News-Archiv 2016

Blickwechsel 2016 Titelbild_Blickwechsel2016_©Katarzyna_Salany_DKFk

Das Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa.
Ausgabe 4.
>Mutterstädte. Von großen und kleinen Metropolen im östlichen Europa<

Wir möchten Sie auf einen Beitrag von Herrn Prof. Dr. Victor Dönninghaus mit
dem Thema „Nieder mit den Deutschen!“ Der Kampf gegen die „deutsche
Vorherrschaft“ in Moskau und die antideutschen Pogrome im Mai 1915
,
der in der Ausgabe 2016 erschienen ist, aufmerksam machen. Weiterlesen... 

Titelbild Blickwechsel 2016
©Katarzyna Salanyk, DKF

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Berechtigte Sorgen

Am 6. Dezember 2016 sprach Joachim Tauber, Historiker, Direktor des Nordost-Instituts an der Universität Hamburg und Vorsitzender des Deutsch-Litauischen Forums, im Interview mit deutschland.de über den schwierigen Dialog mit Russland. Hier finden Sie die Links zur englischen Version sowie zur russischen Version des Interviews.

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Ohne Gedenken keine Zukunft - 75 Jahre Deportation der Russlanddeutschen

Am 24. November 2016 moderierte Prof. Dr. Victor Dönninghaus auf der Wissenschaftlichen Tagung "Ohne Gedenken keine Zukunft - 75 Jahre Deportation der Russlanddeutschen" den Themenblock I "75 Jahre Deportation der Deutschen aus der ehemaligen UdSSR - Historische Einordnung und politische Folgen" sowie das Abschlussgepräch mit S.E. Waldimir M. Grinin (Botschafter der Russischen Föderation), Heinrich Zertik MdB (Bundesreferent für poltische Bildung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland) und Prof. Dr. Otto Luchterhandt (Vorsitzender des Vorstands des Nordost-Instituts (IKGN e.V.), Lüneburg). Veranstalter war die Deutsche Gesellschaft e. V., Berlin, in Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Stuttgart, und der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Berlin. Die Veranstaltung wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Berlin.
Veranstaltungsort: Landesvertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstr. 18, 10117 Berlin. Zum Programm.

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Zur Biographie von Jan Czochralski

Am 18. November 2016 hielt Dr. Katrin Steffen beim Symposium „100 Jahre Czochralski-Verfahren“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) den einleitenden Vortrag zum Thema „In deutschen und polnischen Wissenschaftswelten: Zur Biographie von Jan Czochralski“.
Veranstaltungsort: HTW Berlin, Campus Wilheminenhof, Gebäude H, Raum 001. Zum detaillierten Programm.

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Fotografie als Medium der Selbstbehauptung

Am 11. November 2016 ab 11:45 Uhr moderierte PD Dr. Agnieszka Pufelska die Sektion "Fotografie als Medium der Selbstbehauptung/Photography as Medium of Self-Assertion" auf der Internationalen Konfernez "Photographs from the Camps of the Nazi Regime".
Veranstaltungsort: Universität Graz, Resowi-Zentrum.

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Vortrag: Wilhelm II. war „unser Kaiser“ und Nikolaus II. war „unser Zar“

Am 10. November 2016 12:00 Uhr hielt Prof. Dr. Victor Dönninghaus auf der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „Russia  and Europe: Interaction and Mutual Understanding in the 17th – 20th Centuries“, die vom 9. bis 11. November stattfand, einen Vortrag mit dem Titel „«Вильгельм II был “нашим Кайзером”, а Николай II – “нашим Царем”...»: Политические и национальные союзы немцев в Москве в конце XIX – начале ХХ в." ["Wilhelm II. was „our Kaiser“ and Nikolaus II. was „our Tsar“...“: political and national associations of Germans in Moscow in the late nineteenth-early twentieth century"]. Konferenzsprachen: Englisch und Russisch. Programm (Englisch).
Veranstalter/Veranstaltungsort: Institut der Weltgeschichte, Russische Akademie der Wissenschaften, Leninsky pr. 32A, Moskau.

