Auf dem Weg zu einem „gemeinsamen europäischen Haus“? Der Boom der westdeutsch-sowjetischen Städtepartnerschaften in der Perestrojka
Vortrag von Kirsten Bönker
Der Vortrag beleuchtet die seit dem Beginn der 1980er Jahre rasend zunehmenden Kontakte zwischen westdeutschen und sowjetischen Städte, die mit der Öffnung der Sowjetunion während der Perestrojka zu einem regelrechten Boom an Städtepartnerschaften führten. Gefragt wird, wie sich die Perestrojka-Reformen auf die Handlungsfähigkeit der Menschen, ihre Sprache und ihre Vorstellungen von Europa als „gemeinsamer Heimat“ im Kontext von Städtepartnerschaften auswirkten. Wie haben die Menschen die neuen Perestrojka-Praktiken „von unten“ eingebettet in die Vorgaben „von oben“ adaptiert?
Der Vortrag wird auch per Zoom übertragen: https://unihb.eu/Kolloquium
Institut für Geschichtswissenschaft
Universität Bremen