Deutschland und Litauen 1923-2013

30. April 2013 19:00 Uhr - Eintritt frei.

Anlässlich der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an die Staatspräsidentin der Republik Litauen, I. E. Frau Dalia Grybauskaitė

Vortrag und Diskusssion

Deutschland und Litauen 1923-2013: Von nationaler Konfrontation zu europäischer Kooperation

Referent: Dr. Joachim Tauber, Direktor des Nordost-Instituts (IKGN e.V.) und Vorsitzender des Deutsch-litauischen Forums e.V.

Veranstaltungsort: Bischöfliche Akademie, August-Pieper-Haus, Leonhardstraße 18-20, Aachen

Eine Veranstaltung der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen, Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen und der Stadt Aachen.

Mit der Verleihung des Internationalen Karlspreises an die litauische Staatspräsidentin wird auch herausgestellt, dass ein Raum, der für Jahrzehnte eine buchstäblich periphere Bedeutung für Europa zu haben schien, längst zu den großen Schlüsselzonen der Zukunft gehört: das Baltikum und die Ostsee mit ihren neun Anrainerländern.

Lange vermeintlich ganz von der Sowjetunion vereinnahmt, aber nie seiner Identität beraubt, trat Litauen 2004 der EU und der NATO bei und bildet heute mit Estland und Lettland eine Region von wirtschaftlich und politisch rasch wachsendem Gewicht. Zum Verständnis dieses Potenzials bedarf es einiger historischer Kenntnisse und der gründlichen Auslotung der künftigen Perspektiven.