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Vortrag: Zwischen Legalität und Illegalität

Am 28. Oktober 2016 hielt Prof. Dr. Victor Dönninghaus gemeinsam mit Dr. Andrej Savin (Novosibirsk) auf der XVI. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz: „Sozial-politisches Leben der Russlanddeutschen (XVIII.- XXI. Jahrhundert)“, die vom 28. bis 31. Oktober in Moskau stattfand, einen Vortrag.

Der Titel des Vortrages lautete: Weiterlesen...

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Vortrag: Genesis of the Final Decision in 1941

Am 27.10.2016 hielt PD Dr. Joachim Tauber einen Vortrag auf der Internationalen Konferenz "Local Analysis of Holocaust Development in the Eastern and Western European States occuoied by the Nazis" mit dem Titel " Genesis of the Final Decision in 1941" in Kaunas. Zum Programm.

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Eine schlechte nationale Schule ist der Hauptfeind

Am 25. Oktober 2016 um 9.30 Uhr hielt Prof. Dr. Victor Dönninghaus auf der IX. Internationalen Konferenz „Kultur und Macht in der UdSSR (1920-1950)“ der Reihe „Geschichte des Stalinismus”, die vom 24. bis 26. Oktober in St. Petersburg  stattfand, einen Vortrag mit dem Titel „Eine schlechte nationale Schule ist der Hauptfeind unseres weiteren Wachstums...“. Die Sowjetisierung  der Schulen der nationalen Minderheiten und Lehrern in den 1920er Jahre. “ Hier erhalten Sie das Programm in russischer Sprache.

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Das Nordost-Insitut als Ostseeforschungsstätte

Am 22. Oktober 2016, 11:00 Uhr hielt PD Dr. Joachim Tauber auf der Tagung „25 Jahre Ostseeforschung“, die vom  21.-23. Oktober 2016 stattfand einen Vortrag mit dem Titel „Das Nordost-Institut, Lüneburg, als Ostseeforschungsstätte“.
Veranstalter: ACADEMIA BALTICA, Baltic Academy - Akademie im Ostseeraum, mit der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung und dem Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein. Veranstaltungsort: Akademiezentrum Sankelmark, Oversee. 

Programm

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Länderbericht "1956 im Baltikum"

Am 18. Oktober 2016 (14.00 Uhr) hielt Herr PD Dr. Joachim Tauber einen Vortrag zum Thema „1956 im Baltikum“ in der Sektion „Die Entstalinisierung 1956 - Ostmitteleuropa zwischen Aufbruch, Verunsicherung und Krise“ und war Teilnehmer beim Podiumsgespräch um 17.00 Uhr auf der Konferenz  „1956 - Aufbruch im Osten. Die Entstalinisierung in Ostmitteleuropa und ihre Folgen“. Die Konferenz fand vom 18. bis 19. Oktober im Collegium Hungaricum Berlin (Dorotheenstr. 12, 10117 Berlin) statt.

Zum Programm.


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Konferenz: "Migration. Flucht-Vertreibung-Integration"in Wien

PD Dr. Joachim Tauber nahm am 17. Oktober 2016 im Rahmen der Konferenz: "Migration. Flucht - Vertreibung - Integration" am Panel 2: Juden aus Osteuropa mit dem Thema "Flucht vor dem Holocaust in Osteuropa am Beispiel des Baltikums" teil. Die Konferenz fand vom 17.-18. Oktober 2016 an der Julius Raab Stiftung in Wien statt und wurde vom Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Graz – Wien – Raabs (BIK) organisiert.

Zum Programm.


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Vorträge: Zur Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen in Peking

In der Zeit vom 26.09.2016 bis 30.09.2016 hielt Prof. Dr. Victor Dönninghaus fünf Vorträge innerhalb der Vortragsreihe zur Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen.
Veranstaltungsort: Peking/China
Veranstalter: Institut für Weltgeschichte (Institute of World History, Chinese Academy of Social Sciences) in Kooperation mit dem Nordost-Institut - Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN) e.V. an der Universität Hamburg.

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Das IKGN e. V. - Nordost-Institut auf dem Historikertag in Hamburg

Vom 20.-23. September 2016 fand in Hamburg der 51. Deutsche Historikertag statt. Er stand unter dem Motto „Glaubensfragen.“ Das IKGN e. V. - Nordost-Institut war dort zum Einen mit einer Sektion zum Thema Religion und Gesellschaft in der Sowjetunion nach 1945 vertreten sein.

