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Nordost-Institut
Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg

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Die Ukrainedeutschen zwischen Widerstand und Kollaboration. Die Geschichte der Besatzung 1941-1944

Vortrag von Dmytro Myeshkov in der Reihe „85 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion"

29September

Am Dienstag, 29. September 2026, 18:00 Uhr, spricht Dr. Dmytro Myeshkov vom Nordost-Institut über die Handlungsspielräume der Ukrainedeutschen während der deutschen und rumänischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg.

Durch das schnelle Vorrücken der deutschen Wehrmacht und der rumänischen Armee konnte ein bedeutender Teil der Ukrainedeutschen in den ersten Kriegsmonaten 1941 den sowjetischen Deportationen entgehen. Im rumänisch kontrollierten „Gouvernement Transnistrien“, im Reichskommissariat „Ukraine“ sowie in den militärisch verwalteten Besatzungsgebieten wurden mehr als 300.000 von ihnen registriert.

Wie gestaltete sich ihr Leben unter der Besatzung? Welche Möglichkeiten des Handelns bestanden zwischen Anpassung, Widerstand und Kollaboration? Dmytro Myeshkov nähert sich diesen Fragen anhand der Biografien zweier junger Ukrainedeutscher. Ihre während und nach dem Krieg höchst unterschiedlich verlaufenden Lebenswege geben Einblick in individuelle Überlebensstrategien und die widersprüchlichen Erfahrungen der Besatzungszeit von 1941 bis 1944.

 

Der Vortrag "Die Ukrainedeutschen zwischen Widerstand und Kollaboration. Die Geschichte der Besatzung 1941-1944 erzählt anhand von zwei Biografien" von Dmytro Myeshkov ist Teil der sechsteiligen Reihe „Erinnern. Verstehen. Weitergeben. 85 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion“.

Der Vortrag wird live übertragen. Der Zugangslink wird in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Vortragsreihe ist eine Veranstaltung des Nordost-Instituts, Lüneburg (IKGN e. V.).

Kontakt: veranstaltung@ikgn.de