Nordost-Institut
Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg

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21335 Lüneburg
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Mo - Do: 10:00-12:00 und 13:30-15:00 Uhr
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Am 27. Mai 2022 ist das Institut nicht besetzt. Sie erreichen uns telefonisch.

Öffnungszeiten Bibliothek
Di - Do: 10:00-16:00 Uhr
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sowie nach Vereinbarung
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André Böhm

Stipendiat des DAAD am Nordost-Institut

KurzVita

Geb. in Recklinghausen, Studium der Slavistik, Romanistik, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und Deutsch als Fremdsprache in Bochum und Leipzig, Studienaufenthalte in Padua, Sopot, Krakau und Minsk, Lektor des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes in Belarus (Minsk 2005-2010, Hrodna 2011-2015) sowie in der Ukraine (Luzk, 2016-2021); Literaturübersetzer aus dem Belarussischen (u. a. Uladzimir Arloŭ, „Faszination Belarus: Illustrierte Geschichte eines unbekannten Landes“ 2018, sowie Herausgeber der deutsch-belarussischen Lyrikanthologie „Frontlinie“ 2003), Teilnehmer der Berliner Übersetzerwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin 2021. Seit Dezember 2021 DAAD-Stipendiat am IKGN im Rahmen des Projektes „Die deutschsprachige Minderheit in Wolhynien: Regionalgeschichte mit Schwerpunkt deutsches Kulturerbe an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft“. Ziel des Projektes ist die Organisation einer Sommerschule zum Thema Geschichte der deutschsprachigen Minderheit in Wolhynien in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold sowie mit dem Wolhynier-Umsiedler-Musem in Linstow. Darüber hinaus wird André Böhm uns im Projekt „Übersetzte Geschichte“ unterstützen.

Sommerschule: Die deutschsprachige Minderheit in Wolhynien

Sommerschule

Die deutschsprachige Minderheit in Wolhynien. Regionalgeschichte mit Schwerpunkt: Deutsches Kulturerbe an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft

Die Sommerschule ermöglicht interessierten Studierenden aus Deutschland und aus der Ukraine, sich mit geschichts- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen vertraut zu machen und die Region Wolhynien kennenzulernen. In Vorträgen und Workshops werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundlagen der Geschichte der deutschen Besiedlung in Osteuropa und der sogenannten Russlanddeutschen sowie der wolhyniendeutschen Kulturgeschichte vermittelt. Migrationshistorische und ukrainekundliche Fragen spielen ebenso eine Rolle wie die aktuelle Situation der deutschsprachigen Minderheit in Wolhynien und die aktuelle politische Entwicklung in der Ukraine. Exkursionen in das Dokumentationszentrum „Bernauer Straße“ in Berlin, zur Gedenkstätte Stalag Senne und zum Museum Friedland, dem größten Grenzdurchgangslager in Deutschland, sowie zum Göttinger Arbeitskreis, welcher sich u. a. mit der Geschichte der deutschen Vertriebenen auseinandersetzt, runden die Sommerschule ab.

Die Veranstaltung wird vom Nordost-Institut in enger Zusammenarbeit mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold und dem Wolhynier-Umsiedlermuseum in Linstow ausgerichtet. Angesprochen sind Studierende verschiedener Fachrichtungen wie Geschichtswissenschaft, Slavistik, Germanistik, Kulturwissenschaften, Osteuropastudien und ähnlicher Studiengänge. Die Arbeitssprache ist Deutsch.

Die Sommerschule wird voraussichtlich vom 15. bis zum 24. August 2022 stattfinden. Sie beginnt in Linstow und wird in Detmold fortgesetzt. Durchführung und Form der Sommerschule stehen mit Blick auf den Krieg in der Ukraine unter Vorbehalt.