Dr. Anja Wilhelmi

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Aktuelles Forschungsprojekt
 

 

Forschungsschwerpunkte
 
  • Vergleichende Sozial- und Mentalitätsgeschichte
  • Gender Studies, Baltikum 19. und 20. Jahrhundert
Kurzvita
 
Geboren 1966; Studium Neuere Geschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück; Abschluss M.A.; 2005 Dissertation an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, zum Thema: Lebenswelten von Frauen der deutschen Oberschicht im Baltikum (1800–1939). Eine Untersuchung anhand von Autobiografien (Publikation der Schriftenreihe: Veröffentlichungen des Nordost-Instituts. Bd. 10);
seit 1995 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Nordostdeutsches Kulturwerk e. V., Lüneburg; seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nordost-Institut (IKGN e. V.); 
 
 
Mitgliedschaften / Akademische Ämter
 
  • Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (Mitglied seit 2013)
  • Baltische Historische Kommission e. V.  (Mitglied seit 2012)
  • Arbeitskreis „Biografie und Geschlecht“ (Mitglied seit 2011)
 
Publikationen
 

Monografie

  • Lebenswelten von Frauen der deutschen Oberschicht im Baltikum (1800-1939). Eine Untersuchung anhand von Autobiografien. Wiesbaden 2008 (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts. 10).

Herausgeberschaften

  • Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region, Band 3: Die Staaten Estland, Lettland und Litauen, Gomaringen 2020
  • Bildungskonzepte und Bildungsinitiativen in Nordosteuropa (19. Jahrhundert). Wiesbaden 2011
    (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts 13)
  • 300 Jahre Kultur(en) in Riga. Eine Stadt in Europa. Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte N.F. XI (2002)
  • Hemma Kanstein: Die Parkanlagen Georg Kuphaldts in Riga. Ein Beispiel historischer Freiflächengestaltung. Hg. v. Johannes Küchler u. Anja Wilhelmi. Berlin 1998 (Materialien zur Gartenkunst. 2)
Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden
  • Grenzerfahrungen in der Biographie der Künstlerin Monika Hunnius, in: Baltische Seminare 23 (2020), S. 171-187.
  • To Italy! Elise Jung-Stilling’s Travel Journal, in: KUMU (Hrsg.): Creating the Self. Emancipating Women in Estonian and Finnish Art, Tallinn 2020, S. 45-56.
  • Sprache als Kommunikationsform und -hindernis im deutschbaltischen Adel. Von der französischen Lingua franca zur deutschen Regionalsprache, in: Jahrbuch des BKGE: Sprache 26 (2018).
  • (De-) Tours of an Artist – Education Oppurtunities for German Women in the First Half of the 19th Century, in: Tartu Art Museum (ed.): Julie Hagen-Schwarz. The First Estonian Female Artist, Tartu 2018, S. 123-133.
  • Social Support Strategies in the Family: Women’s Networks. German Families in the Baltic Area, in: Andreas Gestrich a. Martin Stark (Hrsg.): Debtors, Creditors, and their Networks: Social Dimensions of Monetary Dependence from the Seventeenth to the Twentieth Century. London 2015, S. 171-189. (Bulletin Supplement No 3).
  • Die Zeitschrift „Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte“, in:
  • Bibliometrie – Praxis und Forschung 4 (2015), um:nbn:bvb:355-bpf-212.9.
  • Grenzen in einer Biografie. Die Sängerin und Schriftstellerin Monika Hunnius (1858-1934). Ein Werkstattbericht, in: Baltische Ahnen- und Stammtafeln 55 (2013), S. 84-97.
  • Tugendkonzepte im Erziehungsprogramm deutscher Mädchen in den Ostseeprovinzen des Russischen Reiches (19. Jahrhundert), in: Mariacarla Gadebusch Bondio u. Andrea Bettels (Hrsg.): Im Korsett der Tugenden. Moral und Geschlecht im kulturhistorischen Kontext. Hildesheim 2013, S. 287-309.
  • Musikalische Professionalität und „Weiblichkeit“? Das Verhältnis von Geschlechterkonzepten und beruflicher Anerkennung am Beispiel der Gesangslehrerin und Sängerin Monika Hunnius, in: Musikgeschichte des östlichen Europa – Musik der Deutschen im östlichen Europa. Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Bd. 20. Oldenburg 2012, S. 471-489.
  • Hauswirtschaft für Frauen? Erfahrungswelten von Frauen der deutschen Minderheit in den Ostseeprovinzen des Russländischen Reiches um 1900, in: L`Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft. Geld-Subjekte 22 (2011), H. 2, S. 121-129.
  • Mädchenbildung. Bildungspraktiken und -diskurse in der deutschbaltischen Bevölkerungsgruppe (1850-1900), in: Anja Wilhelmi (Hrsg.): Bildungskonzepte und Bildungsinitiativen in Nordosteuropa (19. Jahrhundert). Wiesbaden 2011 (Veröffentlichungen des Nordost-Instituts 13).
  • Religiöse Praktiken im Alltag deutschbaltischer Familien. Schilderungen weiblicher Familienmitglieder (19. Jahrhundert), in: Markus Krzoska (Hrsg.): Zwischen Glaube und Nation. Beiträge zur Religionsgeschichte Ostmitteleuropas im langen 19. Jahrhundert. München 2011, S. 35-57 (Polono-Germanica. 6).
  • Kriegserfahrungen deutschbaltischer Frauen. Neue Entwürfe von nationaler und geschlechtlicher Identität, in: Beate Störtkuhl u.a. (Hrsg.): Aufbruch und Krise. Das östliche Europa und die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg. München 2010, S. 233-243 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. 41).
  • Die deutsch(baltische) Frau. Stereotype und Stereotypenbildung, in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums LVII (2010), S. 124-137.
  • Badekulturen für Männer und Frauen. Strandleben in den Ostseeprovinzen des Russischen Reichs im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, in: Olga Kurilo (Hrsg.): Seebäder an der Ostsee im 19. und 20. Jahrhundert. München 2009, S. 151-169 (Colloquia Baltica. 18).
  • Women’s Movement in the Baltics: Traces of Women’s Emancipation among the German Baltic Population, in: Irina Novikova (Hrsg.): Gender Matters in the Baltics. Riga 2008, S. 298-337.
  • Wissenserhalt und Minderheitenpolitik. Deutsche Frauen als Wissenstransporteure in Estland und Lettland Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, in: Burghart Schmidt (Hrsg.): Wissenstransfer und Innovation rund um das Mare Balticum. Von der Geschichte zur Gegenwart und Zukunft. Hamburg 2007, S. 83-97 (Studien zum Ostseeraum. IV).
  • Zwischen deutschem „Heimatland“ und russischem „Vaterland“. Deutsch(baltisch)e Frauen in der Revolution von 1905/06, in: E. Cheaure, R. Nohejl u. A. Napp (Hrsg.): „Vater Rhein und Mutter Wolga“. Diskurse um Nation und Gender in Deutschland und Russland. Würzburg: Ergon 2005, S. 397-405 (Identitäten und Alteritäten. 20).
  • Menschenbilder aus Reval und St. Petersburg. Reiseeindrücke einer Engländerin um 1840, in: Karsten Brüggemann, Thomas M. Bohn, Konrad Maier (Hrsg.): Kollektivität und Individualität. Der Mensch im östlichen Europa. Festschrift für Prof. Dr. Norbert Angermann zum 65. Geburtstag. Hamburg 2001, S. 224-243 (Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit. 23).
Lehre
 
