Nachwuchstagung / Young Scholars Workshop

Deutsche und Juden im östlichen Europa /
Germans and Jews in Eastern Europe

   
Veranstaltungstermin 09. - 10. Juni 2021
Veranstaltungsort Nordost-Institut, Lüneburg

(Die Nachwuchstagung findet in Abhängigkeit von den Kontaktbeschränkungsmaßnahmen während der COVID19-Pandemie entweder hybrid oder online statt. Eine Entscheidung darüber wird bis Mitte April bekanntgegeben.)

Deutsche und Juden prägten das östliche Europa vom Spätmittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg. Die historische Rolle beider ethno-konfessionellen Gruppen sowie ihre Verflechtungsgeschichte unter (post)imperialen Vorzeichen wurden in der Forschung von der Gewaltgeschichte des Holocaust überlagert.

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Tagung

Der Juni 1941 und seine Folgen: Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg. Fakten, Dokumente, Archive

Jahrestagung der der Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen

Veranstaltungstermin 7. - 9. Juli 2021
Veranstaltungsort Nordost-Institut Lüneburg, Online
Kontakt Lena Radauer M.Sc.

Weitergehende Informationen zur Veranstaltung und zum Programm finden Sie hier.

Internationales Seminar

Die Erforschung des Erbes der Russlanddeutschen

Internationales kulturhistorisches Seminar für junge Wissenschaftler aus Russland und Deutschland

Veranstaltungstermin August 2021 (genaue Terminangabe folgt)
Veranstaltungsort Stadtmuseum in Marx (Russland), Online
Kontakt Prof. Dr. Victor Dönninghaus

Die Veranstaltung wird vom Nordost-Institut gemeinsam mit der Staatliche Universität in Saratow und dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg ausgerichtet.

Vortragsreihe und Podiumsdiskussion

Das Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) erinnert an den 80. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen

   
Veranstaltungstermin September - November 2021
Veranstaltungsort Online

Der Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR vom 28. August 1941 „Über die Übersiedlung der Deutschen, die in den Wolgarayons wohnen“ bedeutete eine einschneidende Zäsur im traditionellen Leben der Deutschen in der Sowjetunion. Innerhalb weniger Monate wurden aufgrund dieses Befehls rund 370.000 Menschen aus der Wolgarepublik ausgesiedelt, weitere 530.000 Menschen deutscher Abstammung aus anderen Teilen der Sowjetunion fielen dem Erlass bis Ende 1941 zum Opfer. Der Kollaboration mit dem nationalsozialistischen Deutschland, das am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfallen hatte, verdächtigt leisteten sie in sogenannten „Sondersiedlungen“ im Ural, in Sibirien und Nordkasachstan unter extremen Bedingungen Zwangsarbeit. Die weit über das Kriegsende hinausreichende Erfahrung von Kälte, Tod und Lagerhaft war für die Opfer der stalinistischen Willkür lange Zeit nicht zu verarbeiten oder zu erzählen. Diese traumatische Erfahrung prägte nicht nur die kollektive Erinnerung der russlanddeutschen Volksgruppe, sondern auch die Identität der Nachgeborenen bis in die Gegenwart.

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Workshop

Historiographie(n)geschichte im Baltikum

   
Veranstaltungstermin Oktober 2021 (genaue Terminangabe folgt)
Veranstaltungsort Online (voraussichtlich)
Kontakt Detlef Henning M.A.

 

Konferenz

Das Ende der Sowjetunion und die Folgen für die Russlanddeutschen

   
Veranstaltungstermin 18. November 2021
Veranstaltungsort Online
Kontakt Prof. Dr. Joachim Tauber

Die Veranstaltung wird vom Nordost-Institut, Lüneburg gemeinsam mit der Deutsche Gesellschaft e.V. ausgerichtet.

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