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 | Lüneburg
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 | 08.-10.06.2007
| Nordost-Institut Lüneburg/IKGN - 7. Baltische Studienkonferenz in Europa

Bilder der Tagung finden Sie hier

Das ausführliche Programm und weitere Informationen zur Konferenz finden Sie im englischsprachigen Bereich unserer Homepage:

7th Conference on Baltic Studies in Europe 2007

Die Baltische Studienkonferenz wurde zu Beginn der siebziger Jahre in Skandinavien ins Leben gerufen und in den achtziger Jahren zu einer regelmäßigen Veranstaltung, die jedes Mal mehr als einhundert Wissenschaftler aus Europa, Nordamerika und Australien zusammenführte. Seit Mitte der achtziger Jahre wurde es auch Wissenschaftlern aus den Baltischen Sowjetrepubliken möglich, an diesen Konferenzen teilzunehmen. Als Ergebnis der politischen Veränderungen fand die Tagung 1995 zum ersten Mal im wieder unabhängigen Baltikum (Riga) selbst statt; seitdem wird die „Baltische Studienkonferenz in Europa“ traditionell alle zwei Jahre in einem anderen Land durchgeführt (1997: Vilnius/Litauen; 1999: Stockholm/Schweden; 2001: Tartu/Estland; 2003: Turku/Finnland; 2005: Valmiera/Lettland).
2007 wird die Veranstaltung zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Deutschland ausgerichtet werden, einem Land mit intensiven Beziehungen zur baltischen Region in Geschichte und Gegenwart. Dies führte zu dem Gedanken, das Rahmenthema der Konferenz unter der Überschrift

Die Baltische Region zwischen Deutschland und Russland Abhängigkeit und Unabhängigkeit in Vergangenheit und Gegenwart

zu fassen: die Baltische Region, die Länder und Völker des heutigen Estland, Lettland und Litauen sowie ihre angrenzenden Nachbarn im Norden und Süden wurden in Geschichte und Gegenwart entscheidend von zwei großen Mächten im Westen und Osten, von Deutschland und Russland, im positiven wie negativen Sinne, geprägt. Ziel der Konferenz wird sein, dieses Beziehungsgeflecht zwischen einflussreichen Kulturen und oft hegemonial auftretenden Mächten auf der einen Seite und einer kleinen Region auf der anderen Seite in all seinen Aspekten und seiner Multiperspektivität sowie aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu untersuchen.
Für die Tagung werden Vorträge und Panels in folgenden Wissenschaftsbereichen geplant und angenommen: Information und Kommunikationstechnologie, Medien und Pädagogik Energie und Umwelt, Geografie Wirtschaft, Soziales und Demografie, Genderforschung Politik, Internationale Beziehungen, Recht Geschichte und Erinnerung Sprachwissenschaft Literatur, Ethnologie, Folklore Religion, Theologie, Philosophie Bildende Kunst, Musik und Kultur Baltische Studien 
Direkter Kontakt zur Tagungsorganisation: Detlef Henning, M. A., e-mail: d.henning@ikgn.de oder sekretariat@ikgn.de

letzte Aktualisierung: 15.05.2007

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