Das Nordost-Institut auf Social Media und per Newsletter

Forschung, Veranstaltungen, Livestreams, Stellenangebote und vieles Mehr 

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Auf unserem YouTube-Kanal übertragen wir ausgewählte Veranstaltungen live und stellen Vorträge, Lesungen und Gespräche dauerhaft zur Verfügung. Die Veranstaltungsaufzeichnungen finden Sie zugleich gesammelt hier in unserer Mediathek. 

 

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Einmal im Monat fasst unser Newsletter die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Institut zusammen: kommende Veranstaltungen, neue Publikationen und aktuelle Einblicke in unsere Forschung. So verpassen Sie keinen Termin.

Die Sammlungen historischer visueller Medien der Nordostbibliothek

Ansichtspostkarten, Landkarten, Grafiksammlung

Im Bestand der Nordost-Bibliothek befindet sich eine Reihe von Spezialsammlungen historischer visueller Medien, Ansichtspostkarten, Landkarten, Grafiken. Die nachfolgenden Seiten geben einen Einblick in die Sammlungen, stellen den jeweiligen Bestand vor und informieren über Recherchemöglichkeiten sowie über die Zugänglichkeit zu den Objekten.

Krieg gegen die Ukraine und Fragen an die Geschichte

Beobachtungen und analysen

Dmytro Myeshkov

Wie Putin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine historisch rechtfertigt

Joachim Tauber

Was ist die Suwalki-Lücke?

David Feest

Hat sich die NATO in Estland "hineingedrängt"?

Agnieszka Pufelska

Wie gerechtfertigt ist der Vergleich des russischen Überfalls auf die Ukraine mit dem deutschen Überfall auf Polen von 1939?

Detlef Henning

Die NATO-Osterweiterung und Lettland

Veranstaltungsaufzeichnungen 

Konferenzen, Workshops, Lesungen und Mehr

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85 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion

Sechs Vorträge am Nordost-Institut
Plakat Zeitzeugengespräch Massaker von Palmnicken 1945
Vor 85 Jahren markierte ein folgenschwerer Erlass vom 28. August 1941 einen dramatischen Wendepunkt im Leben hunderttausender Menschen: Mit der Zwangsumsiedlung der Deutschen aus den Wolgaregionen begann eine Geschichte von Verlust, Leid und jahrzehntelangem Schweigen. Über 900.000 Menschen wurden innerhalb kürzester Zeit deportiert, entrechtet und zur Zwangsarbeit in entlegenen Regionen wie Sibirien, den Ural und Nordkasachstan gezwungen.Die Erfahrung von Ausgrenzung, Kälte, Hunger und ...

Massaker von Palmnicken 1945: 
Eine Zeitzeugin erinnert sich

Ein Gespräch mit Margitta Sünwoldt und Claudia Vollmer
Plakat Zeitzeugengespräch Massaker von Palmnicken 1945
Am Nordost-Institut informierten die Zeitzeugin Margitta Sünwoldt und die Politologin Dr. Claudia Vollmer über ein lange wenig bekanntes NS-Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkrieges: den Todesmarsch und das Massaker von Palmnicken in Ostpreußen. In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1945 wurden dort mehrere Tausend jüdische Frauen und mehrere Hundert jüdische Männer ermordet. Die Opfer stammten vor allem aus Polen, Ungarn und dem Baltikum, aber auch aus Deutschland, und waren ...

Perestrojka und Transformation in Nordost- und Osteuropa

Vortragsreihe 5. Mai ‒ 23. Juni 2026
Plakat War 1945 der Krieg zu Ende?
Der Begriff der Perestrojka ist eng verknüpft mit dem Namen Michail Gorbatschows, dem Tauziehen zwischen Reformern und Hardlinern in Moskau und dem letztendlichen Scheitern der angedachten Reformen. Doch wie verliefen die Perestrojka und die von ihr angestoßenen Prozesse in den Randgebieten der Sowjetunion und in anderen Staaten des Ostblocks? Welche langfristigen Auswirkungen hatten die Entwicklungen der Perestrojka auf den Transformationsprozess nach 1989/91 und wer hat diese Umbrüche ...

