Zum Inhalt springen
Nordost-Institut
Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg

Lindenstraße 31
21335 Lüneburg
Deutschland
Sie erreichen uns
Mo - Do: 9:00 - 15:30 Uhr
Fr: 9:00 - 12:00 Uhr

Öffnungszeiten Bibliothek
Mo - Do: 10:00 - 16:00 Uhr
Fr 10:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung über nob@ikgn.de 
sekretariat@ikgn.de

Anfragen an die Bibliothek: nob@ikgn.de
Telefon Zentrale: 
+49 4131 40059 - 0

Telefon Bibliothek: 
+ 49 4131 40059 - 21

Perestrojka und das Ende der sowjetischen Völkerfreundschaft - Ethnonationale Aufbrüche in der russländischen Sowjetrepublik

Vortrag von Corinna Kuhr-Korolev

05Mai

Mit Fokus auf Kamtschatka, der an der Beringstraße gelegenen Halbinsel im Fernen Osten, wird sich der Vortrag den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aufbrüchen von ethnischen Gruppen und indigenen Gemeinschaften widmen. Wie nahmen Angehörige verschiedener Ethnien in der RSFSR – im Fall von Kamtschatka handelt es sich um Itelmenen, Korjaken und Ewenen – die Impulse von Perestrojka und Glasnost auf? Wie versuchten sie ihren Alltag unter den neuen Bedingungen zu gestalteten und organisierten sich, um ihre Anliegen besser vertreten zu können? Welche Handlungsspielräume ergaben sich für sie, als die Macht der kommunistischen Partei erodierte, aber auch die Versorgungslage prekär wurde und russische nationalistische Tendenzen stärker wurden?

Der Vortrag stützt sich u.a. auf lokale Zeitungen aus Kamtschatka und Fotografien von Anselm Graubner, die in der Jahreswende 1991/92 entstanden und vor kurzem in dem Band „Weiter geht’s nicht. Das Ende der Sowjetunion auf Kamtschatka“ erschienen sind (siehe Link).

Der Vortrag eröffnet die Reihe "Perestrojka und Transformation in Nordost- und Osteuropa".

Nordost-Institut (IKGN e.V.)

Petra Gelsheimer

p.gelsheimer@ikgn.de