Perestrojka und Transformation in Nordost- und Osteuropa
Der Begriff der Perestrojka ist eng verknüpft mit dem Namen Michail Gorbatschows, dem Tauziehen zwischen Reformern und Hardlinern in Moskau und dem letztendlichen Scheitern der angedachten Reformen. Doch wie verliefen die Perestrojka und die von ihr angestoßenen Prozesse in den Randgebieten der Sowjetunion und in anderen Staaten des Ostblocks? Welche langfristigen Auswirkungen hatten die Entwicklungen der Perestrojka auf den Transformationsprozess nach 1989/91 und wer hat diese Umbrüche mitgestaltet?
In einer neuen Vortragsreihe nehmen Wissenschaftler:innen des Nordost-Instituts gemeinsam mit internationalen Gästen die Reformen jener prägenden Epoche in den Blick. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Rändern des großen geopolitischen Wandels: den dezentralen Akteur:innen, deren Rolle abseits vom Zentrum oft übersehen wird. Sie wirkten nicht nur vor Ort, sondern auch in den verflochtenen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion. Die "Friedliche Revolution" war nicht zuletzt auch ihr Verdienst.
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Harte Währung für den Sozialismus: Blockübergreifende Direktinvestitionen im späten Kalten Krieg
Martin Gumiela, Universität Wien
Vortrag Dienstag, 19. Mai
[Wir bitten um Verständnis, dass der Ton aus technischen Gründen erst ab Minute 05:57 verfügbar ist.]

Auf dem Weg zu einem „gemeinsamen europäischen Haus“? Der Boom der westdeutsch-sowjetischen Städtepartnerschaften in der Perestrojka
Prof. Dr. Kirsten Bönker, Nordost-Institut, Lüneburg
Vortrag Dienstag, 2. Juni
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Planwirtschaft im Wandel: Marktreform und globale Integration im Baltikum
PD Dr. Fredrik Stöcker, Nordost-Institut, Lüneburg
Vortrag Dienstag, 16. Juni
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