In dieser von Detlef Henning vom Nordost-Institut organisierten Sektion ging es in vier Vorträgen um das ambivalente Verhältnis der Repräsentanten der Sowjetmacht zu Religionen und Glaubensgemeinschaften, um Repression ebenso wie um Handlungsspielräume und Einflussmöglichkeiten religiöser Subsysteme im sowjetischen Herrschaftsraum. Zum Anderen wird Katrin Steffen vom Nordost-Institut an der von der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission ausgerichteten Podiumsdiskussion Herausforderung verflochtene Erinnerungskulturen und Geschichtspolitiken: Die deutsch-polnischen Beziehungen teilnehmen, um gemeinsam mit weiteren Historiker/innen der Frage nachzugehen, welche Rolle Geschichte und Erinnerung für Identitätsdiskurse in pluralistischen Gesellschaften spielen und welche Brisanz sich daraus für die vielfach verflochtenen bilateralen Beziehungen ergeben können.

Weitere Informationen: Programm, Videoaufzeichnung, Tagungsbericht.

 

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Vortrag: Deutschbaltische Pastoren und ihr Verständnis von Bildungsvermittlung

Am 21. September 2016 hielt Dr. Anja Wilhelmi auf der Tagung „Baltische Bildungsgeschichte(n)“, die vom  19.-22. September 2016 stattfand, in Sektion 8: „Strukturen der Macht in Sprache, Literatur und Kultur“ einen Vortrag mit dem Titel „Deutschbaltische Pastoren und ihr Verständnis von Bildungsvermittlung“. Veranstaltungsort: Universität Tartu, Estland. Hier geht es zum Tagungsprogramm.


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Live-Übertragung der Konferenzeröffnung „Baltische Bildungsgeschichte(n)

Die Konferenzeröffnung „Baltische Bildungsgeschichte(n)“  wurde am 20.09., 9:00-11:00 Uhr vom Fernsehen der Universität Tartu live übertragen.

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Vorträge: Historische Entwicklung der baltischen Staaten --- II. Weltkrieg und seine Folgen

Am 16. September 2016 hielt PD Dr. David Feest auf dem Seminar „Litauen, Lettland, Estland - Das Baltikum aus historischer, politischer und kultureller Perspektive“, das vom 16. bis 17. September in Ingelheim stattfand, zwei Vorträge.

15:00 Uhr: Die historische Entwicklung der baltischen Staaten unter Berücksichtigung deutscher Einflüsse auf Kultur und Politik.
17:00 Uhr: Der zweite Weltkrieg und seine Folgen auf kulturelle Entwicklungen.

Veranstalter/Veranstaltungsort: Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildugnszentrum Inhgelheim, Fridtjof-Nansen-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 61, Ingelheim am Rhein. Tagungsprogramm.

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Kulturhistorisches Seminar

Am 9 September 2016 moderierte Prof. Dr. Victor Dönninghaus auf dem Kulturhistorischen Seminar in Fulda die Sektion I: „Gesellschaftspolitisches Leben der Russlanddeutschen vom 19. bis 21. Jahrhundert“.
Das kulturhistorische Seminar, das dem Studium des kulturhistorischen Erbes der Russlanddeutschen an den Hochschulen Russlands und Deutschlands gewidmet ist, fand vom 8.-12. September 2016 in den Städten Fulda und Wiesbaden statt. Teilnehmer waren Studierende, Postgraduierte und junge Wissenschaftler aus Russland und Deutschland, die sich mit verschiedenen Aspekten der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen befassen.
Veranstaltungsorte: Fulda und Wiesbaden
Veranstalter: Internationaler Verband der deutschen Kultur

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Vortrag: Zwischen Distanz und Suche nach Anerkennung. Der kurländische Adel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus der Perspektive einer Fremden (Sophie Freifrau v. Hahn)

Am 7. September 2016, 14:30 Uhr hielt Dr. Anja Wilhelmi auf der Tagung „Adelskulturen im Baltikum. Identitäten – Konzepte – Praktiken“, die vom  7.-10. September 2016 stattfand, im Teil 2: „Adelige Identität in Außenperspektive“ einen Vortrag mit dem Titel „Zwischen Distanz und Suche nach Anerkennung. Der kurländische Adel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus der Perspektive einer Fremden (Sophie Freifrau v. Hahn)“.  Veranstaltungsort: Klaipėdos universitetas, Aula Magna, Herkaus Manto g. 84, 92294 Klaipėda, Litauen. Hier geht es zum Tagungsprogramm.

