Heroisierung und Alltagswelten

3. Juni 2014, 18:00 Uhr  PD Dr. Natali Stegmann       

Vortrag: Heroisierung und Alltagswelten: Geschlechterverhältnisse in Osteuropa im und nach dem Ersten Weltkrieg

Referentin: PD Dr. Natali Stegmann, Universität Regensburg

Veranstaltungsort: Lüneburg | Brömsehaus (Am Berg 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V. )

Eintritt: frei                                                               

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "Der große Krieg 1914-1918: Historische
Deutungen eines europäischen Ereignisses". Hinweise zu den weiteren Vorträgen
dieser Reihe finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen.

Der Erste Weltkrieg war für die Ausgestaltung der Geschlechterverhältnisse überaus wichtig. Durch ihn

wurden überfällige Maßnahmen wie die Einführung des Frauenstimmrechts beschleunigt; zugleich weckten Brutalität und Entbehrungen des Krieges die Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Normalität. In dem Vortag geht es um Männer, die in den Krieg zogen und sich nach der Rückkehr zivilisieren mussten, um den Krieg als Beschleuniger von Modernisierung und um die Abwehr derselben, um Demokratisierung und Radikalisierung, und um Frauen, die an der Heimatfront und mit der Waffe in der Hand kämpften.

Natali Stegmann ist Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte Südost- und Osteuropas an der Universität Regensburg. Sie widmet sich dort der Lehre und der Forschung zur Geschichte Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechter- und Kulturgeschichte sowie Kriegserfahrungen

Die Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. 

Programm der Vortragsreihe