Heimwehtourismus

Heimwehtourismus am Beispiel der Zeitschrift „Baltische Briefe“

 

Teilprojekt: Anja Wilhelmi

des gemeinsamen Forschungsprojekts "Begegnung nach Plan"

 

Die „Baltischen Briefe“ sind seit Beginn ihrer Herausgabe Ende in der unmittelbaren Nachkriegszeit das zentrale Mitteilungsorgan der Deutschbalten. In dem monatlich erscheinenden Blatt werden Informationen für und aus den Regionen vereint, in denen sich deutschbaltische Bevölkerungsteile nach 1945 niedergelassen haben. Neben dieser Vernetzungsarbeit wirken die BB als Informationsbörse zu Geschehnissen aus dem Baltikum selbst. Der Versuch, die Verbindung mit der „Heimat“ zu halten, manifestierte sich insbesondere darin, Reisemöglichkeiten in die jungen Sowjetrepubliken aufzuzeigen und „touristische“ Erfahrungen weiter zu reichen.

In der digitalen Quellensammlung werden diese Reiseberichte, seien sie kirchlich, geschäftlich oder privat in organisierten Gruppenreisen (z.B. Intourist), online zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden Reisehinweise, wie Zollbestimmungen, der Umgang mit dem Zoll, mit den Reiseführerinnen und Reiseführern vor Ort, oder auch Anzeigen von Reiseanbietern in das digitale Angebot aufgenommen.

 

06.01.2021

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