen Territorien des Deutschen Reiches richten, sondern diese in den Kontext weiterer ethnischer und politischer „Säuberungen“ im östlichen Europa stellen.

In sechs Vorträgen geht es also nicht nur um deutsche Erfahrungen, sondern auch um   Programm

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