Russland und der Westen

12. Januar 2017 - 18:00 Uhr

2. Roundtable Gespräch am Zentrum für Demokratieforschung Leuphana Universität Lüneburg

Russland und der Westen
Zukunftsideen angesichts der Beziehungskrise

Referent: Brigadegeneral a.D. Dr. Klaus Wittmann

Veranstaltungsort:  Leuphana Universität Lüneburg, Scharnhorststraße 1, Hörsaal 4

Veranstalter:

Das Verhältnis Russlands zum Westen hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert. Dr. Wittmann vertratt die These, dass die westliche Politik einer Integration der Mittel- und Osteuropäischen Staaten bei gleichzeitig partnerschaftlich-kooperativen Beziehungen zu Russland derzeit als gescheitert betrachtet werden muss. In seinem Vortrag stellte er neue Ideen über eine kooperative statt einer konfrontativen Sicherheitspolitik vor.

Für den Redner stellte die Vortragsveranstaltung in gewisser Weise eine Rückkehr nach Lüneburg dar, da er als Leutnant auf dem heutigen Gelände der Leuphana Universität in der damaligen Scharnhorst-Kaserne stationiert war.
 

Brigadegeneral a.D. Dr. Klaus Wittmann, geb. 1946 in Lübeck, trat im Oktober 2008 nach 42 Jahren Bundeswehrdienst in den Ruhestand. Seine Laufbahn beinhaltete Truppenkommandos (Bataillons- und Brigadekommandeur), akademische Abschnitte (Geschichts- und Politikstudium mit Promotionzum Dr. phil. und Forschungsaufenthalt am International Institute for Strategic Studies in London), Dienst im Bundesministerium der Verteidigung und im NATO-Hauptquartier. Er ist Senior Fellow des Aspen Institute Deutschland, hat einen Lehrauftrag für Zeitgeschichte an der Universität Potsdam und ist Autor zahlreicher militärpolitischer Publikationen zur NATO-Strategie. Im Auftrag der Verteidigungsminister Estlands, Lettlands und Litauens führte er 2009 eine Evaluierung des Baltic Defence College, der gemeinsamen Führungsakademie der baltischen Staaten durch, die zu einer grundlegenden Reform des College führte.

06.12.2016
Letzte Aktualisierung:2017

 

 

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