Furcht und Elend. Juden in Königsberg 1933 – 1945.

13. Februar 2014 19:00 UhrProf. Dr. Stefanie Schüler-Springorum

Vortrag: Furcht und Elend. Juden in Königsberg 1933 – 1945.

Referent: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Veranstaltungsort: Lüneburg | Ostpreußisches Landesmuseum, Ritterstraße 10

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V. ) in Kooperation mit dem Ostpreußisches Landesmuseum und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Eintritt: frei

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe zur Ausstellung "Alles brannte!" Programm Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen.

Stefanie Schüler-Springorum ist in Hamburg, Göttingen und München aufgewachsen und hat von 1982 bis

1988 Mittlere und Neuere Geschichte, Ethnologie und Politikwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Universidad Central de Barcelona studiert. Ihre Dissertation zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde Königsberg 1871-1945 verteidigte sie im Jahr 1993 an der Ruhr-Universität Bochum; anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung „Topographie des Terrors“ in Berlin. Im Jahre 2001 wurde sie zur Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg berufen, das sie fast zehn Jahre lang leitete; im Jahre 2007 erfolgte ihre Ernennung zur Professorin an der Universität Hamburg. Im Juni 2011 hat sie die Leitung des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin übernommen.

Wichtigste Buchveröffentlichungen:
Krieg und Fliegen. Die Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939, Paderborn (Schöningh) 2010; (mit K. Bergbauer und S. Fröhlich): Denkmalsfigur. Biographische Annäherung an Hans Litten, Göttingen (Wallstein) 2008; Die jüdische Minderheit in Königsberg/Pr. 1871-1945, Göttingen (Vandenhoek&Ruprecht) 1996 (= Bd. 56 der Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften).

Die Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie aus Mitteln des Landes Niedersachen.

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