"Das Russland-Netzwerk: Wie der Kreml die deutsche Demokratie angreift"

Lesung mit Susanne Spahn, 17. Dezember 2025
Plakat War 1945 der Krieg zu Ende?
Im Jahr 2014 annektierte Russland die Krim - ohne spürbaren Widerstand Deutschlands oder anderer westliche Staaten. Bis zur Vollinvasion der Ukraine war Deutschland trotz massiver russischer Menschenrechtsverletzungen nicht zu ernsthaften Sanktionen bereit. Wie ist das zu erklären? Die Osteuropa-Historikerin und Politologin Dr. Susanne Spahn analysiert in ihrem Buch „Das Russland-Netzwerk - Wie ich zur Russland-Versteherin wurde und warum ich es heute nicht mehr sein kann“, wie Russland seit ...

War 1945 der Krieg zu Ende? 
Perspektiven aus Osteuropa

Vortragsreihe 2. September - 4. November 2025
Plakat War 1945 der Krieg zu Ende?
Aus deutscher Sicht ist 1945 das Jahr, in dem der Zweite Weltkrieg endete. Gilt diese Zäsur auch für die Länder des nordöstlichen Europas und wenn ja, in welcher Weise? Lettland, Litauen, Estland, Belarus und die Ukraine wurden in die Sowjetunion inkorporiert. Letztere dehnte ihre hegemoniale Macht über weitere Länder Ost- und Ostmitteleuropas aus. In einigen Ländern dauerte der bewaffnete Widerstand auch nach der militärischen Unterwerfung noch jahrelang an. Menschen wurden auch nach dem Ende ...

Russland. Denken
Geschichte, Gegenwart und Zukunft eines schwierigen Nachbarn

Vortragsreihe 23. Oktober - 5. Dezember 2024
Plakat Russland.Denken
Die Vortragsreihe des Nordost-Instituts wandte sich im Jahr 2024 einem hochaktuellen Thema zu. Russlands Krieg gegen die Ukraine erinnert daran, dass die Frage nach Russlands Ort in der europäischen Geschichte und Gegenwart offen bleibt. Sechs Expertinnen und Experten aus der Geschichts- und Politikwissenschaft sind auf historische Spurensuche gegangen, analysierten die gegenwärtige Entwicklung und skizzierten mögliche Zukunftsszenarien einer unruhigen Nachbarschaft. Beleuchtet wurden die ...

Gespaltene Gesellschaft in Estland?

David Feest im Gespräch mit Merit Kopli und Vello Pettai 
am 27. November 2024
Plakat Gespaltene Gesellschaft in Estland?
Wie auch in Deutschland, so wird auch in Estland darüber debattiert, ob das Land gespalten sei - etwa zwischen der estnischsprachigen Mehrheit und der russischsprachigen Minderheit oder aber zwischen jenen Teilen der Gesellschaft, die mit den rasanten Transformationsprozessen nach 1991 Schritt hielten, und jenen, die das nicht vermochten, oder zwischen den dynamischen Städten und den ländlichen Gebieten, die mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Abwanderung zu kämpfen haben. Ähnlich wie in ...

Sicherheitspolitik in Ostmitteleuropa:
Historische Erfahrungen und aktuelle Erkenntnisse

Vortragsreihe 12. September - 24. Januar 2024
Plakat Sicherheitspolitik in Ostmitteleuropa
Mit der Vortragsreihe wendete sich das Nordost-Institut einer Neubewertung sicherheitspolitischer Grundfragen zu, die aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine begonnen haben. Die Vorträge verbanden historische Reflexionen mit Analysen der aktuellen europäischen Sicherheitspolitik aus regionaler Perspektive und nahmen Bezug auf historische Erkenntnisse.Ausgehend von der Ära des Kalten Krieges, die zwischen Abschreckung und Dialog Sicherheit suchte, ging es im ersten Teil um die ...

