Klaus Scheel in der Republik Estland

Klaus Scheel in der Republik Estland 1920-1940

Teilprojekt David Feest

des gemeinsamen Forschungsprojekts "Individuum und Gesellschaft in Ost- und Nordosteuropa" (2011-2016)

Das Projekt behandelt Klaus Scheel, der führender Mitarbeiter und seit 1939 Leiter des bedeutenden Bankhauses G. Scheel & Co war. Dabei ist eine Analyse der Netzwerke geplant, die seine Arbeit für das Bankhaus über den Epochenwechsel von 1917/1920 hinaus prägten.

Besonderes Interesse gilt der Frage, welche der Kontakte, die Scheel während seiner Ausbildungsstationen in St. Petersburg und London geknüpft hatte, für die Tätigkeit in der Zwischenkriegszeit relevant wurden. Dies gilt besonders für den Goldhandel der Sowjetunion in den Westen zu Beginn der zwanziger Jahre, bei estländischen Personen und Einrichtungen - darunter das Bankhaus Scheel - eine entscheidende Mittlerrolle spielte. 

Außerdem wird untersucht, wie das Finanzunternehmen in zentralen nationalen Projekten sowohl der Estnischen Republik als auch der deutschen nationalen Selbstverwaltung involviert war. Das Bankhaus G. Scheel & Co., das im Wesen ein internationales Unternehmen war, musste sich damit in einem Milieu behaupten, das zunehmend von nationalen Paradigmata geprägt war.

Stand: 01.04.2015

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