Das Bankhaus Georg Schell & Co.

Das Bankhaus Georg Scheel & Co. Nationale und transnationale Räume in der estländischen Finanzwelt der Zwischenkriegszeit

 

David Feest


Am Beispiel der wichtigsten deutschbaltischen Bank der Zwischenkriegszeit in Estland, dem Bankhaus Georg Scheel & Co, wird die Verflechtung der deutschbaltischen Minderheit mit nationalen und internationalen Institutionen und Netzwerken in der Zwischenkriegszeit untersucht. Das Bankhaus wusste seine nationalen und internationalen Kontakte zu nutzen, um zu einer der wichtigsten Finanzorganisationen der jungen Republik zu werden. Dabei spielten illegale Goldtransaktionen aus der Sowjetunion ebenso eine Rolle wie die Kreditbeschaffung aus Deutschland oder die enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der deutschbaltischen Minderheit und den estnischen politischen und wirtschaftlichen Eliten.

18.10.2016

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