Internationales Seminar

Die Erforschung des Erbes der Russlanddeutschen

Internationales kulturhistorisches Seminar für junge Wissenschaftler aus Russland und Deutschland

Veranstaltungstermin 20.-22. August 2021
Veranstaltungsort Stadtmuseum in Marx (Russland), Online
Kontakt Prof. Dr. Victor Dönninghaus

Die Veranstaltung wird vom Nordost-Institut gemeinsam mit der Staatliche Universität in Saratow und dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg ausgerichtet.

Workshop

Tourismus und Aussöhnung in Europa

Veranstaltungstermin: 24. - 26. März 2022
Veranstaltungsort: Nordost-Institut, Lüneburg
Kontakt: PD Dr. David Feest

Vor dem Hintergrund langlebiger nationaler Antagonismen und Feindbilder zweier Weltkriege soll im Rahmen des Workshops nach einer alltagsgeschichtlichen Perspektive europäischer Aussöhnung gefragt werden. Inwiefern trug Tourismus zum Abbau von Feindbildern bei und inwiefern wurden touristische Kontakte vom Fortbestehenden eben dieser Feindbilder erschwert? Welchen Beitrag leistete der internationale Tourismus zur Aussöhnung und wo stand ihm die frühere Kriegsgegnerschaft im Wege?

Der Workshop ist eine Kooperation des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und des Nordost-Instituts, Lüneburg (IKGN e. V.).

Call for Papers   Zeichen des PDF-Buttons.

Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2021
Vorschläge sind zu richten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Online Vortragsreihe und Podiumsdiskussion

Das Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) erinnert an den 80. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen

   
Veranstaltungstermin September - November 2021
Veranstaltungsort Online

Der Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR vom 28. August 1941 „Über die Übersiedlung der Deutschen, die in den Wolgarayons wohnen“ bedeutete eine einschneidende Zäsur im traditionellen Leben der Deutschen in der Sowjetunion. Innerhalb weniger Monate wurden aufgrund dieses Befehls rund 370.000 Menschen aus der Wolgarepublik ausgesiedelt, weitere 530.000 Menschen deutscher Abstammung aus anderen Teilen der Sowjetunion fielen dem Erlass bis Ende 1941 zum Opfer. Der Kollaboration mit dem nationalsozialistischen Deutschland, das am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfallen hatte, verdächtigt leisteten sie in sogenannten „Sondersiedlungen“ im Ural, in Sibirien und Nordkasachstan unter extremen Bedingungen Zwangsarbeit. Die weit über das Kriegsende hinausreichende Erfahrung von Kälte, Tod und Lagerhaft war für die Opfer der stalinistischen Willkür lange Zeit nicht zu verarbeiten oder zu erzählen. Diese traumatische Erfahrung prägte nicht nur die kollektive Erinnerung der russlanddeutschen Volksgruppe, sondern auch die Identität der Nachgeborenen bis in die Gegenwart.

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Workshop

Historiographie(n)geschichte im Baltikum

   
Veranstaltungstermin Oktober 2021 (genaue Terminangabe folgt)
Veranstaltungsort Online (voraussichtlich)
Kontakt Detlef Henning M.A.

Konferenz

Das Ende der Sowjetunion und die Folgen für die Russlanddeutschen

   
Veranstaltungstermin:
18. November 2021
Veranstaltungsort:
Online
Kontakt: Prof. Dr. Joachim Tauber

Die Veranstaltung wird vom Nordost-Institut, Lüneburg gemeinsam mit der Deutsche Gesellschaft e.V. ausgerichtet.

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