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Nordost-Institut
Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg

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Auf dem Weg zu einem „gemeinsamen europäischen Haus“? Der Boom der westdeutsch-sowjetischen Städtepartnerschaften in der Perestrojka

Vortrag von Kirsten Bönker in der Reihe „Perestrojka und Transformation in Nordost- und Osteuropa"

02Juni

Der Vortrag beleuchtet die seit dem Beginn der 1980er Jahre rasend zunehmenden Kontakte zwischen westdeutschen und sowjetischen Städten, die mit der Öffnung der Sowjetunion während der Perestrojka zu einem regelrechten Boom an Städtepartnerschaften führten. Gefragt wird, wie sich die Perestrojka-Reformen auf die Handlungsfähigkeit der Menschen, ihre Sprache und ihre Vorstellungen von Europa als „gemeinsamer Heimat“ im Kontext von Städtepartnerschaften auswirkten. Wie haben die Menschen die neuen Perestrojka-Praktiken „von unten“ umgesetzt und die Vorgaben „von oben“ adaptiert?

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe, die das Nordost-Institut vom 5. Mai bis zum 23. Juni 2026 unter dem Titel „Perestrojka und Transformation in Nordost- und Osteuropa" veranstaltet.

Der Vortrag kann auf dem YouTube-Kanal des Instituts angeschaut werden: https://youtube.com/live/cWFHOqt6_-o?feature=share