33. Tagung junger Osteuropa-Expert*innen
Vom 11. bis 13. Juni 2026 richtet das Nordost-Institut gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) die 33. Tagung Junger Osteuropa-Expert*innen (JOE) aus. Fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie junge Promovierte aus unterschiedlichen Disziplinen stellen hier ihre Forschung zum östlichen Europa vor.
Eröffnet wird die Tagung mit einer Keynote unserer Direktorin Prof. Dr. Kirsten Bönker. Sie geht der Frage nach, was eine Expertin oder einen Experten für Osteuropa eigentlich ausmacht. Das gilt für die Wissenschaft ebenso wie etwa für Korrespondentinnen und Korrespondenten, die aus der Region berichten.
In zehn Panels präsentieren die Teilnehmenden aktuelle Arbeiten zu Ostmittel- und Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien. Die Themen reichen von öffentlichen Diskursen in der frühen Sowjetunion bis zu Recht und Öffentlichkeit in der Ukraine im gegenwärtigen Krieg. Ein Open Space am Freitagnachmittag widmet sich Fragen des wissenschaftlichen Arbeitens, etwa dem Umgang mit KI oder der Vereinbarkeit von Forschung und Familie.
Am Donnerstagabend, 11. Juni, findet im Kant-Forum des Ostpreußischen Landesmuseums eine öffentliche Podiumsdiskussion statt: „Abschottung, Cyberattacken und Repressionen. Wie Osteuropaforschung trotzdem möglich bleibt“. Diskutiert werden die Bedingungen der Forschung in und zu Osteuropa, von politischer Repression bis zu digitalen Angriffen auf wissenschaftliche Einrichtungen.
Die Tagung ist eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), des Instituts für Slavistik und der Professur für Geschichte Osteuropas der Universität Hamburg, der Professur für Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas an der Helmut-Schmidt-Universität sowie des Nordost-Instituts, Lüneburg (IKGN e. V.).
