Erinnerung an den „Baltischen Weg“ vor 25 Jahren

Am 23. August 1989 bildeten eine Million Esten, Letten und Litauer eine 600 Kilometer lange Menschenkette, um für die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Staaten zu demonstrieren, die sie mit dem genau 50 Jahre zuvor verabredeten Hitler-Stalin-Pakt verloren hatten. An diesen „Baltischen Weg“ vor 25 Jahren wurde am Freitag, 26. September 2014, im Paul-Löbe Haus des Bundestages mit einer Podiumsdiskussion und einer Ausstellungseröffnung erinnert.

In einem Grußwort hob Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert die Bedeutung dieses baltischen Freiheitsstrebens für den Fall der Mauer in Berlin hervor. Der Transformationsprozess in Mittel- und Osteuropa sei durch die parallel stattfindenden Aktivitäten „wechselseitig ermutigt, befördert und befeuert“ worden.

10.00-13.00 Uhr Podiumsdiskussion 

Moderation: PD Dr. Joachim Tauber
Direktor des Nordost-Instituts/IKGN e. V.

Alois Karl, MdB
Vorsitzender der deutsch-baltischen Parlamentariergruppe

Prof. Jaak Aaviksoo
Vorsitzender der Estnisch-Deutschen Freundschaftsgruppe

Prof. Kęstutis Masiulis
Vorsitzender der Litauisch-Deutschen Freundschaftsgruppe

Edvards Smiltens
Mitglied des lettischen Parlaments

Barbara Woltmann, MdB

Im Anschluss erfolgte die Eröffnung der Ausstellung zum "Baltischen Weg" im westlichen Foyer des Paul-Löbe-Hauses, die einen Eindruck von den bewegenden Ereignissen in der Geschichte der baltischen Staaten vermittelt.

Eine Mitteilung des Deutschen Bundestages zur Podiumsdiskussion und Ausstellungseröffnung finden Sie hier.

30.09.2014

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