Weitere Neuigkeiten


20.01.2022

Ausschreibung Wiss. Redakteur/in, Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen 

Stellenaussschreibung (Bewerbungsschluss: 15. März 2022)

Im Rahmen des Co-Vorsitzes der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen (DRGK) ist am Nordost-Institut (IKGN e.V.) zum 1. Juni 2022 eine Stelle als wissenschaftliche/r Redakteur/-in (m/w/d) (Entgeltgruppe E 13 zum TVöD Bund) im Umfang von 50% mit einer Laufzeit von 18 Monaten zu besetzen. Die vollständige Stellenausschreibung können Sie hier nachlesen.

16.12.2021

Nordost-Bibliothek - Aktuell

Öffnungszeiten und Regelungen für die Zugänglichkeit

Die Nordost-Bibliothek ist weiterhin für die öffentliche Benutzung Dienstag bis Donnerstag 10:00 - 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Bitte melden Sie sich für Ihren Besuch per Email an unter: nob@ikgn.de. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Ihrem Besuch einen Genesen- oder Impfnachweis sowie einen negativen Test auf COVID19 vorweisen müssen. Der Schnelltest oder PCR-Test muss an einer anerkannten Teststation durchgeführt worden sein (Schnelltest: Gültigkeit 24h/PCR-Test: Gültigkeit 48h). Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bibliothek.

15.12.2021

Migration und Sehnsuchtsräume im Osten

Sammelband herausgegeben von Dr. Karl-Peter Krauss und Dr. Dmytro Myeshkov

Bis in das frühe 19. Jahrhundert waren Ostmittel- und Osteuropa Hauptziele von Auswanderern aus vielen deutschen Territorialstaaten und -herrschaften. Die Geschichte dieser Migration ist auf der Makroebene insgesamt gut erforscht. Der Band "Migration und Sehnsuchtsräume im Osten. Erfahrungswelten 'gemeiner' Leute", der von Dmytro Myeshkov (Nordost-Institut) gemeinsam mit Karl-Peter Krauss (Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde) herausgegeben wurde, wendet sich nun der Mikroebene dieses Phänomens zu. Er setzt den historisch-anthropologischen Fokus auf die Akteure - die „gemeine“ Frau, den „gemeinen“ Mann. Er fragt nach den imaginativen Sehnsuchtsräumen, die - von Staaten, Werber und Migranten evoziert - Migrationsprozesse generierten und instrumentalisierten sowie nach den Erfahrungswelten der Akteure. Der Band enthält neben der gemeinsam mit Karl-Peter Krauss verfassten Einführung u.a. einen weiteren Beitrag von Dmytro Myeshkov: "Zwischen Traum und Realität. Gefühlswelten deutscher Russland-Auswanderer im späten 18. und 19. Jahrhundert".

15.12.2021

Blut und Metall

Eine Monografie von PD Dr. Katrin Steffen

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte die Erforschung von Stoffen wie Blut und Metallen Hochkonjunktur. Katrin Steffen zeigt in ihrer neuesten Monografie "Blut und Metall. Die transnationalen Wissensräume von Ludwik Hirszfeld und Jan Czochralski im 20. Jahrhundert" in einer Doppelbiographie, wie der Serologe Ludwik Hirszfeld (1884-1954) und der Metallurge Jan Czochralski (1885-1953) als international anerkannte und innovative Spitzenforscher maßgeblich dazu beitrugen. Betrachtet werden lokale Arbeitsumfelder in Laboren in Deutschland, der Schweiz, Serbien, Polen und den USA. Diese Perspektive wir verbunden mit der Analyse der transnationalen epistemischen Gemeinschaften. So gelingt es, den Prozess der Generierung neuen Wissens nachzuzeichnen. Im Zeitalter der Weltkriege und einer zunehmenden 'Nützlichkeit' von Wissenschaft für die Bildung von Nationalstaaten spielte die Expertise der beiden Wissenschaftler eine Schlüsselressource für Entwicklungen in Militär und Industrie oder für die Biopolitik. Das versetzte beide Wissenschaftler in ein komplexes Feld von nationalstaatlicher Loyalität, wissenschaftlicher Unabhängigkeit und epistemischer Ideale, aber auch von Anfeindung und Verfolgung. Letzteres erwies sich für Ludwik Hirszfeld aufgrund seiner jüdischen Herkunft als besonders folgenreich.

