Umgang mit jüdischem und deutschem Eigentum

Umgang mit jüdischem und deutschem Eigentum und Kulturerbe im Nachkriegspolen

Die Verluste und Zerstörungen, Grenzverschiebungen und Vertreibungen von großen Bevölkerungsgruppen im und nach dem Zweiten Weltkrieg sind bis heute ein vielbeachtetes und immer wieder beschriebenes Thema. Weniger präsent war bis in die jüngste Zeit der Umgang mit dem hinterlassenen jüdischen und deutschen Eigentum und Kulturerbe in Polen. Das Modul will mit mehreren Texten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Polen bzw. im deutsch-polnisch-israelischen Wissenschaftsbetrieb entstanden sind, eine Annäherung an dieses Thema versuchen. Präsentiert werden Texte, die bisher nicht ins Deutsche übersetzt worden sind bzw. nur an entlegenen Orten veröffentlicht wurden. Die Onlinepräsentation der Übersetzungen will dazu beitragen, dass diese Auseinandersetzungen mit den materiellen Folgeerscheinungen der Schoah und des Krieges in Polen auch im deutschsprachigen Raum bekannter werden und damit zu einem wissensbasierten sensibleren Umgang mit diesem Thema anregen.

Beiträge

 

Einleitende Bemerkungen von Agnieszka Pufelska und Matthias Barelkowski zu
Umgang mit jüdischem und deutschem Eigentum und Kulturerbe im Nachkriegspolen

Einleitende Bemerkungen
(PDF-Datei, 369 KB,
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1.

Einleitende Bemerkungen von Matthias Barelkowski und
Agnieszka Pufelska zu
Die abgekoppelte Wirtschaft von Kazimierz Wyka

Einleitende Bemerkungen
(PDF-Datei, 432 KB,
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1.1

Kazimierz Wyka: Die abgekoppelte Wirtschaft [Gospodarka wyłączona], in: Ders.: Życie na niby [Leben als ob], Kraków: Universitas 2010, S. 274-311.

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2.

Einleitende Bemerkungen von Matthias Barelkowski zu
Das Problem der Rückübertragung von Immobilien jüdischer Besitzer in den Jahren 1944–1950.
Ein Problemaufriss von
Alina Skibińska

 

Einleitende Bemerkungen
(PDF-Datei, 523 KB,
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2.1

Alina Skibińska: Das Problem der Rückübertragung von Immobilien jüdischer Besitzer in den Jahren 1944–1950. Ein Problemaufriss [Problemy rewindykacji żydowskich nieruchomości w latach 1944-1950. Zagadnienia ogólne i szczegółowe], in: Klucze i kasa. O mieniu żydowskim w Polsce pod okupacją niemiecką w we wczesnych latach powojennych 1939–1950 [Schlüssel und Kasse. Über jüdisches Eigentum in Polen während der deutschen Okkupation und in den ersten Nachkriegsjahren 1939–1950], Warszawa: Stowarzyszenie Centrum Badań nad Zagładą Żydów 2014,
S. 493-573.

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3.

Einleitende Bemerkungen von Agnieszka Pufelska zu
Zur Politik des Umgangs mit dem deutschen Kulturerbe
in den Westgebieten Polens (1945–1950)
von Maria Rutkowska

 

Einleitende Bemerkungen
(PDF-Datei, 545 KB,
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3.1

Maria Rutkowska: Zur Politik des Umgangs mit dem deutschen Kulturerbe in den Westgebieten Polens (1945–1950) [Elementy polityki wobec niemieckiej spuścizny kulturowej na Ziemiach Zachodnich (1945-1950)], in: Wspólne dziedzictwo? Ze studiów nad stosunkiem do spuścizny kulturowej na Ziemiach Zachodnich i Północnych [Gemeinsames Erbe? Studien über die Beziehung zum Kulturerbe in den West- und Ostgebieten], Poznań: Instytut Zachodni 2000, S. 167-200.

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4.

Einleitende Bemerkungen von Matthias Barelkowski zu
Die Eigentumsfrage als juristisches und politisches Dauerproblem. Zum Umgang mit deutschem und jüdischem Eigentum in Polen nach 1945 von Matthias Barelkowski und Claudia Kraft

 

Einleitende Bemerkungen
(PDF-Datei, 388 KB,
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4.1

Matthias Barelkowski u. Claudia Kraft: Die Eigentumsfrage als juristisches und politisches Dauerproblem. Zum Umgang mit deutschem und jüdischem Eigentum in Polen nach 1945
[La pologne et les biens allemands et juifs après 1945], in: Revue d’histoire moderne contemporaine 1 (2014), S. 62-96.

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Wir bedanken uns für die freundlichen Abdruckgenehmigungen der Beiträge bei den Verfasserinnen und dem Verfasser Alina Skibińska, Maria Rutkowska, Claudia Kraft und Matthias Barelkowski, bei dem Verlag Universitas, bei den Herausgebern Stowarzyszenie Centrum Badań nad Zagładą Żydów und Instytut Zachodni sowie bei der Zeitschrift Revue d’histoire moderne contemporaine.

 

Bild: Oswiecim -  Das Foto stammt aus der Sammlung von Miroslaw Ganobis.




14/08/2020
Letzte Aktualisierung: 18.08.2020

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