„Chronos – Fluss der Zeit“
Am Dienstag, 13. Oktober 2026, zeigt das SCALA Programmkino um 19:30 Uhr den Dokumentarfilm „Chronos – Fluss der Zeit“ von Volker Koepp. Der Regisseur wird den Film persönlich einführen; im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch.
Mit „Chronos – Fluss der Zeit“ knüpft Volker Koepp an seine langjährige Beschäftigung mit Sarmatien an – jenem historisch und kulturell vielschichtigen Raum zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, der sein dokumentarisches Werk seit Jahrzehnten prägt. Der Titel verweist auf den altgriechischen Namen der Memel: Chronos, wie der Gott der Zeit.
Ursprünglich wollte Koepp für den Film frühere Schauplätze und Protagonistinnen und Protagonisten erneut aufsuchen. Doch die russische Annexion der Krim, die COVID-19-Pandemie und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine veränderten das Projekt grundlegend. So entstand ein Langzeitfilm über Erinnerung, Krieg und die Spuren historischer Gewalt in der Gegenwart.
Der Film führt unter anderem nach Czernowitz, Moldau, Litauen und Berlin, verbindet Archivmaterial mit neuen Begegnungen und zieht zugleich eine Bilanz von Koepps jahrzehntelanger Arbeit als Dokumentarfilmer. „Chronos – Fluss der Zeit“ wurde für die Sektion Forum der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2026 ausgewählt.
Die Vorführung findet im Rahmen der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ statt, einer Kooperation des SCALA Programmkinos, des Ostpreußischen Landesmuseums und des Nordost-Instituts.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg, dem Nordost-Institut und dem SCALA Programmkino.
Kontakt: veranstaltung@ikgn.de