14.12.2021

Deutsche in Moskau während des Ersten Weltkrieges

Publikation von Prof. Dr. Victor Dönninghaus

1918 musste der in Saratov geborene Maler Georg Schlicht Russland verlassen. Er siedelte nach Deutschland über. Als Deutscher der in Russland aufgewachsen war, blieb er dem Land loyal verbunden und vermochte, wie auch andere Umsiedler bzw. Emigranten seiner Zeit, eine Brücke zwischen Russland und Deutschland zu schlagen. Diese verharrte aber, wie es die Herausgeberinnen (Ada Raev und Susanne Marten-Finnis) des nun vorliegenden Sammelbandes zu seinem Werk formulieren, in "jenem Moment des Brückenschlages". Der Band "Kreativität und Migration. Positionierung und Ambiguität im Oeuvre des russlanddeutschen Künstlers Georg Schlicht (1886-1964)" erhält den Beitrag "Deutsche in Moskau während des Ersten Weltkrieges" von Prof. Dr. Victor Dönninghaus (Nordost-Institut). Er beleuchtet die gegen Deutsche gerichteten Propagandakampagnen, die mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges in Russland einsetzten und zur Abwanderung von Deutschen führte. Das Hauptaugenmerk des Beitrags ist dabei auf die Situation in Moskau gerichtet.

09.12.2021

Digital Humanities und ‚Messbarkeit' des NS-Regimes in der Raum- und Stadtplanung? Versuch einer produktiven Kritik

Publikation von Dr. Katja Bernhardt

Der zweite und von Richard Němec herausgegebene Band des "Journals für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa" skizziert in sieben Beiträgen Forschungsperspektiven für die Auseinandersetzung mit der Architektur- und Stadtplanungsgeschichte des Nationalsozialismus im Kontext der digitalen Geisteswissenschaften. In ihrem Essay "Digital Humanities und ‚Messbarkeit' des NS-Regimes in der Raum- und Stadtplanung? Versuch einer produktiven Kritik" diskutiert Katja Bernhardt das Wechselverhältnis qualitativer und quantitativer Forschungsansätze in Bezug auf den aktuellen Stand und die Desideraten dieses Forschungsgebietes.

18.11.2021

Kriegswende 1941. Vom europäischen Krieg zum Weltkrieg

Kurztagung Wird auf Mai 2022 verschoben

Die von der Deutsch-Russischen Historikerkommission in Kooperation mit dem Nordost-Institut, Lüneburg und der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg geplante Kurztagung "Kriegswende 1941. Vom europäischen Krieg zum Weltkrieg", die für den 30.November 2021 geplant war, wird aufgrund der aktuellen Lage der Covid19-Pandemie auf den Mai kommenden Jahres verschoben.

17.11.2021

Nationale und soziale Metamorphosen der Identität der Russlanddeutschen vom 18. bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts

Wettbewerb studentischer Forschungsprojekte

Das Deutsch-Russische Lehr- und Wissenschaftszentrum der Russischen staatlichen Universität für Geisteswissenschaften (RGGU), das Institut für ethnokulturelle Bildung und das Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) schreiben gemeinsam den V. Forschungswettbewerb für Bachelor- und Masterstudierende sowie Doktoranden aus. Er steht 2021/22 unter dem Titel „Nationale und soziale Metamorphosen der Identität der Russlanddeutschen vom 18. bis zum Anfang des 21. Jahrhundert“.

 

Am Wettbewerb können Studierenden und Doktoranden, die an Hochschulen in Russland oder der Bundesrepublik studieren bzw. promovieren, teilnehmen.

 

Abgabetermin: 1. März 2022
Ausschreibung des Wettbewerbs (Pdf)
Anmeldung zur Teilnahme am Wettbewerb (Worddokument)