POWER COUPLES?
Collaborations at Work and at Home, c. 1750–1920
11.-12. Mai 2026
In den letzten Jahren hat die Forschung über die „unsichtbare“ intellektuelle, soziale, häusliche und emotionale Arbeit von Frauen zugenommen – eine Arbeit, die wesentlich zur Karriere und öffentlichen Reputation männlicher Kollegen, Verwandter und Partner beigetragen hat. Allerdings blieb bisher die Dynamik von Paaren unerforscht, deren Zusammenarbeit oftmals offen anerkannt wurde und die maßgeblich zur Entwicklung moderner politischer, intellektueller, professioneller, künstlerischer und religiöser Kulturen beitrugen. Dieser Workshop an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, bei der das Nordost-Institut als Partner mitwirkt, soll diese Forschungslücke schließen und gleichzeitig die historischen Wurzeln des Begriffs „Power Couple“ untersuchen.
Eine öffentliche Podiumsdiskussion zum sogenannten „Mathilda-Effekt“, an der Katrin Steffen vom Nordost-Institut teilnimmt, ergänzt die Tagung. Beide Veranstaltungen sollen eine dringend benötigte historische Perspektive in die Debatten über die Chancen und Rechte von Frauen, Pflegearbeit und emotionale Arbeit einbringen.
Nähere Informationen zum Programm und zur Podiumsdiskussion finden Sie hier.
Katharina Eger M.A., Dr. Sven Jaros (both Martin Luther University Halle-Wittenberg), PD Dr. Katrin Steffen (Nordost-Institut, Lüneburg), Dr. Zoë Thomas (University of Birmingham)
CONTACT INFORMATION
Dr. Sven Jaros
sven.jaros@geschichte.uni-halle.de
+ 49 (0) 345-55 24281 (secretary’s office)