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Nordost-Institut
Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg

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Auf dem Weg zu einem „gemeinsamen europäischen Haus“? Der Boom der westdeutsch-sowjetischen Städtepartnerschaften in der Perestrojka

Vortrag von Kirsten Bönker

06Juli

Der Vortrag beleuchtet die seit dem Beginn der 1980er Jahre rasend zunehmenden Kontakte zwischen westdeutschen und sowjetischen Städte, die mit der Öffnung der Sowjetunion während der Perestrojka zu einem regelrechten Boom an Städtepartnerschaften führten. Gefragt wird, wie sich die Perestrojka-Reformen auf die Handlungsfähigkeit der Menschen, ihre Sprache und ihre Vorstellungen von Europa als „gemeinsamer Heimat“ im Kontext von Städtepartnerschaften auswirkten. Wie haben die Menschen die neuen Perestrojka-Praktiken „von unten“ eingebettet in die Vorgaben „von oben“ adaptiert?

Der Vortrag wird auch per Zoom übertragen: https://unihb.eu/Kolloquium