Der Krieg nach dem Krieg

10. Juli 2014, 18:00 Uhr     Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld, Stuttgart   

Vortrag: Der Krieg nach dem Krieg: Die Debatte über die Kriegsschuld nach 1918

Referent: Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld,
               Universität Stuttgart, Abteilung Neuere Geschichte
                           
Veranstaltungsort:
Lüneburg | Brömsehaus (Am Berg 35)

Veranstalter: Nordost-Institut (IKGN e. V. )

Eintritt: frei                                                               

Vortrag innerhalb der Vortragsreihe "Der große Krieg 1914-1918: Historische Deutungen eines europäischen Ereignisses". Hinweise zu den weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen.

Der Vertrag von Versailles stellte eine gewaltige Hypothek für die junge deutsche Republik dar, die aus dem

Ersten Weltkrieg hervorgegangen war. Als besonders belastend wurde der Artikel 231 des Vertrags empfunden, der die Reparationsforderungen aus der Feststellung ableitete, dass Deutschland als Verursacher des Kriegs „für alle  Verluste und Schäden verantwortlich“ sei. Innenpolitisch war die Kriegsniederlage zudem begleitet von dem Vorwurf, dass das deutsche Heer von hinten „erdolcht“ worden sei. Der Vortrag erörtert die politischen und mentalen Auswirkungen dieser Diskurse in den Anfangsjahren der Weimarer Republik.

Gerhard Hirschfeld ist seit 1997 Professor für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Von 1989 bis 2011 war er zugleich Direktor der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zur deutschen und westeuropäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere zur Sozial- und Kulturgeschichte der beiden Weltkriege. Er ist (mit Gerd Krumeich und Irina Renz) Herausgeber der großen Enzyklopädie Erster Weltkrieg (Neue erweiterte Auflage UTB 2014). Im Oktober 2013 erschien sein (gemeinsam mit Gerd Krumeich verfasstes) Buch „Deutschland im Ersten Weltkrieg“ im S. Fischer-Verlag in Frankfurt a. M.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Programm der Vortragsreihe

 

 

 

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