Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert
Am 17. November 2026 um 18:00 Uhr ist Rüdiger von Fritsch zu Gast im Nordost-Institut. Er liest aus seinem im April 2026 erschienenen Buch Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert.
Von Fritsch blickt auf eine lange Laufbahn als Diplomat zurück und war unter anderem deutscher Botschafter in Warschau und Moskau. In seinem neuen Buch zeichnet er die Geschichte seiner Familie vom russischen Zarenreich bis in die deutsche Nachkriegszeit nach und macht sichtbar, wie stark sie von den konfliktträchtigen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Eine besondere Rolle spielt dabei die Auseinandersetzung mit seinem Vater Thomas von Fritsch, der bis zu seinem Tod dem Nationalsozialismus verbunden blieb.
Persönliche Erinnerung, Familiengeschichte und deutsche Zeitgeschichte greifen in dem Buch immer wieder ineinander. Von Fritsch fragt danach, wie historische Erfahrungen und politische Überzeugungen über Generationen hinweg fortwirken – und was es bedeutet, sich auch den schwierigen Kapiteln der eigenen Familiengeschichte zu stellen.
Die Begrüßung des Abends übernimmt Prof. Dr. Kirsten Bönker, Direktorin des Nordost-Instituts. Begleitend zur Lesung kommt Rüdiger von Fritsch mit Prof. Dr. Joachim Tauber, der das Nordost-Institut von 2010 bis 2024 leitete, über sein Buch ins Gespräch.
Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, empfehlen wir, rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zu kommen. Der Einlass beginnt ab 17:30 Uhr.
Die Veranstaltung wird organisiert von dem Nordost-Institut in Lüneburg in Kooperation mit dem Kulturreferat für Ostpreußen und das Baltikum des Ostpreußischen Landesmuseums.
Kontakt: veranstaltung@ikgn.de