 

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Besuch von Professorin Dr. Tatjana Ilarionova im Nordost-InstitutProf. Dr. Tatjana Ilarionova am Nordost-Institut 07-2016

Vom 4. Juli bis zum 5. August 2016 war Tatjana Ilarionova, Professorin an der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und öffentliche Verwaltung in Moskau, als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast am Nordost-Institut. Sie arbeitete an ihrem Forschungsprojekt zur „Werbung in der deutschsprachigen Presse der baltischen Provinzen des Russischen Reiches von der zweiten Hälfte des 19. Jh. bis Anfang des 20. Jh. als Akt des Business und der Freiheit“.

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Lesung mit Cord Aschenbrenner: „Das evangelische Pfarrhaus“

Am 1. Juni 2016, 19.30 Uhr, moderierte Dr. Anja Wilhelmi die Lesung „Das evangelische Pfarrhaus“ mit Cord Aschenbrenner, die innerhalb der Lesungsreihe "Ausgewählt" des Literaturbüros Lüneburg stattfand.

Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Haus, Lüneburg, Am Ochsenmarkt 1a

Eintritt: 8,00 Euro (ermäßigt 6,00 Euro)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturbüro Lüneburg und dem Kulturreferat für Ostpreußen am Ostpreußischen Landesmuseum.

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Postdoc-Stelle: Juden und Deutsche im polnischen Gedächtnis (DFG)

Am IKGN, einer von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf der Grundlage von § 96 Bundesvertriebenengesetz institutionell geförderten Einrichtung, welche die regionalen Bezüge und Beziehungen osteuropäischer und deutscher Kultur erforscht sowie durch Lehre und Fachpublikationen verbreitet, war zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter
(Postdoc, TVöD Bund, Entgeltgruppe 13, 100 %)

zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Podiumsdiskussion

Am 23. Mai 2016 moderierte Herr PD Dr. Joachim Tauber anlässlich des  25. Jahrestages der Internationalen Anerkennung der Wiederherstellung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken eine Podiumsdiskussion in den Nordischen Botschaften, Berlin (Rauchstr. 1).

Die Veranstaltungssprache war Englisch. Hier gehts zum Programm mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

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Vortrag: „Der Wechsel in neue Katalogwelten“

Am 3. Mai 2016 hielt Erwin Habisch auf der 45. ABDOS-Tagung "Migration statt Stagnation? - Infrastrukturen für die Ost- und Südosteuropaforschung in Zeiten tiefgreifenden Wandels" in Session 5: „Neue Regelwerke, neue (Katalog-)Angebote = neue Nutzer?“ einen Vortrag mit dem Titel "Der Wechsel in neue Katalogwelten – RDA, GVK, Campus-Katalog und beluga" in der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne. Hier gehts zum Programm der 45. ABDOS-Tagung.


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Podiumsdiskussion

PD Dr. Joachim Tauber war am 12.03.2016 (16.00 bis 18.00 Uhr) Teilnehmer der Podiumsdiskussion zum Thema "WOLFSKINDER - Verlassen zwischen Ostpreußen und Litauen". Weitere Teilnehmer: Claudia Heinermann und Sonya Winterberg (Kuratorinnen der Ausstellung "Wolfskinder"), Moderation: Dr. Joachim Mähnert (Direktor des Ostpreußischen Landesmuseum). Veranstaltungsort: Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, Lünbeburg. Eintritt: FREI.

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Interview: Die Russlandeutschen wollen dazugehören

ZEIT ONLINE / 04.02.2016

Ein Interview mit Alfred Eisfeld

Das Interview führte: Christian Bangel. Artikel auf ZEIT ONLINE ansehen.

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Letzte Aktualisierung: 20.01.2017

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