Vasily Starostin

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Vasily Starostin ist Historiker mit einem Masterabschluss in Public History (Moscow School for the Social and Economic Sciences / University of Manchester). Er hat einen Bachelorabschluss in Orientalistik und Afrikanistik (Schwerpunkt Sprachen und Literaturen Indiens) von der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RSUH/RGGU). Von 2016 bis 2024 arbeitete er bei der Menschenrechtsorganisation International Memorial in Moskau und Berlin, wo er zur Geschichte der stalinistischen Repressionen, insbesondere in Moskau und der Moskauer Oblast, forschte und an Projekten zur Erinnerungskultur beteiligt war. Von 2022 bis 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde) und erforschte dort die Geschichte sowjetischer Kriegsgefangener und osteuropäischer Zwangsarbeiter*innen in Deutschland. Seit 2025 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Nordost-Institut (IKGN e. V.) im DFG-geförderten Projekt „Konkurrenzierende Sozialismen und afrikanische Handlungsspielräume: Die sino-sowjetische Rivalität in Tansania während des Kalten Krieges, 1950er–1991“.
- Sowjetische Soft Power und kulturelle Außenpolitik in Afrika während des Kalten Krieges
- Musikgeschichte des Kalten Krieges
- Erinnerungskultur und Aufarbeitung politischer Gewalt in Osteuropa und der UdSSR
- Menschenrechtsbewegungen und unabhängige Medien in postsowjetischen Kontexten