  • Wintersemester 2020/21: Kunst versus Dilettantismus: Kunstpatronage im Baltikum (19./20. Jh.) [Art versus Dilettantism: Promotion and Patronage of Art in the Baltics (19th/20th Century)] (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Sommersemester 2019: Italien als Sehnsuchtsort - Reisende Frauen im 18. und 19. Jahrhundert [Italy as a Place of Longing - Travelling Women in the 18th and 19th Century] (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • 7. und 8. Juli 2018: Der Große Aufbruch 1918? Wie die Gründung der Republiken Estland und Lettland das Leben der Menschen veränderte? (Übung/Blockseminar während des Schwerpunktseminars Riga 2018 der Deutschbaltischen Studienstiftung in Riga)
  • Sommersemester 2018: Adeligkeiten – Vorstellungen und Konzepte eines Standes [Aristocracy – Perceptions and Conceptions of a Rank] (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Wintersemester 2016/17: Die deutsche Minderheit im Baltikum. Sozialgeschichtliche Aspekte [The German Minority in the Baltic. Aspects of Social History] (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Wintersemester 2015/16: Familienkonzepte im 19. Jahrhundert. Zwischen Politisierung und Ideologiesierung (Übung an der Universität Hamburg, Historisches Seminar, FB Geschichte)
  • Wintersemester 2014/15: Namenlose Heldinnen - Das Postulat von "Mütterlichkeit" und seine Auswirkungen im deutschsprachigen Raum (19. Jh.) (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2012/13: Gehört das Baltikum zu Europa? Zwischen nationaler Identität und staatlicher Loyalität. Der Konflikt der deutschen Minderheit im Russischen Reich (19./20. Jh.)
    (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2011/12: Die Darstellung von Krankheit und Gesundheit in Bild und Text. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Winstersemester 2010/11: Gefühlte Familie – „Liebe“ in autobiografischen Schriften. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2009/10: Wissensbildung und Persönlichkeitsbildung im Kontext nationaler Identitäten. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Wintersemester 2008/09: Universitäten als Orte des Bildungstransfers. Westeuropäische Einflüsse an osteuropäischen Universitäten. (Seminar an der Leuphana Universität Lüneburg)
Interviews
 

 "Badekulturen an der Ostseeküste"

Interview am 27.06.2014, 11:04 Uhr in der Sendung Osteuropa-Magazin auf WDR 5.

Arbeitskreise

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. 
zum Tagunsbericht des neunten öffentlichen Workshops (01.10.-02.10.2020) veröffentlicht unter H/Soz/Kult.

 Letzte Aktualisierung am 06.01.2021
 

 

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