Alles Propaganda? 
Kommunikation, Medien und Macht in Geschichte und Gegenwart im östlichen Europa

Vortragsreihe 1. November 2022 - 12. Januar 2023
Plakat Alles Propaganda?
Mit der Vortragsreihe wendete sich das Nordost-Institut der hochaktuellen Frage zu, wie politisches Wissen geschaffen und vermittelt wird. Nicht zuletzt macht der Krieg Russlands gegen die Ukraine aufs Neue deutlich, welche Rolle die Medien in politischen und kriegerischen Auseinandersetzungen haben. Herrschaftsansprüche müssen legitimiert und vermittelt werden. Schon in den herkömmlichen Medien, wie Zeitung, Radio und Fernsehen entstehen dabei eigene Kommunikationsräume, in denen bestimmte ...

Kriegswende 1941: Vom europäischen Krieg zum Weltkrieg

Kurztagung 10. Mai 2022
Die Kurztagung richtet den Blick auf das kriegerische Geschehen im Jahr 1941, insbesondere auf den europäischen Kriegsschauplätzen. Die geopolitischen Verschiebungen und kriegerischen Dynamiken nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Sommer und die Ausweitung des Krieges zu einem Weltkrieg im Dezember des Jahres werden untersucht und diskutiert sowie die Situation im Pazifik vorgestellt. Die abschließende Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit den Mythen, die sich um den Angriff auf Pearl ...

Das Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) erinnert an den 80. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen

Vortragsreihe und Diskussion, September-November 2021
Der Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR vom 28. August 1941 „Über die Übersiedlung der Deutschen, die in den Wolgarayons wohnen“ bedeutete eine einschneidende Zäsur im traditionellen Leben der Deutschen in der Sowjetunion. Innerhalb weniger Monate wurden aufgrund dieses Befehls rund 370.000 Menschen aus der Wolgarepublik ausgesiedelt, weitere 530.000 Menschen deutscher Abstammung aus anderen Teilen der Sowjetunion fielen dem Erlass bis Ende 1941 zum Opfer.Das Nordost-Institut ...

Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion 1941.
Neue Dokumente, Perspektiven, Forschungsansätze

Kolloquium der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen 9. Juli 2021
Im Jahr 2021 war das wissenschaftliche Kolloquium der Deutsch-Russischen Historikerkommission dem Jahrestag des Überfalls des nationalsozialistischen Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 und seinen Folgen gewidmet. Das Hauptaugenmerk der Veranstaltung lag auf neuen Quellen zur Geschichte der Wehrmacht und der deutschen Besatzung in der Sowjetunion sowie auf Fragen rund um deren Erschließung und Erkenntnispotenzial. Insbesondere wurden verschiedene digitale Initiativen vorgestellt ...

30 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Litauen

Podiumsdiskussion am 25. August 2021
Die Veranstaltung dient sowohl dem Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre als auch den zukünftigen Aufgaben. Dalia Henke, Präsidentin der litauischen Weltgemeinschaft, hat diese Dezennien aus deutscher und litauischer Sicht erlebt. Sie berichtet über Ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Enttäuschungen. Einem Rückblick und zugleich einem Ausblick sind die Ausführungen des litauischen Honorarkonsuls, Herrn Dr. Dietmar Reich, in Hamburg gewidmet, in deren Mittelpunkt die wirtschaftlichen Beziehungen ...

Meelis Friedenthal: Die Bienen

Lesung am 4. November 2020
Der Roman „Die Bienen“ spielt am Ende des 17. Jahrhunderts. Nachdem Laurentius die Universität Leiden mit dem Bakkalaureusgrad abgeschlossen hat, erhält er ein Stipendium, um seine Studien an der Universität von Dorpat/Tartu fortzusetzen. Doch die unter schweren Missernten leidende schwedische Provinz Livland ist nicht gerade der freundlichste Ort, und innerhalb wie außerhalb der Universität beginnen sich Ereignisse zu entfalten, die bisweilen ziemlich furchterregend sind. Anhand von ...