Deutsche in Rußland und in der Sowjetunion 1914-1941

Deutsche in RußlandAlfred Eisfeld / Victor Herdt / Boris Meissner (Hrsg.)

Münster, Westf : LIT 2008. 480 S. (Geschichte: Forschung und Wissenschaft; 25).

ISBN 978-3-8258-0073-4

zu beziehen über den Buchhandel

Preis: 39.90 EUR

 


Informationen des Verlags

Die Zeit zwischen dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dem Vorabend des Zweiten Weltkrieges war für die Deutschen im Russischen Reich, in Sowjetrußland und der 1922 gegründeten Sowjetunion eine Periode tiefgreifender Umbrüche des gesamten staatlichen, gesellschaftlichen und letztendlich auch des privaten Lebens. Die Machtergreifung durch die Bol'seviki setzte den Bestrebungen der sich vor dem Ersten Weltkrieg entwickelnden Zivilgesellschaft ein gewaltsames Ende. Die Zusammenarbeit der UdSSR mit dem Deutschen Reich fand weitestgehend unter Ausschluß der deutschen Bevölkerung statt. Als Reaktion auf die Machtergreifung der NSDAP in Deutschland wurden die Deutschen in der UdSSR 1934 erneut zum "inneren Feind" abgestempelt. Es folgten erste Deportationen . Mit der Auflösung aller nationalen Landkreise außerhalb der ASSR der Wolgadeutschen fand die Nationalitätenpolitik der Zwischenkriegszeit im Frühjahr 1939 ihr Ende.

 

Rezensionen in:

ABDOS-Mitteilungen, 28(2008), Nr. 1, S. 31-32

Jahrbücher für Geschichte Osteuropas. Neue Folge, 58 (2010) H. 1, S. 113

Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 57(2009), H. 2, S. 178-180

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